Fragen & Antworten zur Seenotrettung

Fragen & Antworten zur Seenotrettung

Die wichtigsten Fragen zur Seenotrettung Nimmt die Sea-Eye nur syrische Flüchtlinge auf? Wir betreiben Seenotrettung. Menschen in Not haben weder Nation, noch Geschlecht, noch Konfession. Sie haben nur Not. Unsere Antwort auf Not ist Hilfe. Arbeitet Ihr direkt oder indirekt mit den Schleppern zusammen? Sea-Eye lehnt jeglichen Kontakt zu den Schleppern ab. Schlepper sind Mörder.[…]

Malta-Beschlüsse und Sea-Eye. Wie geht’s weiter?

Nach dem Malta-Beschluss: Was heißt das für die Seenotrettung von Sea-Eye? Liebe Freundinnen und Freunde von Sea-Eye, die Beschlüsse der EU-Regierungschefs vom Freitag haben uns nicht überrascht, aber dennoch entsetzt. Die Absicht, zusammen mit der libyschen Regierung einen Flüchtlingsabwehrpakt zu schließen, ist bereits seit letztem Jahr bekannt. Die Malta-Beschlüsse drücken dem Plan nun den offiziellen[…]

Münchner Merkur: Gräfelfinger will Menschen in Seenot retten

Münchner Merkur: Gräfelfinger will Menschen in Seenot retten

Lebensretter für zwei Wochen Rene Greiner ist Segler. Üblicherweise zu seinem Vergnügen. Kommende Woche begibt er sich auf See, um Menschenleben zu retten. Er will Flüchtlinge vor der Libyschen Küste vor dem Ertrinken bewahren. – Wenn er sich vorstellt, wie jemand bei rauer See in einem Schlauchboot unterwegs ist, schaudert es Rene Greiner (54). Rene[…]

NDR-TV-Beitrag über Sea-Eye: Hans-Ulrich Kalweit und Hannes Rabenhorst berichten

NDR-TV-Beitrag über Sea-Eye: Hans-Ulrich Kalweit und Hannes Rabenhorst berichten

Video „Seenotretter im Einsatz vor Libyen“ – Nordmagazin Nordmagazin | Video Seenotretter im Einsatz vor Libyen: Seit Monaten ist der Rostocker Kutter „Sea Eye“ vor der libyschen Küste unterwegs, um Menschen zu retten. Hans-Ulrich Kalweit und Hannes Rabenhorst waren mit an Bord. Seit Monaten ist der Rostocker Kutter Sea-Eye vor der libyschen Küste unterwegs, um[…]

Bis an die Grenze der Belastbarkeit – und darüber hinaus

Bis an die Grenze der Belastbarkeit – und darüber hinaus

Mit dem Beiboot „Charlotti II“ im Einsatz – von Klaus Becker (Mission 5) Samstag, 13.05.2017, 8.10 Uhr. Die Crew wird vom Skipper geweckt. Kurze Lagebesprechung an Deck: Das MRCC meldet Schlauchboote und gibt die Koordinaten durch. Wir haben noch etwas Zeit für flüchtige Morgentoilette, ein kleines Frühstück und Ausrüsten mit Schwimmweste, Helm und was sonst noch notwendig[…]

Fakten zu Sea-Eye

Fakten zu Sea-Eye

Was wir tun Sea-Eye sucht nach Schiffbrüchigen und Ertrinkenden vor der libyschen Küste Sea-Eye leistet Erste Hilfe. Wir versorgen die Flüchtenden mit Schwimmwesten und Wasser. Sea-Eye versorgt Verletzte an Bord in unserer Krankenstation Sea-Eye ruft nach Hilfe. Die Seenotleitzentrale der italienischen Küstenwache in Rom (MRCC) schickt Schiffe, welche die Flüchtenden übernehmen. Sea-Eye handelt ausschließlich aufgrund[…]

1. Einsatz: Seefuchs rettet 132 Menschen

1. Einsatz: Seefuchs rettet 132 Menschen

Die Seefuchs, das zweite Schiff von Sea-Eye, hatte heute ihren ersten Einsatz von der libyschen Küste. Hier der Bericht von Bord: „Wir unterstützten an unserem ersten Tag eine große Rettungsaktion von insgesamt rund zehn Schlauchbooten und einem Holzboot. Mit dabei: Iuventa (Schiff von Jugend rettet), italienische Küstenwache, ein europäischen Marineschiff und ein Tanker. Die Seefuchs barg[…]

Sea-Eye Mission 5: 270 Menschen gerettet

Sea-Eye Mission 5: 270 Menschen gerettet

Aus dem Logbuch von Kapitän Orlamünder Donnerstag, 18.05.2017. Um 06:00 Uhr melden wir dem MRCC Rom unsere Koordinaten. Ab 06:10 Uhr erhalten wir Meldungen per Funk über Sichtungen von überladenen Schiffen in Seenot. Um 07:45 Uhr ist unser Beiboot Charlotti in der Nähe eines überfüllten Holzbootes mit über 100 Personen. Um 08:25 Uhr können wir[…]

Sea-Eye vom Schleuser-Vorwurf freigesprochen

Sea-Eye vom Schleuser-Vorwurf freigesprochen

Unterdessen hat der Verteidigungsausschuss im italienischen Senat Sea-Eye und andere Nichtregierungsorganisationen vom Vorwurf freigesprochen, sie würden bei der Rettung von Migranten mit Schleppern zusammenzuarbeiten. Es gebe keine Hinweise auf mögliche rechtswidrige Absprachen zwischen den Helfern und Menschenhändlern, heißt es in einem Senatsbericht.  

Sea-Eye: Deutsche NGO jetzt mit 2. Schiff auf Rettungsfahrt im Mittelmeer

Sea-Eye: Deutsche NGO jetzt mit 2. Schiff auf Rettungsfahrt im Mittelmeer

Regensburg, 18.5.2017 – Die private Seenotrettungs-Organisation Sea-Eye ist seit heute mit zwei Schiffen auf Rettungsfahrt im Mittelmeer. Am Donnerstagmorgen stach die „Seefuchs“ mit zehn Mann Besatzung von Malta aus in See. Der rund 60 Jahre alte ehemalige Fischkutter der DDR-Fischfangflotte war erst im April von der NGO Sea-Eye e.V. erworben und von Stralsund ins Mittelmeer überführt[…]

Kein Verdacht gegen Seenotretter im Mittelmeer

Kein Verdacht gegen Seenotretter im Mittelmeer

Die Kampagne gegen Nicht-Regierungsorganisationen (NRO), die im Mittelmeer Flüchtlinge zu Hilfe kommen und aus lebensbedrohlichen Situationen retten, muss einen bedeutenden Rückschlag hinnehmen. Die parlamentarische „Enquete-Kommission des Verteidigungsausschusses beim italienischen Senat zur Rolle des Militärs und der NRO in Bezug auf die Kontrolle der Migrationsströme“ hat in ihrem gestrigen Abschlussberichtfestgestellt: Gegen die NRO sind auch von[…]

Wiener Zeitung: Italien will NGO-Einsätze kontrollieren

Wiener Zeitung: Italien will NGO-Einsätze kontrollieren

Italien will die Rettungseinsätze von NGOs im Mittelmeer kontrollieren. Hilfsorganisationen wehren sich vehement gegen Vorwürfe, mit Schleppern zu kooperieren. – Wiener Zeitung Online Rom/Wien. Es ist ein Dilemma. Auf der einen Seite steht das humanitäre Imperativ der NGOs, keine Menschen ertrinken zu lassen. Auf der anderen weisen Kritiker darauf hin, dass sich immer mehr Flüchtlinge[…]

„Dem Tod ins Gesicht gesehen“

„Dem Tod ins Gesicht gesehen“

Flüchtlingseinsatz auf dem Mittelmeer: Ammertaler erlebt Dramatisches Zwei Wochen Mittelmeer: Johann Hautmann aus Wurmansau ist von seinem Hilfseinsatz für Flüchtlinge zurückgekehrt. Was er erlebt hat, ist wohl für immer ins Gedächtnis eingebrannt. Zwei Wochen Mittelmeer: Johann Hautmann aus Wurmansau ist von seinem Hilfseinsatz für Flüchtlinge zurückgekehrt. Was er erlebt hat, ist wohl für immer ins[…]

Die Mopo über die Grünen-Chefin bei der Sea-Eye-Crew

Die Mopo über die Grünen-Chefin bei der Sea-Eye-Crew

Anna Gallina: Grünen-Chefin auf Rettungs-Mission im Mittelmeer Anna Gallina, Bürgerschaftsabgeordnete und Vorsitzende der Hamburger Grünen, wird an einer zweiwöchigen Rettungsmission für Flüchtlinge auf dem Mittelmeer teilnehmen. Los geht es bereits in wenigen Tagen: Am Wochenende wird Gallina nach Malta fliegen und dort an Bord des Rettungsschiffes „Sea Eye“ gehen – als ein Mitglied der achtköpfigen[…]

Mission 5 rettete 484 Menschen vor dem Ertrinken

Mission 5 rettete 484 Menschen vor dem Ertrinken

„Die Menschen sprangen vor Panik aus dem Boot“ Aus dem Logbuch von Kapitän Chris Orlamünder:   – Um 08:00 informierte uns das MRCC Rom (Seenotleitzentrale in Rom) über die Sichtung von vier Schlauchbooten und gab die Koordinaten durch. Auf Anweisung nahmen wir sofort Kurs auf die angegebene Position und begannen, nach den Booten zu suchen.[…]

Sea-Eye: Holzkreuze zerstört

Sea-Eye: Holzkreuze zerstört

Sea-Eye: Mahnmal verschwunden Zehn Holzkreuze auf der Jahninsel sollten an das Schicksal Schiffbrüchiger erinnern. Der Verein hat Anzeige erstattet. Regensburg.Ein Mahnmal, das die Regenburger Hilfsorganisation Sea-Eye zum Gedenken an ertrunkene Flüchtlinge aufgestellt hat, ist verschwunden. Wie die Polizei mitteilte, erstatte die Rettungsorganisation am Sonntag Anzeige. Die zehn Holzkreuze auf der Jahninsel sollten an den Tod[…]

Sea-Eye-Kapitän Reisch: Meine Fahrt mit Mission 4

Sea-Eye-Kapitän Reisch: Meine Fahrt mit Mission 4

Wenn Motoren mehr zählen als Menschenleben Die erste Fahrt des Landsbergers Claus-Peter Reisch als Kapitän des Flüchtlingshilfsschiffes „Sea Eye“. Jetzt ist er zurück und berichtet von seinen Erfahrungen. Von Dieter Schöndorfer Es war Freitag, der 28. April, also vor knapp zwei Wochen. Der Landsberger Claus-Peter Reisch stand als Kapitän auf der Brücke des ehemaligen Fischkutters[…]

Petra Oeckler (Mission 3): So erlebte ich das Drama im Mittelmeer

Petra Oeckler (Mission 3): So erlebte ich das Drama im Mittelmeer

Ringen mit dem nassen Tod Ostersonntag auf dem Mittelmeer, 18 Seemeilen vor der Küste Libyens. Das Rettungsschiff „Sea-Eye“ läuft nach einem Schmorbrand auf Notstrom, hat Kurs in Richtung Heimathafen Valetta gesetzt. Da ereilt die Crew ein Funkspruch: „Mayday. Sinkendes Schlauchboot. Eine Stunde voraus.“ Die Zeit drängt, es sind hunderte Leben in Gefahr: Das Team der[…]

BR über Luisa Engler und Bernd Schneider (Mission 4)

BR über Luisa Engler und Bernd Schneider (Mission 4)

Flüchtlingsrettungsschiff „Sea Eye“: Franken helfen Flüchtlingen im Mittelmeer | BR Mediathek VIDEO Noch immer versuchen Menschen in Schlauchbooten oder klapprigen Holzbooten über das Mittelmeer nach Europa zu flüchten. Auf dem Rettungsschiff „Sea Eye“ eines Regensburger Vereins helfen Franken Flüchtlingen auf hoher See. Angesichts der Flüchtlingstragödien im Mittelmeer wollten Luisa Englert und Bernd Schneider aus Wipfeld[…]

2. Festa Bellissima in Regensburg

2. Festa Bellissima in Regensburg

Die Premiere war so wunderbar und erfolgreich, dass alle nach einer Wiederholung riefen. Jetzt ist es soweit: Die Gastgeber Diana und Peter Straßberger aus Regensburg (Piazza Straßberger, Friedrich-Niedermeyer-Straße 44, 93049 Regensburg) richten auch das 2. Festa Bellissima aus. Am Sonntag, 16. Juli 2017 ab 16 Uhr Musikalisch wird das Fest (kulinarische Köstlichkeiten, Tombola) vom Duo Italiano[…]