radioeins-Reportage aus Malta

„Europa in Seenot“ – und vor allem: Menschen… Melde mich diese Woche @radioeins vom Mittelmeer https://t.co/vwQrjTHbPQ — Amelie Ernst (@MissesSerious) 21. August 2017

Die Gesetze des Meeres

Seenotrettung: Das sind die Gesetze des Meeres So ist derzeit die Lage im zentralen Mittelmeer: Die westlibysche Regierung hat in der vergangenen Woche eigenmächtig eine 74 Seemeilen breite „Such- und Rettungsregion“ ausgerufen, die bis weit in internationales Gewässer ragt. In dieser Zone beansprucht Libyen ab sofort Hoheitsgewalt, droht privaten Hilfsorganisationen und erklärt sich allein zuständig[…]

Annika Klose: Standby auf der Sea-Eye

„Wir halten uns weiterhin auf Standby“ – TAGEBLATT: Nachrichten aus Stade, Buxtehude und der Region – Tageblatt.de Clausthal-Zellerfeld. Eigentlich hatte Annika Klose einen festen Plan für die nächsten zwei Wochen: Die25-Jährige wollte ab morgen mit der … Ursprünglich stammt Annika Klose aus Clausthal-Zellerfeld und ist heute noch mit ihrer Heimatstadt verbunden, auch wenn sie mittlerweile[…]

Lokalpolitiker will Flüchtlinge in Seenot retten

Pleidelsheim: Lokalpolitiker will Flüchtlinge in Seenot retten Von Oliver von Schaewen Der stellvertretende SPD-Ortsvorsitzende Daniel Haas hält an seinem Plan fest, als ehrenamtlicher Helfer auf der SeaEye im Mittelmeer Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu retten. Doch derzeit ist noch unklar, ob er überhaupt in See stechen kann. Der stellvertretende Pleidelsheimer SPD-Ortsvorsitzende Daniel Haas hält an[…]

Shame on you! (Mittelbayerische Zeitung)

Sea-Eye protestiert auf hoher See Die Regensburger Hilfsorganisation hat Banner auf ihren beiden Schiffen gespannt und will den Druck auf Europa erhöhen. Regensburg.Die Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye will den Druck auf Europa erhöhen: Sie startete am Donnerstag einen Seeprotest gegen die Sperrung des Rettungsgebietes im Mittelmeer, wie Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer mitteilte. Die Stelle markiert die Grenze,[…]

Sea-Eye und Seefuchs: Protest im Mittelmeer

Regensburg, Tripolis (17.8.2017) – Die private Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye e.V. hat heute mit einem Seeprotest gegen die Sperrung des Rettungsgebietes im Mittelmeer demonstriert. Am Donnerstagmorgen spannten die beiden Schiffe der Organisation Sea-Eye und Seefuchs ein Banner mit der Aufschrift „Shame on you, Europe!“ (Schäme dich, Europa!) rund 110 Seemeilen vor Tripolis auf. Die Stelle markiert die[…]

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Erst Abi, dann auf die Seefuchs

Seenotretter aus Oberhavel sitzt in Malta fest – MOZ.de An Bord: Die Crew der Seefuchs mit ehrenamtlichen und festen Mitgliedern, darunter die Oranienburgerin Janne Fenz (vorn rechts sitzend). Abwarten heißt es jetzt auf unbestimmte Zeit. Die Seefuchs liegt im Hafen von Maltas Hauptstadt Valetta fest. Karsten Fenz und die übrigen Crewmitglieder können nicht helfen. Sie[…]

Ein Rheinhausener erzählt von seiner Rettungsfahrt mit der Sea-Eye

Duisburger war an Bord der „Sea-Eye“ im Mittelmeer Duisburg. Ein 70-Jähriger aus Rheinhausen war an Rettungseinsätzen vor der Küste Libyens im Einsatz. Er erlebte schockierende Szene mit Flüchtlingen. Es gibt viele Gründe, sein Heimatland zu verlassen, wie Hunger, Armut oder Verfolgung. Menschen, die das Wagnis der Flucht auf sich nehmen, sind auf Hilfe angewiesen, um[…]

Verbrannte Boote, geklaute Motoren

SeaEye12.8.2017 Zwei Wochen lang waren der Rottenburger Kapitän Friedhold Ulonska und der Tübinger Arzt Kraft Dieter auf der „Sea-Eye“, um Flüchtlinge zu retten. Doch den Organisationen wird ihre Arbeit nun schier unmöglich gemacht.  

Sea-Eye-Crew in Tunesien: Trauer um die Toten

Bericht der Crew von Mission 11: Zarzis (Tunesien) – Aufgrund schlechten Wetters hat die Crew der M 11 in der Nacht zum 12.8. beschlossen, den sicheren Hafen in Zarzis anzulaufen, um das schlechte Wetter an Land „auszusitzen“. Im Anschluss an das übliche Prozedere beim Einlaufen in einen neuen Hafen, begab sich die Crew an Land, um[…]

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Sea-Eye unterbricht Rettungseinsätze

Regensburg (13.8.2017) – Die private Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye e.V. hat heute schweren Herzens beschlossen, seine geplanten Rettungsmissionen im Mittelmeer vorerst auszusetzen. Grund dafür ist die veränderte Sicherheitslage im westlichen Mittelmeer, nachdem die libysche Regierung eine unbestimmte und einseitige Ausdehnung ihrer Hoheitsgewässer angekündigt hatte – dies verbunden mit einer expliziten Drohung an die privaten NGOs. Sea-Eye-Gründer Michael[…]

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Express: Rechte in Seenot

Rechte in Seenot: Und wer rettet sie? Ausgerechnet Flüchtlingshelfer Solche Geschichten schreibt wohl nur das Leben: Weil sie die Arbeit der Flüchtlingshelfer im Mittelmeer behindern wollten, charterten Mitglieder der sogenannten Identitären Bewegung ein Schiff im Mittelmeer. Und geraten damit selbst in Seenot. Wer eilt ihnen zu Hilfe? Seenotretter, die sich sonst vor allem um ertrinkende[…]

ORF über Sea-Eye und das Identitären-Schiff

Rechtsextreme hängen in Mittelmeer fest Laut Angaben der NGO Sea-Eye hat ein von Rechtsextremen genutztes Schiff vor der Küste Libyens einen Defekt. Die „C-Star“ ist im Mittelmeer mit dem Ziel unterwegs, die Rettung von schiffbrüchigen Flüchtlingen und Migranten zu stören. Nun sei das Schiff aufgrund eines Maschinenschadens laut Sea-Eye aber selbst manövrierunfähig geworden und brauche[…]

Sea-Eye sollte Nazi-Schiff retten (jetzt.de)

Die „Identitäre Bewegung“ schickt Rettungsboot Sea-Eye wieder weg Nein. Wir wissen, dass das Schiff seit Tagen ohne Bewegung im Meer liegt. Vermutlich Maschinenschaden oder Motorprobleme, so wurde das auch von EUNAVFOR MED wiedergegeben. Ob sie das selbst als Notfall sehen, das liegt an deren eigener Definition. Aber offenbar haben sie ja das MRCC in Rom[…]

Andreas Sliwka: Als Arzt auf der Sea-Eye

„Die Flüchtlinge kommen. So oder so“ Der Arzt Andreas Sliwka verbrachte zwei Wochen auf einem Boot, um im Mittelmeer Menschen aus Seenot zu retten. Auch wenn in dieser Zeit dramatische Einsätze ausblieben – er ist froh, geholfen zu haben Mehr als 1300 Flüchtlinge sind dieses Jahr im Mittelmeer ertrunken. Im Schnitt überlebt einer von 37[…]