Seenotretter wehren sich gegen Fluchthilfe-Vorwürfe

Seenotretter wehren sich: „Wir sind keine Fluchthelfer“ Am öffentlichkeitswirksamsten wurden die Vorwürfe zuletzt von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) geäußert, der einen NGO-Wahnsinn anprangerte. Die NGOs weisen die Kritik, durch ihren Einsatz indirekt den Schleppern in die Hände zu spielen, empört zurück. „Wir haben keinen Kontakt zu Schleppern und wir sind auch keine Fluchthelfer“, erklärt Hans-Peter[…]

MZ: Sea-Eye rettet 450 Menschen

Sea-Eye-Crew rettet 450 Menschen Mit dieser Aktion hat die Besatzung der Rettungsorganisation seit April 2016 rund 6000 Menschen vor dem Ertrinken bewahrt. Regensburg.Die achtköpfige Crew von Mission 2 der privaten Rettungsorganisation Sea-Eye hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag zusammen mit anderen Hilfsorganisationen rund 450 Menschen aus einem Holzboot und drei Schlauchbooten gerettet. Es[…]

Die „Seefuchs“ – ein zweites Schiff für Sea-Eye

Es ist geschafft! Wir haben ein zweites Schiff erworben. In wenigen Wochen wird die „Seefuchs“ an der Seite der Sea-Eye vor der libyschen Küste auf Rettungsfahrt gehen. Die Seefuchs ist ein Schwesterschiff der Sea-Eye, also vollkommen baugleich. Sie war ebenso jahrzehntelang Teil der DDR-Fischfangflotte. Im Unterschied zur Sea-Eye war die Seefuchs aber seit der Wende als Forschungs- und Traditionsschiff eingesetzt. Die Vorbesitzer haben sich liebevoll um[…]

Sea-Eye hilft bei der Rettung von 450 Menschen

Rettungseinsatz vom 25./26. März 2017 – Aus dem Logbuch von Mission 2 Um 00:00 meldet Juventa (Rettungsschiff von Jugend rettet) über Funk einen Noteinsatz  zur Information. Um 00:20 ruft Kapitän Arne Schmidt das MRCC Rom an und gibt die Position der Sea-Eye durch. Um 00:35 ruft Aquarius (Rettungsschiff der SOS Mediterranee) Juventa über Funk. „Maybe contact no. 4“[…]

Ösi-Minister greift Seenotretter an

Österreichs Außenminister Kurz greift die Arbeit von freiwilligen Rettern an – die reagieren mit Entsetzen Veröffentlicht: Tagtäglich retten private Seenotretter geflüchtete Menschen aus dem Mittelmeer Der österreichische Außenminister Kurz kritisiert dieses Engagement der Helfer scharf Seine absurde Begründung: Ihre Arbeit führe dazu, dass mehr Flüchtlinge im Mittelmeer ums Leben kämen Für viele Flüchtlinge wird das[…]

„Wir sind kein Taxi für Flüchtlinge“

Politiker beraten auf Dutzenden Treffen, wie der Zustrom von Migranten nach Europa gestoppt werden kann. Weit davon entfernt kämpfen Seenotretter gegen das Elend auf dem Meer. Aber die Stimmung in der Gesellschaft hat sich gedreht. Spenden fehlen. Hass kommt.  

Sea-Eye ist der Strohhalm für die Flüchtenden

„Die Alternative wäre, die Menschen ersaufen zu lassen“ „Sea-Eye“ hat bereits über 5500 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet – und wird dafür auch angefeindet, sagt Sprecher Hans-Peter Buschheuer. Spielen Sie mit „Sea-Eye“ Schleuserbanden in die Hände? Nein, natürlich nicht. Das ist ein politischer Vorwurf, den wir oft von Rechten, aber auch von Frontex hören. „Sea-Eye“[…]

Interview: Dresdner Arzt über seinen Sea-Eye-Einsatz

Interview – Dresdner Mediziner rettet Flüchtlinge aus Seenot – DNN – Dresdner Neueste Nachrichten Dresden. Ende März bricht der Dresdner Arzt Maximilian Richter in Richtung Mittelmeer auf. Dort kreuzt das Seenotrettungsschiff „Sea-Eye“ der gleichnamigen Organisation vor der libyschen Küste. Einzige Aufgabe des umgebauten Kutters: in Seenot geratene und ertrinkende Flüchtlinge zu retten und Hilfe herbeizuholen.[…]

Mennonitisches Hilfswerk spendet Radaranlage für Sea-Eye

Das Mennonitische Hilfswerk* hat Sea-Eye mit einer großzügigen Spende unterstützt: Dank ihrer können wir nun eine neue Radaranlage installieren. Menschen, die in kleinen, niedrigen Schlauchbooten flüchten, sind für das menschliche Auge schwer auszumachen. Das gilt besonders bei Wellengang – schnell werden diese flachen Boote von den Wellen verdeckt. Hier hilft ein modernes Radargerät. Seine Antenne[…]

Skipper Arne Schmidt über seine Mission

2015 gründete Michael Buschheuer Sea-Eye. Mit einem umgerüsteten Fischkutter hilft die Organisation erfolgreich seit einem Jahr schiffbrüchigen Flüchtlingen im Mittelmeer.  

Drei Regensburger auf der Mission 2

Regensburger laufen mit der Sea Eye aus Arne Schmidt, Nathalie Decuypere und David Stahl stehen kurz vor ihrem nächsten Einsatz. Sie retten Flüchtlinge vor Libyen. Von Daniel Geradtz, MZ Regensburg. Es ist keine einfache Aufgabe, der sie sich stellen. Am 23. März beginnt die zweite Mission der „Sea Eye“ in diesem Jahr. Mit dabei sind[…]

15 Prominente für Sea-Eye

15 prominente Mitmenschen unterstützen Sea-Eye: Hannes Ringlstetter (Kabarettist), Anna Baranowska (Moderatorin), Frank Schätzing (Schriftsteller), Hans-Werner Meyer (Schauspieler), Ruth Moschner (Moderatorin), Tom Zachmeier (Filmemacher), Carolina Vera (Schauspielerin), Hans Sigl (Schauspieler), Arved Fuchs (Polarforscher), Die Bayerischen Löwen (Musiker), Patrice (Musiker), Paul Friedlinghaus (Schauspieler), Jürgen Schwandt (Kapitän a.D.), Liquid (Rapper), Florian Weiß (Moderator)  

Eine Journalistin berichtet: Unterwegs mit der Sea-Eye

Es zählt einzig das Gebot der Menschlichkeit TAUBERBISCHOFSHEIM. Beeindruckend, berührend und sehr informativ – das waren Reaktionen von Besuchern bei einer Vortagsveranstaltung der Kolpingsfamilie Tauberbischofsheim. Etwa 80 Besucher hörten und sahen, was die gebürtige Tauberbischofsheimer Journalistin, Claudia Benz, auf einem Flüchtlingsrettungsschiff der privaten Hilfsorganisation Sea Eye erlebte. Neun Tage lang, war Redakteurin Claudia Benz, die[…]

Shanty und Sea-Eye

Der Shanty-Chor IGW Regensburg veranstaltet zum 7. Mal sein Konzert „Shantys mit Grünkohl und Pinkel“ im Leeren Beutel. Sea-Eye bekommt dabei Gelegenheit sich vorzustellen (und mit der Sammelbüchse Spenden zu generieren).  

Mission 1: Die Crew

Die Crew der Sea-Eye-Mission 1 (2017) stellt sich vor. Texte und Bilder: Alea Horst  

Sea-Eye: 1. Einsatz 2017

Die Bevölkerung von Licata verabschiedete am Sonntag das Schiff, das den Winter über zu Renovierungsarbeiten in Sizilien vor Anker war mit einem Kulturfest. Am Sonntagmorgen segneten zwei katholische Pfarrer die Sea-Eye und ihre Besatzung.

Mission 1: Warten auf die Abfahrt

Die Crew von Mission verbringt den (hoffentlich) letzten Tag im Hafen von Licata. Morgen soll es voraussichtlich raus aufs Meer gehen.

Sea-Eye macht sich auf den Weg

Regensburger Unternehmer sticht wieder in See – um Menschen zu retten Der Unternehmer Michael Buschheuer aus Regensburg konnte es einfach nicht mehr ertragen, immer wieder die Berichte von ertrinkenden Flüchtlingen im Mittelmeer zu sehen. Jetzt rettet er selber Menschen aus dem Meer. Nach der Winterpause startet in dieser Woche eine neue Rettungsmission von Licata (Sizilien)[…]

Warten auf Mission 1

Die Crew von Mission 1 der Sea-Eye in diesem Jahr steht bereit. Wenn das Wetter will, geht es in Kürze los. Hier Impressionen der letzten Stunden. Fotos. Alea Horst

Radio Charivari und andere über Sea-Eye 2017

Radio-Reporter Hubert Mauch von der Evangelischen Funk-Agentur hat für zahlreiche ostbayerische Radiosender diesen Beitrag über Sea-Eye produziert. Der letzte Satz über „Dignity“ ist leider obsolet.  

Bye-bye Licata! Sizilien verabschiedet die Sea-Eye

Festlicher Abschied von Sizilien, wo die Sea-Eye den Winter über für Renovierungsarbeiten lag. Politiker und Bevölkerung von Licata verabschiedeten am Sonntag, 5. März, Schiff und Crew. Am Morgen segneten die beiden katholischen Geistlichen Pater Torino und Pater Tobias das Rettungsschiff und seine Mannschaft. Abend dann stieg ein Fest mit Musik und kulinarischen Köstlichkeiten. Fotos: Alea[…]

Eine Botschaft von Padre Agostino an Mission 1

Padre Agostino aus Licata (Sizilien) hat am Sonntag (6. März 2017) die Sea-Eye vor ihrem ersten Einsatz 2017 gesegnet. Agostino hatte bereits im vergangenen Jahr mit einer feierlichen Zeremonie die  Jungfernfahrt der Sea-Eye  (Foto) geweiht. Hier seine Rede:       Ich werde euch zu Menschenfischern machen (Mk. 1, 14-20) Brief an alle Besatzungsmitglieder des Schiffes Sea-Eye  […]

Hans-Werner Meyer für Sea-Eye

Wir kennen ihn aus zahlreichen TV-Filmen, vor allem aus „Letzte Spur Berlin“. Hans-Werner Meyer hält in diesem Betrag ein bewegendes Plädoyer für die Menschlichkeit – und für Sea-Eye  

Metzgermeister vom Ammersee auf Rettungsfahrt mit der Sea-Eye

Hans Rieß Senior hilft vor Libyens Küste Metzgermeister aus der Marktgemeinde beteiligt sich an Hilfsaktion im Mittelmeer. Achtköpfige Crew sichert Flüchtlingsboote. Von Stephanie Millonig Kinderleichen, die an Strände gespült werden, Menschen, die mehr tot als lebendig auf überfüllten Schlauchbooten zusammengedrängt sind: Jeder kennt die Bilder der menschlichen Dramen, die sich im Zuge der Flüchtlingsbewegung im[…]

Frontex und die Fake News über die Seenotretter

Die aktuelle Situation der Seenotrettung im Mittelmeer Uns erreichen dieser Tage beunruhigende Nachrichten: Die Seenotrettung – wie sie auch Sea-Eye betreibt – gerät zusehends unter öffentlichen Druck. Was im Spätherbst des letzten Jahres mit kleinen Meldungen begann, die meist durch russische Online-Medien gestreut wurden, hat inzwischen ein »offizielles« Ausmaß erreicht. Ich fasse die Vorwürfe kurz[…]

NGOs schockiert über Frontex

Frontex-Kritik an Seenotrettung: Hilfsorganisationen zeigen sich schockiert über Aussagen Die Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen, Sea Watch und die Initiative Sea-Eye haben die von Frontex-Direktor Fabrice Leggeri geäußerte Kritik an ihren Einsätzen im Mittelmeer vor Libyen scharf zurückgewiesen. Der Direktor der EU-Grenzschutzagentur, Leggeri, hatte der „Welt“ gesagt, die Einsätze führten dazu, dass Schleuser noch mehr Migranten[…]

„Frontex“ attackiert Lebensretter – Sea-Eye reagiert

Die private Lebensrettungs-NGO Sea-Eye hat auf die Vorwürfe des „Frontex“-Direktors Fabrice Leggeri reagiert und der europäischen Grenzschutzagentur bei der Aufklärung des Schleusertums volle Unterstützung angeboten. Leggeri hatte in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ vom 27.2.2017 den Hilfsorganisationen vorgeworfen, durch ihre Einsätze die Arbeit der Schleuser zu begünstigen. In einem Schreiben an Frontex betont Sea-Eye-Vorsitzender Michael Buschheuer, dass sich[…]

Italien nimmt die Rolle von NGOs bei der Rettung von Migranten unter die Lupe

Von Alessandra Bocchi (Libya Herald) Italien untersucht die Rolle von privat finanzierten Rettungsorganisationen, die Migranten aus dem Meer vor Libyen fischen, wie auch den Verdacht, dass es eine Zusammenarbeit zwischen Schleppern und einigen Rettern gibt. Ein sizilianischer Staatsanwalt sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass die Ausgaben und das hohe Ausrüstungsniveau der Rettungsorganisationen Aufmerksamkeit erregt hätten. „Es[…]

EU verbreitet Fake News über die Seenotretter

Die jüngsten Vorwürfe von EU-Offiziellen gegenüber den privaten Seenotrettungs-Organisationen sind nicht neu, und sie werden auch durch Wiederholung nicht richtiger.  Dazu erklärt Michael Buschheuer, Gründer der gemeinnützigen Seenotrettung Sea-Eye e.V. : Der Verein Sea-Eye begreift seine  Tätigkeit ausschließlich als humanitäre Aufgabe. Wir agieren als Reaktion auf die Weigerung der europäischen Staaten, aktive Rettung von schiffbrüchigen Mittelmeerflüchtlingen durchzuführen, wie das[…]

FocusTV-Reportage über Sea-Eye

TV-Reporterin Sonja Sydow fuhr im vergangenen Jahr zwei Wochen lang auf einer Mission der Sea-Eye mit. Ihre 45-Minuten-Reportage ist nun endlich hier verfügbar.

Sea-Eye: Bereit für 2017!

Leinen los! Hier präsentieren wir die Mitglieder der ersten Crews, die in diesem Jahr mit der Sea-Eye in See stechen. Am vergangenen Samstag trafen sie sich in Regensburg zum Kennenlernen und um die Einsätze zu besprechen. Hier der Terminplan für die Missionen 2017: M 17/1      07.03. – 22.03.2017 M 17/2      23.03. – 06.04.2017 M 17/3     […]

„Bergdoktor“ Hans Sigl gewinnt 40.000 Euro für Sea-Eye

Riesenfreude bei der privaten Seenotrettungsorganisation Sea-Eye: Der als „Bergdoktor“ bekannte Schauspieler Hans Sigl (48) heimste bei der Quizshow „Wer weiß denn sowas“ (Samstag Abend  ARD) den Hauptgewinn von 50.000 Euro ein. Den Großteil, nämlich 40.000 Euro, spendete der österreichische Schauspieler an Sea-Eye, 10.000 gingen an die Stiftung des Fernsehmoderators Elton. Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer: „Wir sind begeistert und sprachlos. Mit diesem[…]

Fragen an Sea-Eye (1)

Wir werden in diversen Internet-Foren immer wieder mit Fragen konfrontiert, die mit unserer Arbeit als Seenotretter zusammen hängen. Mit diesen Videos geben wir auf die häufigsten Fragen unsere Antworten.

Seenotretter Günter Pirnke. Auf dem Weg zur Sea-Eye

Sea-Eye bereitet Rettungsaktionen vor: Menschenfischer auf hoher See Günther Pirnke ist wieder auf dem Weg nach Licata. Auf Sizilien wird die Sea-Eye für die neuen Rettungseinsätze vorbereitet. Der Schwandorfer kümmert sich um die Arbeiten vor Ort. Die Menschenfischer stechen bald in See, Pirnke hat noch Zeit.Der pensionierte Polizeibeamte ist als Kapitän erst für die Mission[…]

Mit Libyen ist kein Staat zu machen!

Im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsdrama im Mittelmeer warnt der Sprecher der Regensburger Seenotrettungsinitiative Sea Eye, Michael Buschheuer, vor der geplanten Zusammenarbeit der EU mit Libyen. Scharfe Kritik übt Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer an den jüngsten Beschlüssen der EU-Außenminister, die libysche Küstenwache bei der Aufbringung von Flüchtlingsbooten zu unterstützen..  

Trotz Malta: Sea-Eye macht weiter

Das Regensburger Rettungsschiff Sea-Eye wird seine Rettungsmission im Jahr 2017 wie geplant fortsetzen. Das hat die Regensburger Organisation heute in einer Pressemitteilung bekanntgegeben.

Malta-Beschlüsse und Sea-Eye. Wie geht’s weiter?

Nach dem Malta-Beschluss: Was heißt das für die Seenotrettung von Sea-Eye? Liebe Freundinnen und Freunde von Sea-Eye, die Beschlüsse der EU-Regierungschefs vom Freitag haben uns nicht überrascht, aber dennoch entsetzt. Die Absicht, zusammen mit der libyschen Regierung einen Flüchtlingsabwehrpakt zu schließen, ist bereits seit letztem Jahr bekannt. Die Malta-Beschlüsse drücken dem Plan nun den offiziellen[…]

Bayern-2-Interview mit Michael Buschheuer

Eins zu Eins. Der Talk | BR.de Als Podcast verfügbar Bayern 2 Kaline Thyroff im Gespräch mit Michael Buschheuer, SeenotretterWiederholung am Samstag, 22.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 APP verfügbar 5568 Menschen hat seine „Sea Eye“ retten oder zumindest helfen können. Michael Buschheuer aus Regensburg hat einen Hochseekutter gekauft und umgebaut, um[…]

Mission 11 – der Film

Lena Frisch fuhr auf der Mission 11 von Sea-Eye mit. Die Berliner Kamerafrau drehte diesen Film, der hier in einer neu geschnittenen Version zu sehen ist.

Sea-Eye sucht „Agenten“

Was macht ein Sea-Eye-„Agent“? In den Tagen vor dem Crew-Wechsel trudeln nach und nach die Mitglieder der nächsten Mission in Malta ein. Die meisten kommen normalerweise jedoch erst am Tag davor und teilweise sogar erst spät abends an. Wer nicht mehr mit dem Bus zum BaseCamp kommt, muss abgeholt werden. Neben den Crew-Mitgliedern kommen außerdem noch[…]

Lions Club spendet an Sea-Eye

Flosser gehört zur Crew: Lions-Club spendet an Mission „Sea Eye“ „Sea-Eye“ aus Regensburg hilft Leben retten. Der im Herbst 2015 um den Regensburger Unternehmer Michael Buschheuer gegründeten gemeinnützigen Organisation freiwilliger Helfer gehört auch der aus Floß stammende Wilfried Schnappauf an.Die Organisation will dem Sterben der Flüchtenden im Mittelmeer nicht länger tatenlos zusehen und schiffbrüchige Flüchtlinge[…]

Good News über Sea-Eye-Skipper Günther Lindner

Weit über 300 Aktive unterstützen Sea-Eye ehrenamtlich, wie zum Beispiel Günther Lindner. Er war als Kapitän bei der Mission 11 im September dabei, bei der 124 Menschen aufgespürt und gerettet wurden.

Sea-Eye in neuem Glanz

Licata/Sizilien – Aller Kutter ganz frisch! Noch sind die Reparaturarbeiten an unserer Sea-Eye nicht ganz abgeschlossen, doch zumindest von außen erstrahlt das Rettungsschiff in neuem Glanz.

Fördermitglied werden!

Mit einer Fördermitgliedschaft unterstützen Sie Sea-Eye nachhaltig: Durch regelmäßige Geldzuwendungen helfen Sie, dass unsere Rettungsmissionen auch in Zukunft gesichert sind.  

„Boandlkramer“ bringt 960 Euro für Sea-Eye

Der „Brandner-Kaspar“ ist ein beliebtes Volksstück aus dem Bayerischen, aufgeführt von den MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Schloss Zinneberg. Zum Stück gab es auch T-Shirts mit dem legendären „Boandlkramer“-Text („Da gibt’s koa Missgunst, koan Neid. De Baam dort san greaner, die Bleame scheena…“). Dessen Erlös geht jetzt komplett als Spende (960 Euro) an die Seenotrettung.[…]

Zwölf Bärte für ein Hallelluja

Für Furore sorgt eine Kalender-Aktion im Herbst: Ein Dutzend junger „bart-verrückter“ Männer ließ sich für den „Sexy Beards-Kalender“ fotografieren. Das Werk war ratzfatz vergriffen. Der Reinerlös von dem Verkauf des haarigen Werks ging an Sea-Eye: stolze 1300 Euro. Keine Sorge für alle, die leer ausgegangen sind: Die Macher wollen die Aktion im nächsten Jahr wiederholen.

Sea-Eye: Werkeln im Trockendock

Rost ohne Ende: Die Sea-Eye im Trockendock von Licata (Sizilien). Aber die Arbeiten gehen gut voran. Mitte Februar soll unser Kutter wieder einsatzfähig sein.

57wasser für Sea-Eye: Bitte abstimmen!

57wasser nennt sich das „Robin Hood unter den Wassern“. Der Robin Hood – Effekt: 57wasser spendet 57% des Gewinns an soziale & humanitäre Projekte in Deutschland und der ganzen Welt & Du entscheidest mit! In diesem Jahr ist auch Sea-Eye in der Auswahl der förderungswürdigen Projekte. Hier können Sie für uns abstimmen!

BR-Fernsehen: Ein Jahr Sea-Eye

Sea Eye: Die Seenotretter aus Regensburg | BR Mediathek VIDEO Was am Anfang sah es wie ein verrücktes Abenteuer aus. Michael Buschheuer begann in Regensburg Spenden für ein Rettungsboot zu sammeln. Inzwische hat die „Sea Eye“ mehrere tausend Menschen vor dem Tod im Mittelmeer bewahrt. 2016 retteten die Crews von Sea-Eye 5568 Menschen vor dem[…]

„Passion Chirurgie“ über Sea-Eye

      Die Mitgliederzeitschrift „Passion Chirurgie“ der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und des Berufsverbands Deutscher Chirurgen bringt eine Reportage über Sea-Eye und unseren Mitstreiter Prof. Dr. Tilman Mischkowsky.

Hans in Hand – Freundschaft, Solidarität und Menschenrechte

Solidarität auf See Die Zeit auf der „Sea Eye“ war hart und einzigartig: Die Situation auf dem Mittelmeer mit eigenen Augen zu sehen, ohne die üblichen Filter der Medien, und zugleich Teil des Geschehens zu sein. Natürlich war unsere elftägige Mission 13 nicht die schlimmste ihrer Art, wir haben keine Menschen ertrinken sehen und keine[…]

Sea-Eye und Malteser Hand in Hand

Mission Menschlichkeit Foto: DK Ich kann nicht tatenlos zuschauen, wie Menschen sterben.“ Harald Trampert hat eine gehörige Portion Entschlossenheit in seiner Stimme, vielleicht vermischt mit einer kleinen Prise Wut. Bert Schuler aus Neuburg hilft auf der Sea-Eye bei der Flüchtlingsrettung im Mittelmeer. Auch andere Menschen aus der Region machen bei dem Projekt mit.

Hannes Ringlstetter für Sea-Eye

Hannes Ringlstetter, bayerischer Kabarettist, setzt sich für Sea-Eye ein. Hier erklärt er, warum er die Seenotrettung für wichtig hält.

Eine Drohne für die Sea-Eye

Große Hilfe für unsere Lebensretter: Diese Drohne (eine Phantom 4 von DJI) wird uns künftig bei der Suche nach Schiffbrüchigen helfen. Durch eine Beobachtungshöhe von bis zu 200 Metern kann die Kamera die Suchreichweite tagsüber erheblich vergrößern. Die Drohne ist eine Spende der Firma Globe Flight aus Barbing.

Wenig Hoffnung für „Speedy“

Regensburg: Wenig Hoffnung für Sea-Eye: Rettungsboot bleibt in Libyen beschlagnahmt – idowa Über 5.500 schiffbrüchigen Flüchtlingen hat die Regensburger Seerettungsorganisation Sea-Eye in diesem Jahr im Mittelmeer geholfen. Einen herben Rückschlag musste die Crew hinnehmen, als die libysche Küstenwache im September das gerade erst erworbene Schnellboot konfiszierte. Neue Erkenntnisse zum Verbleib von „Speedy“ gibt es nicht.[…]

Volkswagen AG schenkt Sea-Eye einen Bulli

Ein VW Bulli für die Retter von Seaeye 5568 Flüchtlinge hat die Regensburger Privatinitiative heuer aus dem Meer gefischt. Die Volkswagen AG unterstützt die Helfer. Regensburg.Die Flüchtlingshilfe des Volkswagen Konzerns spendet einen Volkswagen T5 Transporter an den gemeinnützigen Verein Sea-Eye e.V. Die aus Spenden und privaten Mitteln finanzierte Initiative rettet schiffbrüchige Flüchtlinge aus dem südlichen[…]

Raphael (24): Ein Schweizer Sea-Eye-Helfer erzählt

Raphael (24) hat Flüchtlinge vor dem Ertrinken gerettet Raphael Brodbeck verbrachte diesen Sommer zwei Wochen mit der Organisation „Sea-Eye“ auf einem Schiff, das Flüchtlingen in Seenot vor der libyschen Grenze zur Hilfe eilt. Was wir aus den Medien kennen, findet dort tagtäglich statt. Er erzählt von seinen Erlebnissen und Begegnungen. Raphael ist jemand, der lieber[…]

Licata (Sizilien): Facelifting der Sea-Eye (Diashow)

Die alte Lady, die in diesem Jahr schon mehr als eine Erdumrundung hinter sich hat, wird von freiwilligen Helfern der Sea-Eye auf Vordermann gebracht. Die Arbeiten im Hafen von Licata gehen noch bis Februar (Freiwillige gesucht).

»Bundesregierung fällt Helfern in den Rücken«

„Bundesregierung fällt Helfern in den Rücken“ Interview: Claudia Wrobel Sie haben eine parlamentarische Anfrage zu Überfällen auf deutsche und belgische Rettungsmissionen gestellt. Welche Antwort haben Sie vom Auswärtigen Amt erhalten? Uns wurde bestätigt, dass sich das Schiff „Sea-Watch 2“ am 21. Oktober in internationalen Gewässern befand, als die Besatzung von der libyschen Küstenwache an der[…]

„Schlepperkönig“: Kein Spiel ist grausamer als die Wirklichkeit.

Ein Medienexperiment besonderer Art: Die Agentur „virtual-identity“ hat zusammen mit Sea-Eye eine Kampagne umgesetzt, die aufzeigt, dass die Ankündigung eines provokanten Computer-Spieles zur Flüchtlingssituation im Mittelmeer in vielen Medien mehr Empörung auslöst, als die Tatsache der bis zu 5.000 Toten in diesem Jahr. Am 6. Dezember startete auf Facebook die Bewerbung eines Computer-Games namens „Schlepperkönig“. Ziel des[…]

Die sog. „Libysche Küstenwache“ und die Affäre „Speedy“ u.a.

18-10245_Hunko_Überfälle der libyschen Küstenwache auf Rettungsmissionen im Mittelmeer. Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion „Die Linke“ zum Treiben der sog. „Libyschen Küstenwache“, dem künftigen Partner der europäischen Mittelmeerflotte.  

Rotary Regensburg hilft Sea-Eye

Regensburger bei Rettungsaktion dabei Die Rotarier helfen der Initative Sea-Eye. Diese hat vor kurzem 200 Flüchtlinge gerettet – darunter ein winziges Baby. Regensburg.Der Rotary-Club (RC) Regensburg hat sich soeben in die große Schar der Spender für die großartige Aktion der Sea-Eye zur Rettung von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer eingereiht. Der Vorschlag kam von Prof. Die Spende[…]

„Zündfunk“ über Flüchtlingskrise und Sea-Eye

Neue Route, alte Route: Ein tödliches Jahr auf dem Mittelmeer | BR.de Seit neun Monaten gilt der EU-Türkei-Deal. Fast genauso lange ist die Balkan-Route komplett gesperrt. Die Migrationsroute verläuft wieder über das Mittelmeer. Der Zündfunk war an dem Ort, der wie kein anderer für die lebensgefährliche Überfahrt steht: Auf Lampedusa. Seit neun Monaten gilt der[…]

Fluchtgeschichten: Das Donnern der Wellen

Von Karin Völkner “Da waren zwei Boote, die in derselben Nacht losfahren sollten. Es war Januar, und das Wetter war sehr schlecht. Man hat das Meer schon von weitem gehört; die Wellen haben so laut gedonnert!” Aliou (Name geändert), ein junger Mann aus Guinea, spricht mit mir über seine Erlebnisse während der Nacht, als er[…]

Gala „Menschen, die bewegen“. Die Buschheuers im Interview

„Menschen, die bewegen“: Michael und Hans-Peter Buschheuer Regensburg, 06.12.16: Beim ersten regionalen Jahresrückblick „Menschen, die bewegen“, der vom Mittelbayerischen Medienhaus organisiert wurde, standen prominente und weniger prominente Menschen, die 2016 die Region bewegt hatten, auf der Bühne. Hans-Peter (links) und Michael Buschheuer von Sea-Eye standen bei der MZ-Revue Rede und Antwort.  

„Seefeuer“ und Sea-Eye im Kino Bamberg

Udo Nuffer aus Ebensfeld, verantwortlicher Skipper auf der Sea-Eye, einer Seenotrettungsinitiative, referiert vor der Vorstellung über die humanitäre Katastrophe im Mittelmeer und die Möglichkeiten der Hilfe. Er leitete u.a. die bisher erfolgreichste Mission des Schiffes, die an einem Tag 794 Menschenleben rettete.  

„Mittelbayerische Zeitung“ ehrt Sea-Eye

„Die Gala sollte es jedes Jahr geben“ „Hier könnte man stundenlang zuhören“, zeigten sich Prominente von den Menschen begeistert, die 2016 mit ihren Geschichten bewegten. Von Tino Lex, MZ Regensburg.Im festlich geschmückten Velodrom in Regensburg stellte das Mittelbayerische Medienhaus zusammen mit TVA und Charivari Menschen vor, die in diesem Jahr mit ihren Geschichten bewegten. Publikum[…]

Video: Mission 8 unterwegs

Sea-Eye-Skipper und Audi-IT-Trainer Chris Orlamünder war mit der Mission 8 auf Rettungsfahrt. Hier das Video, das uns die Firma Audi zur Verfügung gestellt hat.    

„Bayerische Löwen“: Benefiz für Sea-Eye

Sea-Eye auf dem Tollwood-Festival in München: Die Kultband „Bayerische Löwen“ spielte gratis (gegen eine Spende für Sea-Eye): 1200 Euro kamen zusammen. Danke Münchner, danke Löwen!  

Die Mopo schreibt über Sea-Eye-Aktivist Norbert Zimmermann

Als leidenschaftlicher Segler könnte Norbert Zimmermann (71) seinen Ruhestand auf Elbe und Alster genießen. Stattdessen landete der pensionierte IT-Berater aus Barmbek-Süd – eher zufällig – als Maschinist auf einem alten Fischkutter und sucht im Mittelmeer vor Libyen nach Flüchtlingsbooten in Seenot.  

Die große Weihnachts-Spendenaktion

Spenden schenken für Sea-Eye-Projekte: 30 Euro für eine Stunde Rettungsfahrt mit dem Beiboot „Charlotti“ 60 Euro für drei lebensrettende Schwimmwesten 100 Euro für die medizinische Versorgung eines Flüchtenden  

IG Metall spendet für die Sea-Eye

Spendenaktion der IG Metall Regensburg: 2000 Euro für die Seenotrettung konnten die beiden Gewerkschafter an die Sea-Eye übergeben. Auf unserem Bild (von links): IG-Metall-Geschäftsführer und 1. Bevollmächtigter Jürgen Scholz, Michael Buschheuer und Ursula Putz von Sea-Eye und 2. Bevollmächtigter Gerhard Priner. Foto: Oliver Berner  

Sea-Eye im Winterquartier in Sizilien

Sea-Eye wieder in Sizilien! Unser Kutter liegt für die nächsten Monate im Winterquartier im Hafen von Licata. Es ist ein Wiedersehen mit dem Ort, an dem die Sea-Eye im April auf ihre ersten Missionen ging. Jetzt finden hier die Instandsetzungsarbeiten statt. Teams von Sea-Eye werden in den kommenden Wochen und Monaten das Schiff von Grund auf[…]

Die Freunde

  Von Karin Völkner “Die Seenotretter waren so nett und vorsichtig. Zuerst haben sie sich um die Frauen und Kinder gekümmert. Dann haben sie uns gesagt, wie wir das Boot verlassen sollten; zuerst die Leute aus der Mitte, damit das Boot nicht kentert,” sagt mir Jamil. Er hat nur wenige gute Erinnerungen an seine Flucht,[…]

Der traurige Mann

  Von Karin Völkner „Es war ganz dunkel. Als wir näher kamen habe ich das Meer gehört, es war so ein lautes Geräusch. Zuerst dachte ich, das ist eine Maschine. Die Wellen waren sehr hoch, das Wasser war oben, unten, überall. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich das Meer sah. Ich[…]

Essay: Kleiner Junge ganz groß

Von Ursula Putz (Einsatz 24.10.2016, M14) …nun sitze ich hier, bin gerade nach Hause gekommen. Draußen regnet es, es ist dunkel. Als ich mit meinem Fahrrad losfuhr und meinen Regenponcho überzog, meinte ein Gast zu mir: „Es gibt Schlimmeres“…und ich: „ja durchaus“. Wasser ist lebensnotwendig…lebensnotwendig? Wasser ist lebensnotwendig…nicht nur, Wasser kann auch todbringend sein… Tot…welches[…]

Südkurier über die Sea-Eye-Fahrt von Thomas Nuding

Meßkirch: Flüchtlinge: MeßkircherThomas Nuding begibt sich auf eine Rettungsmission ins Mittelmeer | SÜDKURIER Online Kann man sorgenfrei dort Urlaub machen, wo viele tausend Menschen sterben? Freie Wähler Gemeinderat Thomas Nuding aus Meßkirch hat darauf eine eindeutige Antwort: „Nein.“ Im Oktober flog er in Richtung Malta, um als Kapitän auf einem Schiff der Hilfsorganisation „Sea Eye“[…]

Thomas Nuding im Radio-Interview

Thomas Nuding aus Meßkirch war mit der Mission 14 von Sea-Eye auf Rettungsfahrt. Hier spricht er im Radiosender SWR 4 über seinen Einsatz (4:35)  

Patrice on tour: Sea-Eye ist dabei!

Der Reggae-Musiker Patrice unterstützt Sea-Eye! Jetzt ist er mit seiner neuen Platte „Life’s blood“  auf Deutschland-Tour, und Sea-Eye ist mit Infoständen dabei! Der Auftakt war in Berlin (Foto). Weiter geht es in München (17. 11.), Stuttgart (26. 11.), Frankfurt/Main (27. 11.),  Leipzig (28. 11.), Köln (29. 11.) und Hamburg (3. 12.). Weitere Infos gibt’s auf[…]

Die „Süddeutsche“ über das Treiben der sogenannten Libyschen Küstenwache

Mittelmeer – Libyens Küstenwache gefährdet Flüchtlinge und Helfer Bewaffnete Grenzschützer gehen auf dem Mittelmeer zum Teil aggressiv gegen Flüchtlingsboote und Rettungsschiffe vor – zuletzt mit tödlichen Folgen. Trotzdem will die Bundesregierung die Libyer unterstützen. Als das Schiff seine Lichter löschte und davonfuhr, brach auf dem Schlauchboot Panik aus. Die Männer in Uniformen, die nun in[…]

Meßkircher rettet Menschen vor dem Ertrinken

Mann aus Meßkirch rettet Flüchtlinge vor dem Ertrinken Meßkirch sz Zweieinhalb Wochen ist der Meßkircher Thomas Nuding für die Hilfsorganisation „Sea-Eye“ im Mittelmeer unterwegs gewesen, um dort Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu retten. Von Malta aus startete der erfahrene Segel- und Motorbootfahrer mit sieben weiteren Ehrenamtlichen mit einem alten Schiff zur libyschen Küste. Thomas Nuding[…]

Die „Bild“-Zeitung über Sea-Eye 2017

Regensburger Flüchtlingsinitiative | „Sea-Eye“ rettet mehr als 5500 Flüchtlinge Regensburg (Bayern) – Das private Rettungsschiff „Sea-Eye“ hat in diesem Jahr mehr als 5500 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Seit April habe es insgesamt 14 zweiwöchige Einsätze auf dem umgebauten Fischkutter vor der libyschen Küste gegeben, sagte Hans-Peter Buschheuer von der Rettungsorganisation aus Regensburg. „Wir rechnen in[…]

„Der neue Tag“ über das Sea-Eye-Crewtreffen

„Sea-Eye“ rettet mehr als 5500 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer: Regensburger Rettungsaktion startet mit weiterem Boot Mit einem umgebauten Fischkutter hat die Regensburger Rettungsaktion „Sea-Eye“ Tausende Flüchtlingen aus dem Mittelmeer gerettet. Nun bereiten sich die Crewmitglieder auf ein weiteres Jahr vor – mit einem zweiten Boot.Das private Rettungsschiff „Sea-Eye“ hat in diesem Jahr mehr als 5500[…]

Mission 14 in Bildern

Mission 14 war die letzte Fahrt der Sea-Eye in diesem Jahr. Hier die Bilder der Einsätze.

Jetzt online lesen: Das Magazin „Mission Sea-Eye“

Soeben erschienen: „Mission Sea-Eye“, ein Magazin der Seenotrettung – auf 32 Seiten wird die Arbeit von Sea-Eye dargestellt. Die gedruckte Version ist beim Verein kostenlos erhältlich. Mail an info@sea-eye.org

2. Crewtreffen von Sea-Eye in Regensburg

Crew-Mitglieder und Interessierte von Sea-Eye treffen sich am Samstag, 12. November in Regensburg zum Jahresabschluss und Vorbereitung für 2017. Hier das Programm:  

57-jähriger Burgthanner leitete „Sea-Eye“-Hilfsaktion

Mission vor Libyen – N-LAND BURGTHANN – Wir alle kennen diese Nachrichten aus den Medien, hören Zahlen von Geretteten oder solchen, die nicht überlebt haben, sehen Bilder in aufwühlenden Fernsehreportagen: hoffnungslos überfüllte Flüchtlingsboote im Mittelmeer, erschöpfte Menschen, die an den rettenden Strand krabbeln, mitunter Tote, darunter Kinder. Irgendwann möchte man wegzappen. Gut zwei Wochen war[…]

Logbuch: 280 Menschen gerettet, zwei Babys geboren

Logbuch der Mission 14 vom 27. Oktober:   Heute 0.45 Uhr Parkposition erreicht, dann um 2.45 Uhr Anruf vom MRCC Rome (Rettungsleitstelle für das Mittelmeer – Anm. d. Red.), neue Position von zwei Flüchtlingsbooten bekommen (errechneter Rendevous-Punkt), welche vor kurzem in Sabratah (Libyen) losgefahren sind… 5.39 Uhr Erstes Boot auf dem Radar, Schlauchboot Charlotti ausgesetzt, drei Bags mit Schwimwesten geladen,[…]

Eine Nacht wie keine andere: 320 Menschen in höchster Not

Bericht der Crew von Mission 14 über den Mammuteinsatz in der Nacht zum Dienstag   24. Oktober: Turbulenter Tag: Um 7.30 Uhr haben uns „Fischer“ die Richtung von drei Schlauchbooten gezeigt, welche wir kurz vor 8.00 Uhr erreicht haben. Insgesamt rund 320 Personen, davon etwa 30 Frauen (zwei Schwangere) und ein Kind. An alle wurden Rettungswesten verteilt. Da[…]

Sea-Eye: 2. Crewtreffen am 12. November

Einladung an alle, die bei Sea-Eye mitmachen wollen: Ihr seid herzlich eingeladen am 12.11.16 um 8.00 Uhr   in Regensburg, Werftstrasse, Anleger 11 auf das Tagungsschiff Gloria zu kommen. Für Kaffee, Wasser und Gebäck ist gesorgt. Für alle, die schon das erste Crewtreff und eine Mission miterlebt haben, empfiehlt sich ein Erscheinen erst gegen 12.00 Uhr ebenfalls am Schiff.[…]

Mittelbayerische Zeitung: Interview mit Michael Buschheuer

Sea-Eye will im Winter Stellung halten Michael Buschheuer rettet mit der Mission Sea-Eye Flüchtlinge vor dem Ertrinken. In der kalten Saison wird die Lage heikel. Von Jana Wolf, MZ Regensburg. Vor zwei Tagen ist die 16. Sea-Eye-Mission gestartet. Haben Sie Angst, bevor Sie selbst in See stechen? Fast alle Mitglieder unserer Crew sagen, sie haben[…]

Johannes Daehlen (22): Ein Student als Lebensretter

Knapp 800 Flüchtlinge gerettet Rheda-Wiedenbrück (nik) – Nahezu täglich ertrinken Flüchtlinge bei ihrer Überfahrt nach Europa im Mittelmeer. Einer, der dabei nicht mehr tatenlos zusehen wollte, ist Johannes Daelen. Der 22-jährige Wiedenbrücker schloss sich der Hilfsorganisation „Sea-Eye“ an und half am 3. Oktober, knapp 800 Leben zu retten. Nahezu täglich ertrinken Flüchtlinge bei ihrer Überfahrt[…]

Die Mittelbayerische Zeitung über den Großeinsatz der Sea-Eye

Sea-Eye rettet 794 Menschen an 1 Tag Die Regensburger Hilfsorganisation half an einem Tag vor der libyschen Küste so vielen Flüchtlinge wie noch nie zuvor. Von Sabrina Beer, MZ Regensburg.Der „Tag der Deutschen Einheit“ wurde für die Hilfsorganisation „Sea-Eye“ zum Tag der bisher umfangreichsten Rettungsaktion. 5600 Bootsflüchtlinge mussten vor der libyschen Küste in Sicherheit gebracht[…]

Der BR über den Großeinsatz der Sea-Eye

Bislang größter Einsatz für „Sea-Eye“: Regensburger Seenotretter versorgen 800 Flüchtlinge | BR.de Die Rettungsaktion dauerte 16 Stunden, teilte die Organisation auf ihrer Internetseite mit. Eine Person retteten die Helfer direkt aus dem Wasser, drei Menschen wurden notärztlich versorgt. Eine 17 Jahre alte Frau starb jedoch. Insgesamt mussten am Montag 6.000 Bootsflüchtlinge vor der libyschen Küste[…]

Sea-Eye rettet 794 Menschen aus sieben Booten

Die Sea-Eye war am Tag der deutschen Einheit in eine ihrer bisher umfangreichsten Rettungsaktionen involviert. Von insgesamt elf unterschiedlich großen Schiffen wurden in einem 16-stündigen Einsatz sieben Boote von Sea-Eye unmittelbar mit Rettungswesen und teils mit Rettungsinseln versorgt. Dabei konnten die Crew der Regensburger Hilfsorganisation 794 Menschen, darunter 12 Schwangere, zwei Kinder und zwei Babys[…]

Stadtrat will Flüchtlinge retten

Thomas Nuding will Flüchtlinge retten Meßkirch sz Der Meßkircher Unternehmer und Stadtrat Thomas Nuding wird in Kürze zu einer besonderen Mission aufbrechen: Als Kapitän wird er am Steuer des Rettungsschiffs „Sea-Eye“ Platz nehmen und vor der Küste Libyens Flüchtlinge in Seenot aufnehmen. „Ich bin in der Freiwilligen Feuerwehr Meßkirch aktiv. Der Meßkircher Unternehmer und Stadtrat[…]

Mittelbayerische Zeitung prämiert den Sea-Eye e.V.

Ein Jahr, eine Region und die Menschen Vom Star-Physio zum Tennis-Ass: Die MZ präsentiert live in Regensburg den regionalen Jahresrückblick „Menschen, die bewegen“. von Mario Geisenhanslüke, MZ Regensburg.Es ist der 26. Juni. Ein Sonntagabend. In der achten Minute des EM-Achtelfinals Deutschland gegen die Slowakei trifft Jerome Boateng. Sein Jubellauf führt ihn direkt in die Arme[…]

WDR: TV-Beitrag über Sea-Eye-Teilnehmer Dr. Achim Stein

Arzt will Flüchtlinge im Mittelmeer retten – Lokalzeit Bergisches Land – Sendung – Video – Mediathek – WDR WDR.de bietet die wichtigsten Nachrichten aus und für NRW multimedial aufbereitet,begleitende Informationen zu Fernseh-Sendungen und Radio-Programmen sowie zahlreiche Audios und Videos auf Abruf. WDR.de ist das Online-Angebot des Westdeutschen Rundfunks. Achim Stein war mit der „Sea Eye“[…]

Hans Derks (Mission 11) berichtet

Erftstädter zurück aus Libyen: Das Elend lässt Hans Derks erschaudern Seit wenigen Tagen ist er wieder zu Hause, zurückgekehrt von einer ungewöhnlichen Mission, die Hans Derks aber wiederholen würde. Knapp zwei Wochen lang war er an Bord der Sea-Eye, die im Mittelmeer Ausschau nach Flüchtlingen hält. Wie einige andere auch wollte er nicht mehr dem[…]

Carsten Heinekamp aus Leeste (bei Bremen) über seine Gründe, auf der Mission 13 mitzufahren

„Ich kann die nicht ertrinken lassen“ Leester geht auf Rettungsmission Leeste – Von Sigi Schritt. Ein Weyher will dem Flüchtlingsdrama im Mittelmeer nicht tatenlos zusehen. „Jeder hilft da, wo er kann“, begründet Carsten Heinekamp aus Leeste, weshalb er im Oktober das Team der Organisation Sea-Eye auf einer Rettungsmission verstärkt. „Jeder hilft da, wo er kann“,[…]

TV-Bericht: Die Entführung der Speedy

„Sea Eye“ – Crew-Mitgliedern geht es nach Entführung gut „Sea Eye“ – Crew-Mitgliedern geht es nach Entführung gut | Man kann von Glück sprechen, dass die beiden Crew-Mitglieder der Regensburger Flüchtlingsorganisation Sea-Eye gesund und wohlbehalten wieder nach Hause … Fast vier Tage lang wurden Dittmar Kania und ein weiteres Crew-Mitglied von sea-eye.org in Libyen festgehalten.[…]

Dittmar Kania ist nach Verhaftung in Libyen wieder frei Sea-Eye: Crew macht weiter

Dittmar Kania ist nach Verhaftung in Lybien wieder frei: Sea-Eye: Crew macht weiter Dittmar Kania, Crew-Mitglied der Sea-Eye, ist wieder in Deutschland. Zuvor war er dreieinhalb Tage von der libyschen Küstenwache festgehalten worden. Bei einem Einsatz für Sea-Eye zur Rettung von Flüchtlingen hatte ihn die Küstenwache verhaftet. Nun berichtete er davon.Regensburg. Ein deutsches Militärschiff brachte[…]

Vier Tage Haft und viele offene Fragen

Vier Tage Haft und viele offene Fragen Ein Besatzungsmitglied des Regensburger Flüchtlingshilfsprojekts „Sea-Eye“ berichtet vom Zwangsaufenthalt in Libyen. Regensburg.Es ist eine Geschichte voller Ungereimtheiten: Zwei Mitglieder des Regensburger Flüchtlingsrettungsprojekts „Sea-Eye e.V.“ waren vor einer Woche aus dem Gewahrsam der libyschen Küstenwache wieder frei gekommen. Fast vier Tage dauerte ihr Zwangsaufenthalt in dem nordafrikanischen Land. Zwei[…]

Sea-Eye-Helfer nach Freilassung in Libyen: „Ich mache weiter“

Sea-Eye-Helfer nach Freilassung in Libyen: „Ich mache weiter“ | BR.de Seit dem Frühjahr kreuzt das Schiff Sea Eye im Mittelmeer, um Flüchtlingen zu helfen, die in Seenot geraten sind. Bislang hat die Regensburger Rettungsmission nach eigenen Angaben bei Einsätzen mehr als 4.000 Menschen gerettet. Auch Dittmar Kania und Michael Herbke gehören zu der Sea-Eye-Crew. Anfang[…]

Mission 11 rettet 124 Schiffbrüchige

Die Sea-Eye war eigentlich auf dem Weg nach Tunesien, um die beiden befreiten „Speedy“-Mitarbeiter an Land zu bringen, als am 13. September gegen Mittag ein Anruf der Italienischen Küstenwache eintraf: Sichtung eines Schlauchbootes bei 33°03N 12°34E! Das gesichtete Boot war intakt, hatte mehr 124 Personen an Bord, darunter keine Kinder.  Um 13:15 Uhr begannen wir unser Beiboot ins Wasser[…]

Was geschah mit der „Speedy“?

Am Freitag, 9. September befand sich unserer Schnellboot „Speedy“ auf Patrouillenfahrt vor der libyschen Küste, als sich plötzlich ein Boot mit bewaffneter Besatzung mit hoher Geschwindigkeit näherte. Es sollte sich später als Boot der libyschen Küstenwache herausstellen. Die Libyer zwangen unsere beiden Mitglieder Dittmar Kania und Michael Herbke zum Beidrehen. Die beiden wurden voneinander getrennt[…]

„Speedy“-Crew wieder frei!

Tripolis/Malta, 12. September 2016. Die beiden Crew-Mitglieder von Sea-Eye, die am vergangenen Freitag mit ihrem Schnellboot „Speedy“ von der libyschen Küstenwache festgesetzt worden waren, sind am Montagabend wieder frei gekommen.  Derzeit befinden sich die beiden auf dem deutschen Marineschiff „Werra“, das sie zum Mutterschiff Sea-Eye bringen wird. Von dort fahren sie weiter nach Malta, der[…]

Stellungnahme zum Vorfall vor der libyschen Küste

Liebe Sea-Eye-Freunde, es erreichen uns derzeit zahlreiche besorgte Anfragen wegen des Vorfalls vor der libyschen Küste. Aus nachvollziehbaren Gründen können wir uns derzeit dazu nicht äußern. Wir bitten um Euer Verständnis!

Mission 11 endlich unterwegs

Nach unglaublich viel Anstrengungen kann die Mission 11 der Sea-Eye beginnen. Um die Maschine klar zu bekommen mussten Teile, die auf Malta nicht zu bekommen sind extra eingeflogen werden. Ein Rostocker Freund des Sea-Eye e.V., Jan-Eric Felsing, war so nett und flog mit den „lebensrettenden“ Teilen von Berlin nach Malta. Auf dem Bild (von links nach rechts) vorne: Günther Lindner, Jonas[…]

Feuerwehr im Mittelmeer

Michael Buschheuer spricht sachlich, objektiv, leise, ohne das Lamento oder die Aufgeregtheit engagierter Betroffener. Was er sagt, macht aber betroffen. Und er vergleicht Sea-Eye mit der Feuerwehr.

Stadtmagazin „Anblick“ über Klaus Beckers Einsatz

anblick   Die meisten Menschen nehmen Urlaub, um sich zu entspannen. Andere investieren in eine zweiwöchige, ehrenamtliche Rettungsaktion, um Menschen vor der Küste Afrikas vorm Ertrinken zu bewahren, wie Klaus Becker aus Feuchtwangen.

„Der neue Tag“: Ersthelfer auf hoher See

Die Sea-Eye, ein ehemaliger Fischkutter, kreuzt seit vier Monaten in einem Korridor von 400 Kilometern zwischen Italien und der libyschen Küste. Die Mission: Vom Kentern bedrohte Flüchtlingsboote ausfindig machen, Ersthilfe leisten und die Seenotrufstelle in Rom alarmieren.

Kapitän Schwandt schreibt über die mutigen Leute von der Sea-Eye

Für einen Seemann gehört das Massensterben auf dem Mittelmeer zu den schlimmsten Ereignissen einer furchtbaren Zeit. Wir Seeleute wissen, wie es draußen ist, bei schlechtem Wetter, in der Weite und der Einsamkeit, und ich mag mir kaum ausmalen, was die Menschen in den Schlauchbooten durchmachen. Ich unterstütze deshalb „Sea-Eye“, eine Organisation von Freiwilligen, die mit[…]

Zeitungsspecial – Nur ein Ziel: Leben retten

Im Mittelmeer ertrinken regelmäßig Hunderte Menschen: Männer, Frauen, Kinder. Ein Zustand, den der Regensburger Michael Buschheuer nicht mehr tatenlos mit ansehen wollte. Genauso wenig wie etliche Oberpfälzer, die zusammen mit ihm auf dem Rettungsschiff Sea-Eye in See gestochen

Kapitänin Franziska Hansen: Einsatz vom 18. August – 60 Menschen gerettet

Seit 06.45 Uhr auf der 24-Meilen-Linie westlich von Tripolis Richtung Osten mit der Astral (spanisches Rettungsschiff) östlich von uns nahebei. 08.05 Uhr Sichtung eines schnellen Schlauchbootes von achtern. Da wir befürchten, es könnte sich um ähnlichen Fall wie den gestrigen handeln (Die Bourbon Argos, ein Schiff von Ärzte ohne Grenzen, war von einem Schnellboot angegriffen und beschossen[…]

Sea-Eye: Wo nur das Menschenleben zählt

„Straubinger Tagblatt“: Das Mittelmeer wird auch dieses Jahr wieder zum Grab für Tausende Flüchtlinge. Der Regensburger Michael Buschheuer hat beschlossen, davor nicht weiter die Augen zu verschließen und die Seerettungsaktion Sea-Eye initiiert.

Lebensretter in tiefster Nacht

Chris Orlamünder. Der Regensburger gehörte zu einer Crew, die sich mit dem Kutter Sea-Eye an der Hilfsaktion beteiligt hat. Michael Klein hat Eindrücke des Helfers aus dessen Audiotagebuch zusammengestellt.

Inside Sea-Eye: Drei Clips der BR-Volontäre

Die beiden BR-Nachwuchsjournalisten Katharina Heudorfer und Tobias Betz fuhren zwei Wochen lang mit der Sea-Eye. Neben ihrer sehenswerten Reportage (hier in der Mediathek) entstanden auch diese drei Clips. 1 Fragen an Sea-Eye: Helft Ihr nicht den Schleppern? 2 Ganz schön wackelig! Die Schaukelpartie auf der Sea-Eye 3 Blick in den Maschinenraum: Norbert erklärt den Motor der[…]

BR-Volontäre auf der Sea-Eye (Trailer)

http://sea-eye.org/wp-content/uploads/2016/08/GenFB.com_13966959_716807691791048_1367475203_n.mp4 Zwei Nachwuchsjournalisten des Bayerischen Fernsehens fuhren auf der Sea-Eye mit. Hier ihre spannende Reportage.

BR-Reporterin erzählt: So war es auf der Sea-Eye

Das Rettungsschiff „Sea Eye“ will vor der libyschen Küste Flüchtlinge retten, die auf Schlauchbooten in Seenot geraten. BR-Reporterin Katharina Heudorfer war mit an Bord und hat die Einsätze der Crew mit der Kamera begleitet. Ihr Film läuft am kommenden Sonntag.

Günter Pirnke: Ein Sea-Eye-Kapitän erzählt

Günther Pirnke ist fast nur noch auf See, ab Samstag wieder drei Wochen – privat. Seine zwei ehrenamtlichen Fahrten als Kapitän im Mittelmeer wirken noch nach – lange wahrscheinlich. Nicht etwa körperlich. Der 63-Jährige ist fit und trainiert. Die Bilder lassen ihn nicht los, haben sich eingebrannt. Abschalten fällt schwer.

Nachwuchs-Journalisten des BR an Bord der Sea-Eye

Die beiden Volontäre des Bayerischen Rundfunks begleiteten die Sea-Eye auf ihrem Weg vor die libysche Küste. Ihre Reportage ist am Sonntag, 7. August im BR-Fernsehen zu sehen. Hier ein Fotoalbum von ihrer Arbeit.

„Die Schleuser sind Mörder“

Der Neuburger Bert Schuler hat sich entschieden, nicht tatenlos zuzuschauen: An Bord der Sea-Eye hat er zwei Wochen lang Ausschau nach Flüchtlingsbooten auf dem Mittelmeer gehalten – und zahlreiche Menschen vor dem Tod bewahrt.  

Rettung in der Nacht: Sea-Eye entdeckt zehn Schiffbrüchige

Um 02.00 Uhr morgens hört die Wache „Help“-Rufe und Pfeifen von See sowie schwache Lichtzeichen. Sichtung eines Bootes durch das Nachtsichtgerät, kleineres Boot mit einigen Personen. Bei 1,5 Meter hohen Wellen Wasserung des Beibootes und Fahrt mit Suchscheinwerfer von Sea-Eye zum Boot: kleines Fischerboot aus Holz mit Außenborder und zehn jungen Männern an Bord, größtenteils Marokkaner mit[…]

Einsatz vom 2. August: Sea-Eye birgt 139 Menschen

06.15 Uhr Sichtung eines Holzbootes 17 Seemeilen (sm) vor der libyschen Küste, 40 sm westlich von Tripolis. 06.30 Uhr Sichtung eines zweiten Bootes, zu diesem Zeitpunkt war das erste deutlich als leeres Fischerboot zu erkennen. 06.35 Uhr Wassern des Beibootes und Inspektion des Holzbootes. Boot leer, mit „rescued“ beschriftet, innen Nahrungsmittel, Kinderspielzeug, Kleidungsreste. Direkte Fahrt[…]

Speedy in Aktion

Seit 1. August ist unser Schnellboot im Einsatz. Hier Impressionen von den ersten Fahrten, die im Hafen von Zarzis (Tunesien) stattfanden.

Zum Nachhören: Michael Buschheuer in Radio Charivari

„Willst du dich über die Nachrichten immer nur aufregen oder willst du auch mal handeln?“ – das hat sich der Regensburger Unternehmer Michael Buschheuer letztes Jahr gedacht. Und hat sich fürs Handeln entschieden, den Verein Sea-Eye gegründet und ein Schiff gekauft, das jetzt vor der libyschen Küste nach Flüchtlingen Ausschau hält und die Menschen aus[…]

Montag, 1. August 2016: Sea-Eye rettet 245 Menschen

Um 05.04 Uhr Anruf der italienischen Küstenwache, mit Aufforderung Suchposition anzufahren. Im Sonnaufgang um 06.40 Uhr Sichtung eines Bootes, 18 Seemeilen nordwestlich von Tripolis. Auskranen und Einwassern des Beibootes. Meldung beim MRCC (Notrufleitstelle in Rom – d. Red.), um 06.45 Uhr Sichtung eines zweiten Bootes. erneute Meldung an MRCC, der mitteilt, dass ein Kriegsschiff unterwegs ist. 06.50[…]

„Wer rausfällt, ersäuft jämmerlich“

Am 7. Juli ist der Schwandorfer Günther Pirnke wieder in See gestochen – mit einem restaurierten Fischkutter, mit dem eine Regensburger Initiative seit Monaten im Mittelmeer zwischen Lampedusa und Libyen Flüchtlinge in Seenot aufspürt.

Mission 8: Rettung von 600 Menschen

Am Morgen des 29. Juli begann eine dramatische Rettungsaktion. Hier der Bericht der Crew von Mission 8 der Sea-Eye: 04.00 Start der Maschine und Beginn der Suche. Vor Sonnenaufgang um 05:30 Fernglas-Sichtung eines Schlauchbootes, ca. 19 Seemeilen (sm) nordwestlich von Tripolis. Besatzung ca. 110 Männer und 30 Frauen. Kurz darauf Sichtung eines zweiten Bootes und[…]

Rechtsanwalt aus Swisttal hilft Flüchtlingen im Mittelmeer | General-Anzeiger Bonn

Rechtsanwalt Sebastian Frings-Neß aus Swisttal-Morenhoven ist ein zierlicher Mann mit freundlichen blauen Augen. Gekleidet mit einem weißen Hemd sitzt er im Biergarten am Alten Zoll und erzählt von seinem Aufenthalt auf der „Sea Eye“, einem alten Schiffskutter, der auf dem Mittelmeer unterwegs ist, um schiffbrüchige Flüchtlinge auf ihrer gefährlichen Flucht nach Europa zu retten.

Speedy vor dem ersten Einsatz

In Licata auf Sizilien wird unser neues Schiff, das Schnellboot Speedy, zu Wasser gelassen. Jetzt macht sich die Crew auf den Weg nach Tunesien. Die erste große Testfahrt!

Günther Pirnke (Kapitän der Mission 7): Gedanken zum Einsatz vor Libyen

Was muß einen Menschen dazu bewegen, um so eine tödliche Gefahr auf sich zu nehmen? Allerwidrigste Lebensumstände, totale Armut, Verfolgung, Trostlosigkeit Die Schlepperbanden nutzen diese Umstände, suggerieren ihnen ein besseres Leben in Europa und nehmen ihnen dafür das letzte Geld ab. Sie pferchen diese Leute in Schlauchboote, bis zu 140 auf eine Boot, das  7[…]