Passauer Neue Presse über Sea-Eye-Schiffsarzt Leopold Lecheler

Unterwegs auf der Mission Menschlichkeit Berchtesgaden. „Es wäre falsch, Menschen einfach ertrinken zu lassen“, sagt der Berchtesgadener Leopold Lecheler, der als Schiffsarzt mit dem Verein „Sea Eye“ mehrere Wochen vor der libyschen Küste auf Seenotrettungseinsatz war. Als „Extremsituation“ bezeichnet Lecheler den Trip. Auf einem alten DDR-Fischkutter ging es mit einem zehnköpfigen Team auf’s Meer. Dass[…]

Matthias Wilke: von der Diakonie auf die Sea-Eye

Es war ein Radio-Interview, das Matthias Wilke vor einigen Monaten sehr nachdenklich machte: Im Programm Bayern 2 hörte er in der Sendung „eins zu eins: Der Talk“ ein ausführliches Gespräch mit Michael Buschheuer.  

Sea-Eye-Retter Steffen Franz: „Wir fühlen uns alleine gelassen“

Amberger zwei Wochen auf der Seefuchs im Einsatz: Flüchtlingsstrom hautnah und live Lange hatte er sich darauf vorbereitet, am 26. September wurde es dann ernst. Steffen Franz stach von Malta aus in See, um als Teil der Sea-Eye-Mission zwischen Italien und Libyen in Seenot geratenen Flüchtlingen zu helfen. „Es ist viel dramatischer als ich gedacht[…]

Dr. Schnappauf: Arzt und Skipper auf der Sea-Eye

Rettungsorganisation „Sea-Eye“ stellt in Groß-Gerau ihren Einsatz auf dem Mittelmeer vor Von Charlotte Martin GROSS-GERAU – „Menschen helfen Menschen. Wir lassen Menschen nicht ertrinken“, pointierte Wilfried Schnappauf das Anliegen des in Regensburg ansässigen Vereins „Sea-Eye“. Der Arzt in Ruhestand referierte in der evangelischen Südkirchengemeinde über die dramatischen Situation jener Menschen, die keine andere Überlebenschance sähen,[…]

Seefuchs-Ärztin Katrin: Anpacken statt zuzuschauen

Die angehende Ärztin Katrin Schönfeld aus Traunstein sticht heute mit der Hilfsorganisation Sea-Eye in See – Lokalnachrichten aus dem Chiemgau, Stadt und Landkreis Traunstein – Traunsteiner Tagblatt Respekt ist inzwischen der Angst vor der großen Herausforderung gewichen, gibt Katrin Schönfeld zu. Für die Medizinerin ist dies ein „wichtiges und sinnvolles Projekt“, das sie für zwei[…]

Michael Herbke: Ich habe etwas dagegen, wenn Menschen sterben“

Michael Herbke (69) aus Sonthofen rettet Flüchtlinge vor dem Ertrinken 10.10.2017 · Sonthofen Sea-Eye · Michael Herbke sagt: „Ich habe etwas dagegen, wenn Menschen ertrinken.“ Deshalb fährt er wieder mit der Sea-Eye-Crew ins Mittelmeer, um Menschen zu retten, die in Not sind. Michael Herbke Bild: privat Obwohl er vergangenes Jahr mit Waffengewalt von der libyschen[…]

Seenotrettung mit der Sea-Eye: Eine Krankenschwester erzählt

Dass Gisela Pillmayer-Maurer auch nochmal aufs Schiff geht, steht für sie fest: „Ich werde es wieder machen.“ Natürlich habe sie die Hoffnung, dass die Krise irgendwann beendet ist und die Seenotrettung obsolet wird. „Aber das ist wohl ein frommer Wunsch.“  

Radioeins: Interview mit Annika Klose und Hans-Peter Buschheuer

Die Hilfsorganisation Sea-Eye ist eine von vielen Privatinitiativen, die Menschen im Mittelmeer vor dem Ertrinken rettet. Die Berliner Jusos-Vorsitzende Annika Klose war im August zwei Wochen an Bord der Sea-Eye.Was sie während ihres Einsatzes erlebt hat, fragen wir die 25-Jährige. Annika Klose und Sea-Eye-Sprecher Hans-Peter Buschheuer waren live zu Gast in der radioeins-Dachlounge. Die Hilfsorganisation[…]

Warum ein Finanzberater Flüchtlinge rettet

G20-Akten: Wie ein Finanzberater Flüchtlinge vor dem Ertrinken rettet von der Läusewelle, die über Hamburger Familien regelmäßig hereinbricht, wenn der Nachwuchs von der Klassenfahrt nach Sylt zurückgekehrt ist, spürt man derzeit noch wenig (oder war es den Läusen dieses Jahr zu kalt?), aber es rollt schon eine Erkältungswelle über die Stadt. Wenn die Besatzung des[…]

Sea-Eye-Kapitän Neumann über die Tragödie im Mittelmeer

Markus Neumann aus Kümmersbruck als Kapitän im Mittelmeer: Wie Sea Eye 5568 Leben rettete Die Menschen kommen aus vielen Teilen Afrikas an die Küste Libyens. Das Mittelmeer ist das letzte große Hindernis auf ihrem Weg nach Europa. Der Kümmersbrucker Markus Neumann kennt die Geschichten und erzählt von der Seenotrettung. Er ist Teil der Sea-Eye.Amberg. „Von[…]

Ein Waiblinger rettet auf der Sea-Eye Leben

Matthias Wilke geht zur Seenotrettung: Drei Wochen lang im Oktober wird der Leiter der diakonischen Suchtberatungsstelle in Waiblingen auf dem Schiff Sea-Eye ehrenamtlich helfen, Flüchtlinge im Mittelmeer vor dem Ertrinken zu bewahren.  

Arzt (68): Sea-Eye ist der Höhepunkt meiner Laufbahn

Der Menschenfischer Vorarlberger, über die man spricht. Herbert Angermann (68) Lauterach Herbert Angermann badet geradezu in Euphorie. „Das ist der Höhepunkt meiner ärztlichen Laufbahn“, schwärmt er mit donnernder Stimme. Und: „Das Medizinstudium hat sich also doch gelohnt.“ Was den gebürtigen Hessen zu dieser Einschätzung bringt, ist eine neue, ganz besondere Aufgabe. Übermor Übermorgen, am Mittwoch,[…]

René Greiner: „Die Vorwürfe sind zynisch“

Helfer weist Vorwürfe als zynisch zurück Die Lage für die Flüchtlinge und deren Helfer auf dem Mittelmeer hat sich drastisch verschlechtert. Der Gräfelfinger René Greiner, der heuer zwei Wochen lang mit seiner Crew rund 200 Flüchtlingen vor der Küste Libyens das Leben rettete, betrachtet die Veränderungen mit Sorge. Was ihn ärgert, ist die Kritik, die[…]

Herzchirurg im Einsatz für die Sea-Eye

Wuppertaler Arzt im humanitären Einsatz: ‚Weil Menschen im Mittelmeer sterben‘ Der Wuppertaler Herzchirurg Victor Mendes gibt ein klare Antwort auf die Frage, warum er sich in der Flüchtlingshilfsorganisation ‚Sea Eye‘ engagiert. Die Klinikleitung, darüber ist Victor Mendes besonders glücklich, unterstützt den Herzchirurgen mit ein paar Tagen Sonderurlaub.  

Zwei Ingolstädter als Seenotretter auf der Seefuchs

Ingolstadt: Die Organisation Sea-Eye sticht wieder in See Zwei Männer aus dem Raum Ingolstadt sind mit an Bord Es ist ein Bild, das schon fast zur Gewohnheit geworden ist. Ein Bild, das man in den vergangenen zwei Jahren schon so oft gesehen hat, dass man beim Betrachten kaum mehr innehält. Und doch sind auf jedem[…]

Uwe Conrad: Retten ist Ehrensache

Grafenwöhrer Uwe Conrad mit Sea-Eye vor Libyen auf Rettungsmission: Ehrensache auf hoher See Tausende Flüchtlinge gehen das Risiko ein, teils in einem kleinen überfülltem Boot das Mittelmeer zu überqueren. Viele bezahlen mit ihrem Leben und da packt es Uwe Conrad bei der Ehre. Der Wasserwachtler sticht mit dem Kutter „Seefuchs“ in See, um Leben zu[…]

Annika: Wehmütiger Abschied von Malta

Tausende Menschen sterben beim Versuch übers Mittelmeer zu fliehen. Die Bilder dieser Flucht kennen wir alle, die Zeitungen und Timelines sind voll davon. Während die einen die Bilder aus ihrem Kopf löschen und sich dem Alltag widmen, hat sich Annika Klose, Juso-Landesvorsitzende in Berlin, dafür entschieden zu handeln – und zwar vor Ort. 14 Tage[…]

Sea-Eye-Arzt warnt von humanitärer Katastrophe

KZ-artige Zustände in Flüchtlingslagern in Libyen Der in Crailsheim praktizierende Arzt Harald Jahn hat Kontakte zu den Hilfsorganisationen am Mittelmeer und warnt vor einer humanitären Katastrophe. Im Juli hat der in Crailsheim praktizierende Orthopäde Dr. Harald Jahn dem HT von seinem ersten Einsatz auf der „Seefuchs“ berichtet – das ist eines der beiden Schiffe der[…]

Ausgerechnet die brutalsten Schleuser sind jetzt Partner der EU

St. Georgen: Vier Tage ohne Schlaf im Einsatz – Schwarzwälder Bote Oehmichen ist 52 Jahre alt, Architekt, verheiratet – und sei lange auf der Suche nach einer Aufgabe neben seinem Beruf gewesen. Nun arbeitet er ehrenamtlich als Einsatzleiter bei „Sea-Eye“, die mit einem gleichnamigen einstigen DDR-Fischerboot und dem Schwesterschiff „Seefuchs“ im Mittelmeer auf der Suche[…]