Die Schiffe

Die Sea-Eye

W89_9010_shrink… ist ein 26 Meter langer ehemaliger Fischkutter aus Sassnitz (Rügen) und hieß früher „Sternhai“. Das hochseetaugliche Schiff wurde für den Zweck der Seenotrettung umgerüstet und ging dann auf Fahrt vor die afrikanische Küste, wo sich die meisten Flüchtlinge auf ihrer lebensgefährlichen „Reise“ befinden.

Der Kutter ist rund 60 Jahre alt und fuhr bis 2014 auf den Weltmeeren, vor allem aber im Nord- und Ostseeraum.

 


Die Seefuchs

… ist ein Schwesterschiff der Sea-Eye, also baugleich. Auch sie fuhr als Fischkutter und hieß früher „Heringshai“. Im Gegensatz zur Sea-Eye wurde die Seefuchs nach der Wende als Forschungs- und Traditionsschiff eingesetzt und von den privaten Inhabern ständig restauriert und modernisiert.

Sea-Eye e.V. erwarb die Seefuchs im März 2017. Im Mai soll sie auf Rettungsfahrt vor der libyschen Küste gehen.

 

 


Speedy

4386955_20130611083207700_1_LARGEDas Schiff ist ein Ribtec 1200 Cabin RIB, ein klassisches RIB mit einer Länge von 11,50 m und einer Breite von 3,20 m. Es hat zwei Dieselmotoren innenliegend mit zusammen über 600 PS und kann bis 45 Knoten (83 km/h) schnell sein. Es hat Platz für eine Crew von vier Personen, aber nur zwei Schlafplätze, sodass diese im Wechsel benutzt werden müssen. Die nautische Ausrüstung ist absolut auf dem modernsten Stand, das Schiff insgesamt ist in einem hervorragenden Zustand. Der zur Verfügung stehende Platz auf und unter Deck ist sehr limitiert, sodass Rettungsmittel nur für einen, maximal zwei Einsätze vorgehalten werden können.

„Speedy“ ist am Freitag, 9. September 2016 von der libyschen Küstenwache gekapert worden und befindet sich seither an einem unbekannten Ort in Libyen. Nach der Freilassung der Besatzung bemühen wir uns jetzt um die Herausgabe des Bootes.