Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth zu Besuch bei Sea-Eye

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Regensburg (24.8.2017) – Claudia Roth, die Spitzenkandidatin der bayerischen Grünen im Bundestagswahlkampf 2017 und Bundestagsvizepräsidentin, besucht am morgigen Freitag die Lebensrettungsorganisation Sea-Eye in Regensburg.

Sie möchte sich vor Ort über die Arbeit von Sea-Eye informieren und Gespräche darüber führen, wie die unschätzbar wertvolle Arbeit der Seenotretter, die seit April 2016 mit ihren zwei Schiffen 12.000 Flüchtlinge im Mittelmeer vor dem Ertrinken retten konnten, angesichts der verschärften Lage vor Libyen weiter gehen kann.

Sea-Eye leistete in den letzten Monaten enormes und hat Menschen aus größter Not gerettet. Das ist nicht nur eine gigantische humanitäre Leistung, sondern auch die Wahrnehmung der völkerrechtlichen Pflicht zur Seenotrettung, der weder Libyen noch die EU-Mitgliedstaaten im ausreichenden Maß nachkommen. Dass jetzt ausgerechnet diese Seenotretter ins Fadenkreuz geraten und bedroht werden, dass sich viele von ihnen zurückziehen mussten, ist schändlich und bringt viele weitere Menschen in Lebensgefahr. Was die rechtsradikale „Identitäre Bewegung“ mit ihrem inzwischen selbst in Seenot geratenen Schiff zur Abwehr von Flüchtlingshelfern nicht geschafft hat, vollzieht jetzt der libysche Failed State. Die Bundesregierung und ihre europäischen Partner aber nehmen diese Entwicklung hin und versagen Sea-Eye sogar ihre Hilfe. Das ist ein humanitäres Armutszeugnis.“

Hans-Peter Buschheuer, Sprecher von Sea-Eye erklärt dazu: „Wir sind Claudia Roth sehr dankbar für Ihre Unterstützung, gerade in den schwierigen Zeiten, welche die Seenotrettung im Augenblick erleben muss. Sea-Eye bleibt wachsam. Die humanitäre Tragödie im Mittelmeer darf vor Europa nicht verborgen bleiben.“