Kapitän Schwandt schreibt über die mutigen Leute von der Sea-Eye

Für einen Seemann gehört das Massensterben auf dem Mittelmeer zu den schlimmsten Ereignissen einer furchtbaren Zeit. Wir Seeleute wissen, wie es draußen ist, bei schlechtem Wetter, in der Weite und der Einsamkeit, und ich mag mir kaum ausmalen, was die Menschen in den Schlauchbooten durchmachen. Ich unterstütze deshalb „Sea-Eye“, eine Organisation von Freiwilligen, die mit einem alten Kutter aus DDR-Beständen über das Mittelmeer fährt, mit einem Ziel: So viele Menschen wie möglich zu retten, in dem sie Hilfe herbei holt.


Käptn