Martin Wollny: Pragmatiker an der Seefuchs-Maschine

Martin Wollny sticht mit Organisation Sea-Eye in See, um Flüchtlinge vor libyscher Küste zu retten

Bechtolsheim Von Steffen Nagel BECHTOLSHEIM – Wenn Martin Wollny vom Helfen spricht, klingt er mehr pragmatisch als idealistisch. „Wenn keiner was macht, saufen die halt ab.“ Man hätte es dezenter formulieren können, aber Wollny ist keiner, der gern ein Blatt vor den Mund nimmt. Stattdessen packt er lieber an. Am 27.

Vier Wochen lang verbringt er auf hoher See, es geht vor die libysche Küste. Hier treiben Menschen in Schlauchbooten, die diese Bezeichnung nicht verdienen. Menschen, auf der Suche nach einer besseren Zukunft auf der anderen Seite des Mittelmeeres.