Michael Buschheuer über die Krise im Mittelmeer und den Druck auf die Retter

Für die Retter hat sich der Wind gedreht

Die Welle der Begeisterung ist vorbei. „Sea-Eye“-Gründer Michael Buschheuer lässt sich davon aber nicht beirren. von Claudia Bockholt, MZ Regensburg.Ein rauer Wind weht Michael Buschheuer ins Gesicht. Dabei war er schon lange nicht mehr an Bord der Sea-Eye. Die Mittelmeermission überlässt der Regensburger derzeit Freiwilligen, die, wie er meint, bessere Seeleute seien als er.

Die Spendenbereitschaft ist gesunken. Wenn es so weitergeht, liegen die Kutter, die bis dato 8000 Menschen vor dem Tod bewahrt haben, demnächst auf dem Trockenen.