Mission 11 rettet 124 Schiffbrüchige

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Die Sea-Eye war eigentlich auf dem Weg nach Tunesien, um die beiden befreiten „Speedy“-Mitarbeiter an Land zu bringen, als am 13. September gegen Mittag ein Anruf der Italienischen Küstenwache eintraf: Sichtung eines Schlauchbootes bei 33°03N 12°34E!

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Hier fand der Rettungseinsatz des 13. September statt

Das gesichtete Boot war intakt, hatte mehr 124 Personen an Bord, darunter keine Kinder.  Um 13:15 Uhr begannen wir unser Beiboot ins Wasser zu lassen. Die Versorgung mit Schwimmwesten begann, und die Stimmung an Board war ruhig. Beim Versorgen mit Schwimmwesten kam jedoch Bewegung ins Gummiboot und verursachte, dass einige Personen zu Fall gekommen waren, wodurch wiederum mindestens zehn weitere Personen ins Wasser fielen. Die meisten wurden von den anderen Bootsinsassen geborgen, zwei mussten von uns aufgenommen werden, da der eine keine Schwimmweste trug und der zweite bereits zu weit von dem Boot entfernt war.

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Die „Enterprise“, ein Forschungsschiff der Royal Navy

Gegen 14 Uhr traf die HMS Enterprise der Royal Navy am Ort des Geschehens ein und übernahm die Geretteten. Die Aktion war gegen 15.35 Uhr beendet und die Sea-Eye setzte ihren Weg nach Zarzis (Tunesien) fort.