„Neue Zürcher“ über Sea-Eye u.a.

Flüchtlingskrise in Europa: Eine Hilfsorganisation rettet zu viele Flüchtlinge aus Seenot – und wird selbst zum Rettungsfall

Mehrere Tausend Menschen sind am Osterwochenende von privaten Hilfsorganisationen aus Seenot gerettet worden. Angesichts der ungewöhnlich hohen Zahl an Flüchtlingen und Migranten wurden die Hilfsorganisationen selbst zum Seenotrettungsfall. (dpa/afp) Am Sonntag setzte die die deutsche Organisation Iuventa Jugend rettet ein Notsignal ab, am Ostermontag folgte das Schiff Sea Eye.

Die Sea-Eye mit 210 Menschen an Bord befand sich am Montag nach dem Notruf im Geleit des Tankers La Donna sowie des Küstenwachenschiffs, teilte die Organisation in Regensburg mit. In deren Windschatten solle die Bergung der Migranten stattfinden, sagte Buschheuer.