René Greiner: „Die Vorwürfe sind zynisch“

Helfer weist Vorwürfe als zynisch zurück

Die Lage für die Flüchtlinge und deren Helfer auf dem Mittelmeer hat sich drastisch verschlechtert. Der Gräfelfinger René Greiner, der heuer zwei Wochen lang mit seiner Crew rund 200 Flüchtlingen vor der Küste Libyens das Leben rettete, betrachtet die Veränderungen mit Sorge.


Was ihn ärgert, ist die Kritik, die den Seenotrettern in ihrer Heimat oft entgegenschlägt, sie lockten die Flüchtlinge erst an. „Das ist zynisch“, sagt Greiner. „Die Organisationen haben sich gegründet, weil laufend Leute ertrunken sind. Jetzt zu sagen, die Organisationen seien Schuld, dass so viele Flüchtlinge kommen – dazu fällt mir nichts ein.“