Rettung in der Nacht: Sea-Eye entdeckt zehn Schiffbrüchige

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Um 02.00 Uhr morgens hört die Wache „Help“-Rufe und Pfeifen von See sowie
schwache Lichtzeichen.

Sichtung eines Bootes durch das Nachtsichtgerät, kleineres Boot mit einigen Personen.

Bei 1,5 Meter hohen Wellen Wasserung des Beibootes und Fahrt mit
Suchscheinwerfer von Sea-Eye zum Boot: kleines Fischerboot aus Holz
mit Außenborder und zehn jungen Männern an Bord, größtenteils Marokkaner
mit kleinen Rucksäcken und guter Kleidung, vier Afrikaner, einer mit
heftigem Unwohlsein.

Nach Rücksprachen mit MRCC (Seenotrufzentrale in Rom – d. Red.) beschließen wir, die Leute an Bord zu holen
und bringen sie, mit Schwimmwesten versorgt, in Dreierpacks zur Sea-Eye.

Später hören wir von den Geretteten, dass sie bereits seit elf bis 13 Stunden unterwegs
sind, beim dem gestrigen Wetter kein Spaß…

Das MRCC meldet um 03.00 Uhr, dass die Juventa in der Nähe ist, um die Menschen aufzunehmen. Um
03.40 Uhr fangen wir an, die Leute wieder in Dreiergruppen zur Juventa zu bringen.

Um 4.20 Uhr ist die Aktion nach Kranen des Beibootes beendet.