Sea-Eye auf grünem Bundesparteitag

Erstmals war Sea-Eye auf dem Parteitag einer Bundestagspartei vertreten. Auf Einladung von Bündnis 90/Die Grünen konnten wir einen Infostand im Velodrom Berlin einrichten, auf dem sich auch zahlreiche Parteiprominenz einfand.

Seenotrettung im grünen Wahlprogramm

Auf Initiative unserer Hamburger Freunde fand auch die Seenotrettung im Mittelmeer Eingang in das grüne Wahlprogramm 2017. Wörtlich:

Es muss sichere und legale Wege für Menschen auf der Flucht vor
Verfolgung, Krieg und Not geben. Menschen sollen nicht länger auf
unsicheren Booten ihr Leben riskieren oder an den Grenzen Europas
in schlecht ausgestatteten Lagern ausharren müssen. Deswegen
treten wir auf europäischer Ebene für ein Seenotrettungsprogramm ein
und werden unterdessen die zivilen, gemeinnützigen
Rettungsorganisationen stärken. Zudem wollen wir großzügige
Aufnahmeprogramme schaffen, die Schutzbedürftigen nicht nur aus den
Anrainerstaaten Syriens die legale Einreise ermöglichen, sondern auch
anderen Flüchtlingen, die sich in lang andauernden prekären Lagen
befinden. Baden-Württemberg ist hier mit einem Kontingent für vom lS
verfolgte Frauen und Kinder vorangegangen. Das individuelle Grundrecht
auf Asyl darf nicht angetastet werden. Wir wenden uns gegen seine
Aushöhlung. Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiete lehnen wir ab.
Unser Ziel ist ein bundesweiter Abschiebungsstopp nach Afghanistan.

„Morgenbilder“ für Sea-Eye

Martina Lammers verkaufte ihre Bilder zugunsten von Sea-Eye

Besonders gefreut haben wir uns über die Aktion der grünen Wendland-Politikerin und Malerin Marina Lammers, die viele ihrer „Morgenbilder“ für Sea-Eye verkaufte. Über 700 Euro kamen auf diese Weise in die Spendenkasse der Seenotrettung. Mehr über Martina Lammers auf ihrer Webseite.