Mission 1 (19. – 29. April)

Einen Tag früher als geplant sticht die Sea-Eye in am 19. April in See. Die schlimmen Nachrichten  von der erneuten Flüchtlingstragödie haben diese Planänderung nötig gemacht.

Hohe Wellen machen den Helfern in den ersten Tagen zu schaffen. Das näht aber die Hoffnung, dass sich bei diesen Wetterverhältnissen keine Flüchtlingsboote auf den lebensgefährlichen Weg machen.

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Der Kurs der Sea-Eye (durchgehende Linie) bis zum 25. April

Am Sonntag, 24. April schließlich der erste Einsatz. Am Nachmittag wurden die Schiffe der Sea-Eye, der Sea-Watch und SOS Mediterranee (Aquarius) zur Hilfe für Seenotrettung gerufen. Die Aquarius konnte rund 120 Menschen in ihren Rettungsinseln aufnehmen. Die beiden anderen Schiffe machten sich auf die Suche nach Überlebenden. Es kursierten Gerüchte, dass Flüchtlinge von Bord geworfen worden sein sollen. Sea-Eye und Sea-Watch suchten bis in die Nacht vergeblich nach Schiffbrüchigen. (wird fortgesetzt)