Sea-Eye-Kapitän Arne: Wir sind auf das Schlimmste gefasst

Sea-Eye-Crew bereitet sich auf das Schlimmste vor

Das Militär hilft nicht mehr, NGOs werden diskreditiert und von der libyschen Küstenwache immer härter angegangen und nun ist auch noch die rechtsextreme Identitäre Bewegung ins Mittelmeer aufgebrochen, um die Arbeit der ehrenamtlichen Seenotretter zu behindern. Arne Schmidt, Kapitän auf der Sea-Eye spricht von einer Spirale der Eskalation. Arne Schmidt ist wütend.


Arne Schmidt ist wütend. In einer Woche bricht er als Kapitän mit seiner Crew zu seiner dritten Mission mit der Sea-Eye auf. Seit ihrer Gründung 2015 hat die Regensburger Initiative über 12.000 Menschen vor der Küste Afrikas vor dem Ertrinken gerettet. Doch mittlerweile gibt es immer mehr Gegenwind für die ehrenamtlichen Seenotretter.