Sea-Eye-Skipper Pirnke: Ich mache weiter

Sea-Eye-Kapitän Günther Pirnke lässt sich nicht entmutigen: Menschenfischer trotz allem

„Für mich zählt Leben retten.“ Von Oberpfalz-Medien auf die gegen private Retter erhobenen Vorwürfe angesprochen, sie würden Flüchtlinge zur Überfahrt von Libyen nach Europa animieren, lässt der Schwandorfer Sea-Eye-Kapitän Günther Pirnke keinen Zweifel aufkommen: Trotz aller „Angriffe“ von Frontex und italienischen Staatsorganen wird er an seinem ehrenamtlichen Seenot-Engagement festhalten, damit sich das Massengrab Mittelmeer nicht weiter füllt.Der Schwandorfer ist am Freitag gerade auf dem Weg nach Kroatien, um in der Adria vier junge Segler auszubilden.

Der pensionierte Polizeibeamte ist Seemann durch und durch, und deshalb gilt für ihn das oberste Gebot: „Als Seefahrer kann man nicht einfach Menschen ertrinken lassen, wenn man ihnen helfen kann.“ Das zählt für ihn als Akt der Menschlichkeit.