Sea-Eye und die Verhaltensregeln

Die „Sea-Eye“ auf Schlingerkurs

Die Seenotretter aus Regensburg stecken im Dilemma: Rom drängt auf einen Kontrakt – aber zwei Punkte sind unerfüllbar. Von Marianne Sperb, MZ Regensburg. „Wir sind hin- und hergerissen.“ Michael Buschheuer quält sich mit dem „Code of Contact“. In dem Papier will Italiens Innenministerium die Bedingungen regeln, unter denen private Seenotretter im Mittelmeer Hilfe leisten.


Der Kontrakt legt einige Hürden für Freiwilligen-Teams so hoch, dass sie kaum zu überspringen sind. Ohne Abkommen aber drohen behördliche Interventionen. Die Initiative Sea-Eye könnte kentern.