Sea-Eye vom Schleuser-Vorwurf freigesprochen

„Sea Eye“ in Regensburg: Flüchtlingshelfer stechen mit zweitem Schiff in See | BR.de

Die Regensburger Flüchtlingshilfsorganisation „Sea Eye“ ist erstmals mit ihrem neuen, zweiten Rettungsschiff auf Patrouillenfahrt vor der libyschen Küste gegangen, um schiffbrüchigen Migranten zu helfen. Ausgeräumt sind jetzt auch Vorwürfe der italienischen Justiz gegen die Flüchtlingshelfer. Von: Uli Scherr Stand: 18.05.2017 Die Initiative hatte den 60 Jahre alte Fischkutter namens „Seefuchs“ vor wenigen Wochen in Norddeutschland gekauft und dann zum Rettungsschiff umgerüstet.

Unterdessen hat der Verteidigungsausschuss im italienischen Senat Sea-Eye und andere Nichtregierungsorganisationen vom Vorwurf freigesprochen, sie würden bei der Rettung von Migranten mit Schleppern zusammenzuarbeiten. Es gebe keine Hinweise auf mögliche rechtswidrige Absprachen zwischen den Helfern und Menschenhändlern, heißt es in einem Senatsbericht.