BR: Sea-Eye wehrt sich gegen absurde Vorwürfe

Von Schleppern finanziert?: Sea-Eye nennt Vorwürfe absurd | BR.de

Die Hilfsorganisationen würden das Ziel verfolgen, „die italienische Wirtschaft zu destabilisieren, um daraus Vorteile zu erzielen“. Auch nebulöse Vorwürfe des Drogenschmuggels brachte Staatsanwalt Carmelo Zuccaro zur Sprache. Schließlich würden die Rettungsaktionen pro Kopf 600 Euro kosten. Er zitierte aus einem angeblichen Telefonat zwischen Schleusern und Rettern, in dem gefragt wurde, ob man Flüchtlingsboote auch bei schlechtem Wetter auf See schicken solle.


Inzwischen haben sich zwei Minister der italienischen Regierung in die Debatte eingeschaltet. Finanzminister Andrea Orlando warnte vor einer Vorverurteilung. Es sei nicht fair, die Geschichte der  Nichtregierungs-Organisationen entlang einer möglichen Verwicklung mit Schleppern zu rekonstruieren.