SPD-Vorsitzender als Seenotretter

Pleidelsheim: „Viele sagen: Lieber sterben als zurück“

Kritik von deutschen Zeitgenossen, wonach er mit seinem Einsatz indirekt Schlepperbanden unterstütze, hält Haas entgegen, „dass es mir einzig darum geht, Menschenleben zu retten und nicht darum, möglichst viele Flüchtlinge hierherzuholen, damit sie verteilt werden“. Die Einsätze der Sea-Eye und anderer Organisationen erfolgten in enger Abstimmung mit der Seenotrettungsleitstelle MRCC in Rom.


Zu einer Rettung kam es nur einmal, als die Sea-Eye auf ein relativ stabiles Holzboot mit 16 Männern traf. „Es war eher unwahrscheinlich, denn die meisten Boote schaffen es nicht so weit“, erzählt Daniel Haas.