Zehn neue Kreuze für die Toten des Osterdramas

Pfingstsonntag 2017 in Regensburg: Mitglieder und Freunde von Sea-Eye weihen das neue Mahnmal für die Ertrunkenen im Mittelmeer ein. Die Vorgeschichte: An Ostern dieses Jahres war es den privaten Seenotrettern bei dramatischen Rettungsaktionen vor der libyschen Küste gelungen, mehrere tausend Menschen zu retten. Für einige aber kam die Hilfe zu spät.

Um ihnen zu gedenken, errichtete der Sea-Eye e.V. eine Gedenkstätte mit zehn Holzkreuzen auf der Regensburger Jahninsel am Ufer der Donau. Die Kreuze wurden kurz darauf von Vandalen entfernt oder zerstört – Sea-Eye erstattete Anzeige gegen Unbekannt.

Das neue Mahnmal wurde von Diakon Friedrich Reil von der Pfarrei Sankt Wolfgang in Regensburg eingeweiht.