7 Richtlinien zur Seenotrettung durch Sea-Eye

 

 

Das sind die Grundsätze der Rettung, auf die sich der Vorstand von Sea-Eye verständigt hat:

  1. Das Wichtigste und prima lex: Wir retten Menschen aus Seenot
  2. Alle Rettungseinsätze werden mit dem MRCC Rom organisiert. Sie werden lückenlos mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten dokumentiert.
  3. Bei Sichtung verteilen wir wie üblich Schwimmwesten und andere Rettungsmittel.
  4. Der Skipper, bzw. der Skipper mit Einsatzleiter entscheiden, ob einzelne Personen zum Beispiel wegen medizinischer, wetterbedingter, seemännischer oder humanitärer Notwendigkeit an Bord genommen werden müssen oder ob das ganze Boot evakuiert werden muss.
  5. Wenn die Libysche Küstenwache (LCG) vor Ort ist, wird Sie angemessen kontaktiert. Die Reaktion wird komplett dokumentiert, wie auch der gesamte Funkverkehr mit allen technischen Möglichkeiten. Wir kämpfen mit der LCG nicht um Flüchtlinge, um diese und uns nicht zu gefährden. Sie wird auch ggf. als „on-scene-coordinator“ akzeptiert.
  6. Jede Androhung von Gewalt nehmen wir ernst und unkommentiert zur Kenntnis. Wir ziehen uns zurück. Die Sicherheit unserer Crews hat unbedingten Vorrang.
  7. Menschen an Bord unserer Schiffe werden nicht an die LCG übergeben. Wir nehmen damit auch wissentlich die Festsetzung unserer Schiffe in Kauf.


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