Einträge von Sea-Eye

Seeblockade für die ALAN KURDI vor Lampedusa hält an

Kein Hafen für deutsches Rettungsschiff trotz politischer Lösung: Die Situation an Bord des deutschen Rettungsschiffs ALAN KURDI spitzt sich weiter zu. Auf der Innenministerkonferenz verkündete Bundesinnenminister Horst Seehofer bereits am Dienstag, dass es eine politische Lösung für die von der ALAN KURDI geretteten Menschen gäbe.

Nach den Schüssen

Notfall vor Lampedusa und ein vermisstes Familienmitglied: Am Sonntag erreichte die ALAN KURDI die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa. Zuvor hatte die Crew des deutschen Rettungsschiffes am Samstag 91 Menschen von einem Schlauchboot gerettet. Bei der Rettung kam es zu einer schwerwiegenden Bedrohung durch eine libysche Miliz.

Schüsse bei Rettungseinsatz

Libysche Miliz feuert Warnschüsse auf deutsches Rettungsschiff: Bei einem Seenotfall, in internationalen Gewässern vor Libyen, kam es zu einem gefährlichen Zwischenfall mit einer libyschen Miliz. Die Crew der ALAN KURDI bleibt unversehrt und rettet 90 Menschenleben.

Sea-Watch finanziert Rettungsmission der ALAN KURDI

Während auf dem Treffen der EU-Innenminister in Luxemburg erneut keine Fortschritte zur Beendigung des tödlichen Ausnahmezustandes im Mittelmeer erzielt wurden, sind es wieder einmal zivile Akteure, die der Europäischen Union Solidarität vorleben: Mit einer Spende von 60.000 Euro ermöglicht Sea-Watch e. V. dem Rettungsschiff ALAN KURDI das Auslaufen in das tödlichste Seegebiet der Welt.

Die neue italienische Regierung hält am harten Kurs fest

Am Samstagmorgen rettete die Crew der ALAN KURDI 13 Menschen, davon 8 Minderjährige, aus einem überladenen Holzboot in der maltesischen SAR-Zone. Malta weigert sich die Koordinierung der Rettung zu übernehmen und verweist an Deutschland. Italien verbot die Einfahrt in italienische Gewässer. Aus eigener Kraft hätte das orientierungslose Holzboot keinen Ort sicher erreichen können.

Italienische Regierung verweigert ALAN KURDI sicheren Hafen

Am Freitagvormittag setzte die ALAN KURDI Kurs auf Malta. In der Nacht zum Freitag hatte Italien dem 20 Meilen entfernten Schiff einen sicheren Hafen verwehrt und verwies auf die Zuständigkeit des 100 Seemeilen entfernten Nachbarlandes Malta. „Sollte es medizinische Notfälle geben, so könne Malta einen Arzt schicken“, hieß es aus der italienischen Rettungsleitstelle in Rom. Auch die gerettete Familie und eine schwangere Frau dürfen nicht aufs sichere Festland nach Lampedusa.

Sea-Eye rettet 40 Menschen und setzt Kurs auf Lampedusa

Am Mittwochmorgen entdeckte die Crew der ALAN KURDI in internationalem Gewässer, 29 Seemeilen vor Libyen ein überfülltes, blaues Schlauchboot mit 40 Personen. Die zuständigen Behörden wurden informiert und die Rettung der Menschen kurz darauf eingeleitet. Unter den Menschen befinden sich eine schwangere Frau, drei Kleinkinder, ein Mann mit Schusswunde und zwei Menschen, die den Bombenangriff auf das Tadschura Internierungscamp in Libyen überlebt haben. Die ALAN KURDI setzt nun Kurs auf den nächsten sicheren Hafen, Lampedusa.

Sea-Eye rettet weiter – Alan Kurdi startet in fünfte Mission

Am Donnerstagnachmittag startete die fünfte Sea-Eye-Mission mit der ALAN KURDI. Die 20 Crewmitglieder aus sechs europäischen Nationen werden von der Hamburger Ärztin Barbara Held in den Einsatz geführt. Held nahm seit 2016 bereits an zahlreichen Rettungseinsätzen als leitende Bordärztin auf den Schiffen von Hilfsorganisationen teil. Insgesamt war sie dort an der Rettung von mehr als 8.000 Menschenleben beteiligt. Auf der ALAN KURDI fährt sie nun zum ersten Mal als Einsatzleiterin.

Revolverheld sichert fünfte Mission der ALAN KURDI

Die Hamburger Band spendet nach Konzert in Regensburg für Sea-Eye-Mission: In weniger als einer Woche soll das unter deutscher Flagge fahrende Rettungsschiff ALAN KURDI für insgesamt drei Wochen in die Libysche Such- und Rettungszone zurückkehren. Mit ihrer Spende finanziert Revolverheld die erste Woche dieser Rettungsmission.