Fragen & Antworten zur Seenotrettung

Fragen & Antworten zur Seenotrettung

Die wichtigsten Fragen zur Seenotrettung Nimmt die Sea-Eye nur syrische Flüchtlinge auf? Wir betreiben Seenotrettung. Menschen in Not haben weder Nation, noch Geschlecht, noch Konfession. Sie haben nur Not. Unsere Antwort auf Not ist Hilfe. Arbeitet Ihr direkt oder indirekt mit den Schleppern zusammen? Sea-Eye lehnt jeglichen Kontakt zu den Schleppern ab. Schlepper sind Mörder.[…]

Malta-Beschlüsse und Sea-Eye. Wie geht’s weiter?

Nach dem Malta-Beschluss: Was heißt das für die Seenotrettung von Sea-Eye? Liebe Freundinnen und Freunde von Sea-Eye, die Beschlüsse der EU-Regierungschefs vom Freitag haben uns nicht überrascht, aber dennoch entsetzt. Die Absicht, zusammen mit der libyschen Regierung einen Flüchtlingsabwehrpakt zu schließen, ist bereits seit letztem Jahr bekannt. Die Malta-Beschlüsse drücken dem Plan nun den offiziellen[…]

Die große Weihnachts-Spendenaktion

Die große Weihnachts-Spendenaktion

Spenden schenken für Sea-Eye-Projekte: 30 Euro für eine Stunde Rettungsfahrt mit dem Beiboot „Charlotti“ 60 Euro für drei lebensrettende Schwimmwesten 100 Euro für die medizinische Versorgung eines Flüchtenden  

Sea-Eye-Tracker

Sea-Eye-Tracker

Hier sehen Sie die augenblicklichen Positionen unserer Schiffe Sea-Eye und Seefuchs (bedingt durch den unstabilen UKW-Empfang kann es sein, dass der Tracker keine aktuelle Positionsmeldung erhält und eine alte Position anzeigt).  

Sea-Eye 2: Das Crewing beginnt!

Sea-Eye 2: Das Crewing beginnt!

Sea-Eye startet ab sofort mit dem Crewing von Sea-Eye 2, um schnellstmöglich in den Einsatz starten zu können, denn in den Sommermonaten ertranken laut IOM mehr als 800 Menschen vor den libyschen Küsten. Benötigt werden für die Überführungsfahrt und für jeden Einsatz dringend mindestens 8 ehrenamtliche Besatzungsmitglieder mit Hochseepatenten. Das sind insbesondere Kapitäne, Vollmatrosen und Bootsmänner mit nautischen Patenten und Maschinisten[…]

Offener Brief an  Filippo Grandi

Offener Brief an Filippo Grandi

Gemeinsam mit Sea-Watch, Pro-Asyl, Ärzte ohne Grenzen, Borderline Europe, Open Arms und weiteren hat Sea-Eye einen offenen Brief an den Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen veröffentlicht. “Innerhalb der letzten Wochen hat UNHCR wiederholt seine Bereitschaft betont, als Exekutivorgan der europäischen Migrationspolitik zu fungieren, trotz bestehender menschenrechtlicher Bedenken an dieser Politik. Wir betrachten die aktuelle Haltung des UNHCR mit[…]

EKIR: „Bei den festgesetzten Seenotrettern“

EKIR: „Bei den festgesetzten Seenotrettern“

Präses Manfred Rekowski, Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), besucht auf Malta von Behörden festgesetzte zivile Seenotrettungsschiffe, trifft Helferinnen und Helfer und gedenkt der verstorbenen Flüchtlinge. Die Reisedaten: 16. bis 18. Juli 2018       Original Publikation

HUFFPOST: „Es gibt ein viel zu lautes Schweigen.“

HUFFPOST: „Es gibt ein viel zu lautes Schweigen.“

Du legst dich kurz hin, bist bis auf die Knochen erschöpft. Dann reißt dich eine Sirene aus dem Schlaf. Du schreckst hoch, stopfst dir ein Stück Brot in den Rachen und hechtest an Deck. Und dann siehst du es. Den absurdesten Anblick, den sich ein Mensch vorstellen kann: eine Einweg-Gummiwurst mit 160 Menschen darauf.  […]

NTV: „Der Vorwurf, wir seien Schlepper, ist absurd“

NTV: „Der Vorwurf, wir seien Schlepper, ist absurd“

Derzeit fährt kein privates Seenotrettungsschiff durchs Mittelmeer. Die einen werden von Italien genötigt, weite Wege auf sich zu nehmen, um Gerettete an Land zu bringen. Die anderen werden mit einem bizarren Flaggenstreit im Hafen gehalten.     Private Seenotretter tragen allein durch ihre Anwesenheit dazu bei, dass Menschen sich in lebensgefährlichen Booten auf hohe See[…]

Feinschwarz: „Seenotrettung: Unmoralisch? „

Feinschwarz: „Seenotrettung: Unmoralisch? „

Ist die Seenotrettung der NGOs im Mittelmeer unmoralisch? Eine Erwägung von Bernhard Laux.     Angesichts sich verschärfender Kritik an der Seenotrettung durch NGOs im Mittelmeer, insbesondere vor der libyschen Küste, und deren zunehmender Behinderung stellt sich die Frage der moralischen Wertung dieser Praxis – unter den gegenwärtigen Bedingungen und unter Absehung von allen notwendigen weiteren[…]

Volle Fahrt voraus für Sea-Eye II

Volle Fahrt voraus für Sea-Eye II

  Wir müssen uns bewegen – weil Stillstand tötet. Vor beinahe drei Jahren ist Sea-Eye in Regensburg gegründet worden. Ziel war es, Menschenleben zu retten. Eine Lücke zu schließen, die durch das Einstellen staatlicher Seenotrettungsprogramme entstanden war. Die Regensburger Familie Buschheuer fühlte sich verantwortlich, während deutsche und europäische Politiker keine Verantwortung wahrnehmen wollten. Seit 2015[…]

Frankfurter Rundschau: „Verfolgte Retter“

Frankfurter Rundschau: „Verfolgte Retter“

Die Organisation Sea-Eye hat entschieden, dass ihr Schiff Seefuchs, das ebenfalls auf Malta liegt, nicht wie geplant in wenigen Tagen zur nächsten Mission auslaufen wird. „Die Umstände zwingen uns leider zu diesem Schritt“, sagte Vorstandsmitglied Gorden Isler der FR.  

Sea-Eye e.V. gewinnt und teilt den Smart Hero Award

Sea-Eye e.V. gewinnt und teilt den Smart Hero Award

Am Donnerstagabend wurde Sea-Eye e.V. der Smart Hero Award verliehen. Der Preis wird für besonderes Engagement und die Einbindung Sozialer Medien verliehen. „Der Verein schafft es seine Unterstützer auf vielfältige und kreative Weise zu erreichen. Sea-Eye e.V. schafft über seine Social-Media-Aktivitäten eine direkte, persönliche Ansprache und eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz“, heißt es in der Begründung der[…]

Strafverfahren gegen Lifeline-Kapitän?

Strafverfahren gegen Lifeline-Kapitän?

Claus-Peter Reisch steht als Kapitän der „Lifeline“ im Fokus der Medien. Sein ehrenamtliches Engagement könnte für ihn strafrechtliche Folgen haben.  

KURIER.at: Private Seenotrettung vor dem Aus?

KURIER.at: Private Seenotrettung vor dem Aus?

Zwei weitere NGO-Schiffe befinden sich im Hafen von Valletta auf Malta. Eines davon ist das unter niederländischer Flagge fahrende Rettungsschiff Seefuchs der deutschen NGO Sea-Eye. Vergangene Woche entzogen die niederländischen Behörden auch diesem Schiff den Schutzstatus. Das Schiff kehrte daraufhin nach Malta zurück. Wann es wieder auslaufen kann, ist unklar.  

Die Dimensionen ziviler Seenotrettung

Die Dimensionen ziviler Seenotrettung

Gorden Isler: Gedanken zu meinem Besuch auf Malta 25.6.18 – Seefuchs Koje 1 an Steuerboard Ganz schnell und unverhofft kam das Wiedersehen mit der Seefuchs. Am Samstagnachmittag schlug ich dem gemeinsamen Krisenteam aus Sea-Watch, Sea-Eyeund Lifeline vor, dass wir parlamentarische Beobachter einladen sollten, um die Lifeline zu besuchen. Dann ging alles ganz schnell. Jeder rief[…]

Helferin Aline über die Angst an Bord

Helferin Aline über die Angst an Bord

Im Interview mit dem SPIEGEL berichtet Crew-Mitglied Aline Watermann, zuständig für die Kommunikation mit den Flüchtlingen, von der Rettung, dem Austausch mit den italienischen Behörden und der angespannten Stimmung an Bord: „Viele fürchten, dass sie nach Libyen zurückgebracht werden.“  

AFP: Europas schweigt und schaut zu

AFP: Europas schweigt und schaut zu

Die Besatzung gehe Unterlagen durch, um Vorwürfe bezüglich des Status des Schiffes auszuräumen, sagte Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer der AFP. Die Niederlande, unter deren Flagge die Seefuchs ebenso wie die «Lifeline» fahren, hatten zuvor erklärt, die beiden Hilfsschiffe seien nicht in den niederländischen Registern verzeichnet.  

„Berliner Zeitung“: Zynische „Achse der Willigen“

„Berliner Zeitung“: Zynische „Achse der Willigen“

Sogenannte Refoulements sind völkerrechtlich verboten, d.h. Schutzsuchende dürfen unter keinen Umständen in Staaten zurückgebracht werden, wo ihnen Folter oder Menschenrechtsverletzungen drohen. Nichts anderes geschieht aber spätestens seit dem Sommer 2017 wiederholt, nachdem Europa libysche Häfen zu sicheren Orten erklärt hat.  

Der „Standard“: Nervenkrieg um Flüchtlingsboot

Der „Standard“: Nervenkrieg um Flüchtlingsboot

Italien wirft der Lifeline sowie dem Schiff Seefuchs der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye vor, ohne rechtliche Grundlage unter niederländischer Flagge zu fahren. Die Organisationen weisen dies zurück.  

„Stern“: Italien droht weiter

„Stern“: Italien droht weiter

Bereits am Donnerstag hatte der italienische Verkehrsminister Danilo Toninelli angekündigt, die „Lifeline“ und das Schiff Seefuchs der privaten deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye beschlagnahmen zu lassen.  

„Mittelbayerische“: Sea-Eye vor dem Aus?

„Mittelbayerische“: Sea-Eye vor dem Aus?

Die Rettungsaktionen der Regensburger Organisation Sea-Eye stehen auf der Kippe. Das niederländische Verkehrsministerium entzog dem Schiff „Seefuchs“ den Schutzstatus. Das heißt, das Schiff darf nicht mehr unter niederländischer Flagge segeln.