Sea-Eye 2: Das Crewing beginnt!

Sea-Eye startet ab sofort mit dem Crewing von Sea-Eye 2, um schnellstmöglich in den Einsatz starten zu können, denn in den Sommermonaten ertranken laut IOM mehr als 800 Menschen vor den libyschen Küsten. Benötigt werden für die Überführungsfahrt und für jeden Einsatz dringend mindestens 8 ehrenamtliche Besatzungsmitglieder mit Hochseepatenten. Das sind insbesondere Kapitäne, Vollmatrosen und Bootsmänner mit nautischen Patenten und Maschinisten[…]

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Offener Brief an Filippo Grandi

Gemeinsam mit Sea-Watch, Pro-Asyl, Ärzte ohne Grenzen, Borderline Europe, Open Arms und weiteren hat Sea-Eye einen offenen Brief an den Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen veröffentlicht. “Innerhalb der letzten Wochen hat UNHCR wiederholt seine Bereitschaft betont, als Exekutivorgan der europäischen Migrationspolitik zu fungieren, trotz bestehender menschenrechtlicher Bedenken an dieser Politik. Wir betrachten die aktuelle Haltung des UNHCR mit[…]

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Volle Fahrt voraus für Sea-Eye II

  Wir müssen uns bewegen – weil Stillstand tötet. Vor beinahe drei Jahren ist Sea-Eye in Regensburg gegründet worden. Ziel war es, Menschenleben zu retten. Eine Lücke zu schließen, die durch das Einstellen staatlicher Seenotrettungsprogramme entstanden war. Die Regensburger Familie Buschheuer fühlte sich verantwortlich, während deutsche und europäische Politiker keine Verantwortung wahrnehmen wollten. Seit 2015[…]

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Sea-Eye e.V. gewinnt und teilt den Smart Hero Award

Am Donnerstagabend wurde Sea-Eye e.V. der Smart Hero Award verliehen. Der Preis wird für besonderes Engagement und die Einbindung Sozialer Medien verliehen. „Der Verein schafft es seine Unterstützer auf vielfältige und kreative Weise zu erreichen. Sea-Eye e.V. schafft über seine Social-Media-Aktivitäten eine direkte, persönliche Ansprache und eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz“, heißt es in der Begründung der[…]

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Strafverfahren gegen Lifeline-Kapitän?

Claus-Peter Reisch steht als Kapitän der „Lifeline“ im Fokus der Medien. Sein ehrenamtliches Engagement könnte für ihn strafrechtliche Folgen haben.  

KURIER.at: Private Seenotrettung vor dem Aus?

Zwei weitere NGO-Schiffe befinden sich im Hafen von Valletta auf Malta. Eines davon ist das unter niederländischer Flagge fahrende Rettungsschiff Seefuchs der deutschen NGO Sea-Eye. Vergangene Woche entzogen die niederländischen Behörden auch diesem Schiff den Schutzstatus. Das Schiff kehrte daraufhin nach Malta zurück. Wann es wieder auslaufen kann, ist unklar.  

Die Dimensionen ziviler Seenotrettung

Gorden Isler: Gedanken zu meinem Besuch auf Malta 25.6.18 – Seefuchs Koje 1 an Steuerboard Ganz schnell und unverhofft kam das Wiedersehen mit der Seefuchs. Am Samstagnachmittag schlug ich dem gemeinsamen Krisenteam aus Sea-Watch, Sea-Eyeund Lifeline vor, dass wir parlamentarische Beobachter einladen sollten, um die Lifeline zu besuchen. Dann ging alles ganz schnell. Jeder rief[…]

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Helferin Aline über die Angst an Bord

Im Interview mit dem SPIEGEL berichtet Crew-Mitglied Aline Watermann, zuständig für die Kommunikation mit den Flüchtlingen, von der Rettung, dem Austausch mit den italienischen Behörden und der angespannten Stimmung an Bord: „Viele fürchten, dass sie nach Libyen zurückgebracht werden.“  

AFP: Europas schweigt und schaut zu

Die Besatzung gehe Unterlagen durch, um Vorwürfe bezüglich des Status des Schiffes auszuräumen, sagte Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer der AFP. Die Niederlande, unter deren Flagge die Seefuchs ebenso wie die «Lifeline» fahren, hatten zuvor erklärt, die beiden Hilfsschiffe seien nicht in den niederländischen Registern verzeichnet.  

„Berliner Zeitung“: Zynische „Achse der Willigen“

Sogenannte Refoulements sind völkerrechtlich verboten, d.h. Schutzsuchende dürfen unter keinen Umständen in Staaten zurückgebracht werden, wo ihnen Folter oder Menschenrechtsverletzungen drohen. Nichts anderes geschieht aber spätestens seit dem Sommer 2017 wiederholt, nachdem Europa libysche Häfen zu sicheren Orten erklärt hat.  

Der „Standard“: Nervenkrieg um Flüchtlingsboot

Italien wirft der Lifeline sowie dem Schiff Seefuchs der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye vor, ohne rechtliche Grundlage unter niederländischer Flagge zu fahren. Die Organisationen weisen dies zurück.  

„Stern“: Italien droht weiter

Bereits am Donnerstag hatte der italienische Verkehrsminister Danilo Toninelli angekündigt, die „Lifeline“ und das Schiff Seefuchs der privaten deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye beschlagnahmen zu lassen.  

„Mittelbayerische“: Sea-Eye vor dem Aus?

Die Rettungsaktionen der Regensburger Organisation Sea-Eye stehen auf der Kippe. Das niederländische Verkehrsministerium entzog dem Schiff „Seefuchs“ den Schutzstatus. Das heißt, das Schiff darf nicht mehr unter niederländischer Flagge segeln.  

„Die Zeit“: Auch Malta blockiert die Retter

Italiens Innenminister Matteo Salvini drohte Hilfsorganisationen mit der Beschlagnahmung ihrer Schiffe und der Festnahme der Besatzung. Migranten nannte er dabei „Menschenfleisch“.  

Die „Zeit“: Italien will Seefuchs beschlagnahmen

Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye kündigte an, ihre Rettungseinsätze abzubrechen. Am Mittwoch habe das niederländische Verkehrsministerium dem Rettungsschiff Seefuchs den seerechtlichen Schutzstatus entzogen, teilte die Organisation mit.