Retter retten weiter

Gorden Isler von Sea-Eye sagt: „Wenn wir uns korrekt verhalten, erwarten wir, dass wir korrekt behandelt werden. Wir haben immer eng abgestimmt mit der Seenot-Rettungszentrale in Rom gearbeitet. In neun von zehn Fällen schickt sie uns zum Einsatz. Wo nötig, sind wir Ersthelfer, bergen erst Frauen, Kinder, Verletzte.“  

Die Flüchtlingskrise aus dem All

Die Technik sollte auch „Seenotrettungsorganisationen zur Verfügung stehen“. Dies wäre ein wichtiges Signal, um den privaten Einrichtungen den Rücken zu stärken. Das EU-Parlament hatte sich bereits 2013 dafür eingesetzt, die mit Eurosur gewonnene „beträchtlich verbesserte Reaktionsfähigkeit“ der Mitgliedsstaaten auch der Seenotrettung zugute kommen zu lassen. Daraus ist bislang aber wenig geworden.  

„Zeit“-Interview mit Gorden Isler

„Es kann jederzeit sein, dass unsere Organisation in den Krisenmodus umschalten muss“, erklärt uns Gorden Isler, Hamburger und Sprecher von Sea-Eye.  

Sea-Eye entsendet die SEEFUCHS ins Einsatzgebiet 

Regensburg/Valletta – Am Freitag hat die Seefuchs zum 8. Mal im laufenden Jahr den Hafen von Valletta verlassen, um sich an Such- und Rettungsmissionen auf dem zentralen Mittelmeer zu beteiligen. Aufgrund der politischen Entscheidung, die Aquarius von SOS MEDITERRANEE nach Spanien zu schicken, ist derzeit nur ein einziges ziviles Rettungsschiff in der Search & Rescue Zone (SAR Zone).[…]

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Erik Marquardt: Warum ich Seenotretter bin

Seit Mitte Mai bin ich nun bereits auf See. Erst mit der Seefuchs von Sea-Eye und jetzt mit der “Sea-Watch 3”, einem Seenotrettungsschiff der gleichnamigen Organisation. Wir waren vor ein paar Tagen das letzte Boot, das Gerettete nach Italien bringen durfte.  

MDR: Salvinis Drohung an die Retter

Italiens neue Regierung will Nichtregierungsorganisationen nicht länger die routinemäßige Anlandung von Migranten in seinen Häfen gestatten. Innenminister Matteo Salvini erklärte am Samstag via Twitter, die guten Zeiten für diese Organisationen seien nun vorbei: „Wir sind die Herren in unserem eigenen Haus.“  

Tagesschau: Spanien rettet, Italien droht

Die deutsche Nichtregierungsorganisation Sea-Eye warnte, dass Retter und Migranten in große Gefahr geraten könnten, sollte Salvini bei seiner Linie bleiben. Kein europäischer Innenminister stehe über dem Gesetz.  

Tagesspiegel: Das Ende der Odyssee der Aquarius

Nach einwöchiger Odyssee auf dem Mittelmeer werden das humanitäre Rettungsschiff Aquarius und zwei italienische Marine-Begleitschiffe am Sonntagmorgen im spanischen Hafen Valencia erwartet.  

Deutsche Welle: Italiens Druck nimmt zu

Auf Facebook schrieb Matteo Salvini, das Verbot gelte für die Schiffe Seefuchs und „Lifeline“, die unter niederländischer Flagge operieren, aber von den deutschen Nichtregierungsorganisationen „Sea-Eye“ und „Mission Lifeline“ genutzt werden.  

Seefuchs-Kapitän Klaus Stadler im Interview

Der Nürnberger Klaus Stadler hat als Seenotretter eine ähnliche Irrfahrt erlebt wie die Aquarius. Im Gespräch mit der Nürnberger Zeitung berichtet er von seinen Einsätzen.  

Die NGOs: ein Überblick

Wer sind die Retter, die allen politischen Widerständen zum Trotz weiter vor der Küste Afrikas kreuzen? Ein Überblick.  

Die „Welt“ über Italiens Kurswechsel

Die Weigerung von Innenminister Salvini, ein Schiff mit Migranten einlaufen zu lassen, richtete sich gegen Rettungs-NGOs. Doch die kreuzen mit Genehmigung der Regierung im Mittelmeer. Die eigentliche Herausforderung liegt woanders.  

Hamburger Arzt auf der Seefuchs

Im Urlaub würde man den Arzt auf einem Kreuzfahrtschiff vermuten, die „Aida“ vielleicht oder die „Queen Elizabeth“. Und in der Tat war Desaga im April­ auf hoher See unterwegs, sein Schiff war indes von Luxus so weit entfernt wie die Krankenhäuser der Dritten Welt von Hightech-Kliniken westlichen Standards.  

Gerettete sicher im Hafen

„Nach 54 Stunden auf See konnten wir einen sicheren Hafen erreichen“, sagte Michael Buschheuer, der Gründer von Sea-Eye im Interview mit der Sendung „Bayern 2 am Samstagvormittag“.  

Seefuchs in Not

Der neue italienische Innenminister Matteo Salvini will dafür sorgen, dass noch weniger Gerettete in den Häfen des Landes ankommen. Er sagte laut Nachrichtenagentur Ansa am Freitag, Malta könne nicht immer Nein sagen zu jeder Anfrage auf Unterstützung.  

Sea-Eye wieder mit mehr Rettungseinsätzen

„In den vergangenen Wochen hat die Intensität der Diffamierungen und Verunglimpfungskampagnen wieder enorm zugenommen. Statt auf europäischer Ebene nach gemeinsamen, politischen Lösungen zu suchen, werden Helfer kriminalisiert.