Malta blockiert ab sofort ein deutsches Rettungsschiff – Seefuchs trägt nun die deutsche Flagge

Nach 4 Monaten Flaggenstreit trägt die Seefuchs nun die deutsche Flagge die Niederlande verwehrten dem Rettungsschiff seit Juni den Flaggenschutz  seither blockiert Malta das Schiff, verweigert die Auslauferlaubnis und verlangte zuletzt die Einstellung der Rettungsarbeit Seit Juni 2018 konnte die Seefuchs nicht mehr für Rettungseinsätze genutzt werden. Die Niederlande erklärten im Juni, dass sie für die niederländisch beflaggten[…]

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Sea-Eye bereitet 2 neue Schiffe auf erste Rettungseinsätze vor

Es ist soweit. Nachdem in der vergangenen Woche die Verträge für die Bavaria One unterzeichnet worden sind, konnten wir in dieser Woche auch bei der Sea-Eye 2 zuschlagen. Die dazu nötigen Vorraussetzungen wurden nun endlich von der Eignerin geschaffen. Inzwischen befinden sich bereits auf beiden Schiffen Werftcrews, um sie auszurüsten und auf die Einsätze vorzubereiten.[…]

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Malta blockiert die Rettung – Buschheuer sind die Hände gebunden

Buschheuer sagt, die Wahrscheinlichkeit, im Meer zu ertrinken, steige für Menschen, die sich in Libyen in ein Boot setzen, kontinuierlich: Einer von 52 starb 2015, einer von 37 im Jahr 2016, einer von 16 im Jahr 2017. Mittlerweile liege die Todesrate wohl noch höher. Aktuell gibt es allerdings keine Retter mehr, die das Sterben bezeugen.[…]

Malta verlangt von Sea-Eye das Ende der Rettung

Seit mehr als drei Monaten blockiert Malta ohne Angabe von konkreten Gründen die Ausfahrt von drei zivilen Rettungsschiffen. Eine E-Mail der maltesischen Hafenbehörde an die Organisation Sea-Eye gibt nun erstmals einen Hinweis darauf, unter welchen Bedingungen die Schiffe wieder ablegen könnten.  

Panama entzieht dem letzten Rettungsschiff die Flagge

Panama will dem Rettungsschiff „Aquarius“ die Flagge entziehen. Die Schifffahrtsbehörde des mittelamerikanischen Landes teilte auf ihrer Website mit, die Aufhebung der Registrierung der „Aquarius 2“ eingeleitet zu haben. Hintergrund sei der Eingang „internationaler Berichte“, wonach das Schiff internationale juristische Verfahren missachte, die an den Mittelmeerküsten aufgenommene Migranten beträfen.  

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth zu Gast bei Sea-Eye e.V.

Im Herbst 2015 gründete der Regensburger Michael Buschheuer die gemeinnützige Organisation Sea-Eye. Mit zwei Schiffen rettet er mit Freiwilligen sie damit schiffbrüchige Flüchtlinge vor der libyschen Küste vor dem Ertrinken. Aktuell müssen die Boote still stehen.  

Michael Buschheuer trifft auf Horst Seehofer

Eigentlich mag sich Michael Buschheuer nicht gerne politisch äußern. Dennoch gleicht der Abend mit dem Gründer der Seenotrettungsorganisation Sea-Eye im Regensburger Presseclub einer Lehrstunde für die europäische Flüchtlingspolitik.  

Sea-Eye 2: Das Crewing beginnt!

Sea-Eye startet ab sofort mit dem Crewing von Sea-Eye 2, um schnellstmöglich in den Einsatz starten zu können, denn in den Sommermonaten ertranken laut IOM mehr als 800 Menschen vor den libyschen Küsten. Benötigt werden für die Überführungsfahrt und für jeden Einsatz dringend mindestens 8 ehrenamtliche Besatzungsmitglieder mit Hochseepatenten. Das sind insbesondere Kapitäne, Vollmatrosen und Bootsmänner mit nautischen Patenten und Maschinisten[…]

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Offener Brief an Filippo Grandi

Gemeinsam mit Sea-Watch, Pro-Asyl, Ärzte ohne Grenzen, Borderline Europe, Open Arms und weiteren hat Sea-Eye einen offenen Brief an den Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen veröffentlicht. “Innerhalb der letzten Wochen hat UNHCR wiederholt seine Bereitschaft betont, als Exekutivorgan der europäischen Migrationspolitik zu fungieren, trotz bestehender menschenrechtlicher Bedenken an dieser Politik. Wir betrachten die aktuelle Haltung des UNHCR mit[…]

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Volle Fahrt voraus für Sea-Eye II

  Wir müssen uns bewegen – weil Stillstand tötet. Vor beinahe drei Jahren ist Sea-Eye in Regensburg gegründet worden. Ziel war es, Menschenleben zu retten. Eine Lücke zu schließen, die durch das Einstellen staatlicher Seenotrettungsprogramme entstanden war. Die Regensburger Familie Buschheuer fühlte sich verantwortlich, während deutsche und europäische Politiker keine Verantwortung wahrnehmen wollten. Seit 2015[…]

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Sea-Eye e.V. gewinnt und teilt den Smart Hero Award

Am Donnerstagabend wurde Sea-Eye e.V. der Smart Hero Award verliehen. Der Preis wird für besonderes Engagement und die Einbindung Sozialer Medien verliehen. „Der Verein schafft es seine Unterstützer auf vielfältige und kreative Weise zu erreichen. Sea-Eye e.V. schafft über seine Social-Media-Aktivitäten eine direkte, persönliche Ansprache und eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz“, heißt es in der Begründung der[…]

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Strafverfahren gegen Lifeline-Kapitän?

Claus-Peter Reisch steht als Kapitän der „Lifeline“ im Fokus der Medien. Sein ehrenamtliches Engagement könnte für ihn strafrechtliche Folgen haben.  

KURIER.at: Private Seenotrettung vor dem Aus?

Zwei weitere NGO-Schiffe befinden sich im Hafen von Valletta auf Malta. Eines davon ist das unter niederländischer Flagge fahrende Rettungsschiff Seefuchs der deutschen NGO Sea-Eye. Vergangene Woche entzogen die niederländischen Behörden auch diesem Schiff den Schutzstatus. Das Schiff kehrte daraufhin nach Malta zurück. Wann es wieder auslaufen kann, ist unklar.  

Die Dimensionen ziviler Seenotrettung

Gorden Isler: Gedanken zu meinem Besuch auf Malta 25.6.18 – Seefuchs Koje 1 an Steuerboard Ganz schnell und unverhofft kam das Wiedersehen mit der Seefuchs. Am Samstagnachmittag schlug ich dem gemeinsamen Krisenteam aus Sea-Watch, Sea-Eyeund Lifeline vor, dass wir parlamentarische Beobachter einladen sollten, um die Lifeline zu besuchen. Dann ging alles ganz schnell. Jeder rief[…]

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Helferin Aline über die Angst an Bord

Im Interview mit dem SPIEGEL berichtet Crew-Mitglied Aline Watermann, zuständig für die Kommunikation mit den Flüchtlingen, von der Rettung, dem Austausch mit den italienischen Behörden und der angespannten Stimmung an Bord: „Viele fürchten, dass sie nach Libyen zurückgebracht werden.“  

AFP: Europas schweigt und schaut zu

Die Besatzung gehe Unterlagen durch, um Vorwürfe bezüglich des Status des Schiffes auszuräumen, sagte Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer der AFP. Die Niederlande, unter deren Flagge die Seefuchs ebenso wie die «Lifeline» fahren, hatten zuvor erklärt, die beiden Hilfsschiffe seien nicht in den niederländischen Registern verzeichnet.  

„Berliner Zeitung“: Zynische „Achse der Willigen“

Sogenannte Refoulements sind völkerrechtlich verboten, d.h. Schutzsuchende dürfen unter keinen Umständen in Staaten zurückgebracht werden, wo ihnen Folter oder Menschenrechtsverletzungen drohen. Nichts anderes geschieht aber spätestens seit dem Sommer 2017 wiederholt, nachdem Europa libysche Häfen zu sicheren Orten erklärt hat.  

Der „Standard“: Nervenkrieg um Flüchtlingsboot

Italien wirft der Lifeline sowie dem Schiff Seefuchs der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye vor, ohne rechtliche Grundlage unter niederländischer Flagge zu fahren. Die Organisationen weisen dies zurück.  

„Stern“: Italien droht weiter

Bereits am Donnerstag hatte der italienische Verkehrsminister Danilo Toninelli angekündigt, die „Lifeline“ und das Schiff Seefuchs der privaten deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye beschlagnahmen zu lassen.