Diskussion: Grenzschutz gegen Seenotrettung

Sea-Eye-Chef: Europa verfault von Innen An der Uni gab es eine Diskussion, ob sich Seenotrettung und Grenzschutz im Mittelmeer widersprechen Von Curd Wunderlich Regensburg.Michael Buschheuers Handy klingelt. Gut 50 Minuten intensiver Diskussion über einen möglichen Widerspruch zwischen Seenotrettung und Grenzkontrolle auf dem Mittelmeer sind vergangen. „Wir müssen sehen, dass jedes Jahr tausende Menschen im Mittelmeer[…]

Bürgermeister ehrt Sea-Eye-Aktivisten

Emskirchens Bürgermeister Harald Kempe gab seiner Freude darüber Ausdruck, „solche Menschen in unserer Gemeinde haben, die einfach handeln und helfen“. Er ehrte Hilmar Heller und Bernd Schuler, die bei Missionen der Sea-Eye als freiwillige Helfer und Crew-Mitglieder mitfahren und denen Flüchtende ihr Überleben verdanken. Beide wirken in der aus privater Initiative mit dem Hauptziel gegründeten gemeinnützigen[…]

„Die Welt“: Große Story über Sea-Eye

Flüchtlingshilfe im Mittelmeer: „Wir wollen eigentlich überflüssig werden“ – WELT Flüchtlingshilfe im Mittelmeer „Wir wollen eigentlich überflüssig werden“ Die Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye hat mehr als 7000 Flüchtlingen auf dem Mittelmeer das Leben gerettet. Im März will sie wieder in See stechen – schlimmen Erfahrungen und heftigen Anfeindungen zum Trotz. Wenn Michael Buschheuer die Aktionen für[…]

Seenotrettung nicht mehr von Libyen bedroht?

Seenotrettung: Tripolis will Sperrzone aufheben Eines der Ziele der Europäischen Union ist es, die Fluchtwege über das Mittelmeer möglichst abzuriegeln. Nachdem in den ersten Monaten des vergangenen Jahres so viele Menschen wie nie zuvor die gefährliche Überfahrt von Libyen nach Italien gewagt hatten, handelten die Italiener, in enger Kooperation mit der EU. Auch die in[…]

Daniel Zwickl-Wieland: Unterwegs mit der Seefuchs

Sea Eye: Daniel Zwickl-Wieland erzählt von seinem Hilfseinsatz – idowa Es war die letzte Fahrt der Seefuchs im vergangenen Jahr. Mit an Bord des Flüchtlingsrettungsschiffes der Regensburger Hilfsorganisation Sea Eye war der Steinacher Physiotherapeut Daniel Zwickl-Wieland. Er wolle nicht länger zuschauen, wie Menschen im Meer ertrinken, hatte er vor seinem Hilfseinsatz erzählt. Es war die[…]

Uwe Koop (66): Meine Tage auf der Seefuchs

Ein Eichenauer wollte nicht mehr tatenlos zusehen, wie Flüchtlinge sterben Noch immer sterben Flüchtlinge beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren. Uwe Koop (66) aus Eichenau wollte nicht mehr tatenlos zusehen. Zwei Wochen war er mit der Hilfsorganisation Sea-Eye vor der Küste Libyens unterwegs. – Der Funkspruch der Italiener kommt um 16.30 Uhr. „Schiff in Seenot“ –[…]

Sea-Eye: Brief an alle Unterstützer

Brief von Michael Buschheuer (Sea-Eye-Vorsitzender) und Prof. Dr. Tilman Mischkowsky (Schatzmeister und medizinischer Leiter) an die Unterstützer uns Spender von Sea-Eye. Liebe Freunde von Sea-Eye, liebe Förderer unseres Engagements im Mittelmeer, wir schreiben Ihnen zum Jahresende nach beglückenden, aber auch schwierigen Erlebnissen, um Ihnen zu danken. Zu allererst: Ohne Sie wäre das alles nicht möglich geworden, was[…]

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Würzburger Ärztin auf der Seefuchs

Es ist der 23. November 2017. Die Theilheimerin Barbara Hammerl-Kraus und ihre neun Kollegen fahren mit dem Flüchtlingsrettungsschiff Seefuchs entlang der libysch-tunesischen Grenze auf und ab. Immer wieder. Auf einmal sichten sie ein kleines Schlauchboot, es sind Menschen an Bord.  

Nick aus Tübingen: An Bord der Seefuchs

Nick war an Bord der Seefuchs, mit der Mission Menschenleben zu retten. Welche Erfahrungen er an Bord machte, wie brisant die Fluchtsituation ist und warum sich die Rettungsorganisationen von der EU-Politik im Stich gelassen fühlen, erzählt Nick sehr lebendig.  

Eine Rallye durch Skandinavien für Sea-Eye

Das Team Sisu aus Lüdersdorf (bei Lübeck), das sind Annika und Thomas. Sie nehmen am „Baltic Sea Circle“ teil. Für jeden gefahrenen Kilometer sammeln sie 10 Cent – bei 7500 Kilometern Gesamtstrecke ein schöner Betrag, der nicht nur an Sea-Eye, sondern auch an zwei Kinder- und Jugendeinrichtungen geht. Diese tolle Aktion kann man hier unterstützen:[…]

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Gemeinde ehrt zwei Sea-Eye-Retter

Petra Oeckler und Udo Nuffer engagierten sich in der Flüchtlingshilfe im Mittelmeer. Als ehrenamtliche Skipper heuerten sie auf dem Rettungsschiff Sea-Eye an, sagte der Bürgermeister. Mit diesem Schiff hatten sie mit ihrem Team zahlreiche Menschen vor dem sicheren Tod durch Ertrinken gerettet.  

Kasseler Studentin auf der Sea-Eye

Die Kasseler Studentin Anna Czubayko hielt es nicht mehr aus, dem großen Sterben zuzusehen. Mit der Organisation Sea-Eye rettete sie mehr als 100 Flüchtlingen im Mittelmeer das Leben. Für die Tragödie macht sie auch die deutsche Politik verantwortlich.  

Sozialarbeiter auf Rettungsmission

Der Kasseler Sozialarbeiter Raymund Meilinger bereitet die Helfer von Sea-Eye auf ihre Einsätze vor und hilft ihnen, ihre Erlebnisse, die sie während den Rettungsmissionen gemacht haben, zu verarbeiten. Damit er weiß, wovon er spricht, war er im Oktober selbst drei Wochen vor der libyschen Küste im Einsatz.  

Wie ein Röttenbacher im Mittelmeer hilft

Natürlich spekulieren die Schlepper darauf, dass auf dem Meer die Helfer warten“, sagt René Stein. Als Handlanger will er sich trotzdem nicht beschimpfen lassen. „Wenn dort niemand wartet, ertrinken die Menschen.“  

Straubinger Tagblatt: Entwarnung für Sea-Eye?

Regensburg: Entwarnung für Sea-Eye in Libyen? – idowa Wende in der Flüchtlingskrise im Mittelmeer? Überraschend hat die libysche Regierung angekündigt, die im Juli dieses Jahres über weite Teile des Seegebietes vor Libyen verhängte Sperre für private Seenotretter, aufzuheben. Dies könnte auch für die Regensburger Seenot-Rettungsorganisation „Sea-Eye“ wieder grünes Licht bedeuten. Die International Maritime Organization (IM)[…]

Amnesty: Dokumentation über die Menschenrechtslage in Libyen

 Amnesty International hat soeben eine umfangreiche (englischsprachige) Broschüre zu den Menschenrechtsverletzungen in Libyen herausgebracht. In den letzten Jahren haben Hunderttausende von Flüchtlingen und Migranten die Reise durch Afrika nach Libyen und oft auch nach Europa überstanden. Als Reaktion darauf haben die libyschen Behörden die massenhafte Inhaftierung als primäres Migrationsmanagement-Instrument eingesetzt. Bedauerlicherweise haben die Europäische Union[…]

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BR: Rettung wieder möglich

Flüchtlinge: Sea-Eye: Private Rettungseinsätze vor Libyen wieder möglich | BR.de Die Rettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer scheint wieder für private Seenotretter möglich zu sein. Die libysche Regierung hat offenbar die Sperre vor ihrer Küste aufgehoben. Das teilte die Regensburger Organisation Sea-Eye mit. Stand: 14.12.2017 Die libysche Regierung hat offenbar die Sperre für private Seenotretter[…]