Die Retter sagen, warum sie weiter machen

Regensburg: Helfer der Sea-Eye erzählen in Regensburg von ihren Einsätzen im Mittelmeer

Regensburg (DK) Nichts scheint so schnell vergessen, wie das Elend der anderen. Die Helfer von Sea-Eye e.V. aber können Bilder von hilflos im Meer treibenden Flüchtlingen vor den Küsten Afrikas einfach nicht aus ihren Köpfen streichen. Immer steht ein Menschenleben dahinter. In Regensburg trafen sich die Seenotretter am Wochenende zu einer Rettungsübung mit der Wasserwacht und zur Jahresbilanz.

Am letzten Einsatztag des Jahres kann die Crew der  vor der libyschen Küste noch einmal 76 Menschen retten. Darunter 13 Frauen, 17 Kinder und eine schwangere Frau im achten Monat. Sie konnten sicher an die italienische Küstenwache übergeben werden.