19. Mai 2017

Fakten über Sea-Eye

Was wir tun

Sea-Eye sucht nach Schiffbrüchigen und Ertrinkenden vor der libyschen Küste

Sea-Eye leistet Erste Hilfe. Wir versorgen die Flüchtenden mit Schwimmwesten und Wasser.

Sea-Eye versorgt Verletzte an Bord in unserer Krankenstation

Sea-Eye ruft nach Hilfe. Die Seenotleitzentrale der italienischen Küstenwache in Rom (MRCC) schickt Schiffe, welche die Flüchtenden übernehmen.

Sea-Eye handelt ausschließlich aufgrund internationaler Gesetze und Vereinbarungen und hält sich an die weltweit gültigen Regeln der Seenotrettung.

Sea-Eye betreibt sein Lebensrettungsprojekt ausschließlich mit freiwilligen Helfern, die allesamt ohne Bezahlung mithelfen. Sie opfern Freizeit und Urlaub, fliegen auf eigene Kosten zu den Einsätzen nach Malta.

Sea-Eye finanziert sich vorwiegend mit Hilfe von Spenden. Der Verein ist gemeinnützig und rechenschaftspflichtig.

Was wir nicht tun

Sea-Eye transportiert keine Flüchtenden,

Sea-Eye leistet  keine Fluchthilfe.

Sea-Eye operiert nicht innerhalb der libyschen Hoheitszone, sondern nur in internationalen Gewässern.

Sea-Eye arbeitet nicht (weder direkt noch indirekt) mit Schleusern oder ihren Organisationen zusammen. Wir helfen Schiffbrüchigen, die uns vom MRCC Rom gemeldet wurden oder die wir durch eigene Sichtungen entdecken.

7 Grundsätze der Seenotrettung

  1. Das Wichtigste und prima lex: Wir retten Menschen aus Seenot 
  2. Alle Rettungseinsätze werden mit dem MRCC Rom organisiert. Sie werden lückenlos mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten dokumentiert.
  3. Bei Sichtung verteilen wir wie üblich Schwimmwesten und andere Rettungsmittel.
  4. Der Skipper, bzw. der Skipper mit Einsatzleiter entscheiden, ob einzelne Personen zum Beispiel wegen medizinischer, wetterbedingter, seemännischer oder humanitärer Notwendigkeit an Bord genommen werden müssen oder ob das ganze Boot evakuiert werden muss.
  5. Wenn die Libysche Küstenwache (LCG) vor Ort ist, wird Sie angemessen kontaktiert. Die Reaktion wird komplett dokumentiert, wie auch der gesamte Funkverkehr mit allen technischen Möglichkeiten. Wir kämpfen mit der LCG nicht um Flüchtlinge, um diese und uns nicht zu gefährden. Sie wird auch ggf. als „on-scene-coordinator“ akzeptiert.
  6. Jede Androhung von Gewalt nehmen wir ernst und unkommentiert zur Kenntnis. Wir ziehen uns zurück. Die Sicherheit unserer Crews hat unbedingten Vorrang.
  7. Menschen an Bord unserer Schiffe werden nicht an die LCG übergeben. Wir nehmen damit auch wissentlich die Festsetzung unserer Schiffe in Kauf.

Hier können Sie unsere Datenschutzerklärung lesen. Hier geht es zum Impressum