Hilfe für die “Alan Kurdi”

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MOAS entsendet und spendet Hilfsgüter für das Sea-Eye Schiff “Alan Kurdi”
(Foto: Fabian Heinz/sea-eye.org)

Maltesische NGO MOAS spendet Hilfsgüter für Sea-Eye

Am Dienstagnachmittag erhielt die Alan Kurdi einen Hilfsgütertransport aus Malta. Die maltesische Hilfsorganisation MOAS entsandte und spendete ein Schiff mit verschiedenen Hilfsgüter. Dazu gehörten warme Decken, Unterwäsche, warme Socken und Schuhe für die Kinder.

“MOAS is an international NGO that is focused on mitigating human suffering. Our aim is to serve communities in crisis, such as those onboard the Alan Kurdi ship by providing immediate aid and assistance. We are an apolitical organization motivated only to help those in need”. sagte Regina Catrambone

 

MOAS wurde von Regina und Christopher Catrambone im Jahr 2014 gegründet. Sie waren die ersten zivilen Seenotretter. Regina Catrambone nahm Kontakt zu Sea-Eye auf und bat ihre Unterstützung an. Sie verfolgte die Geschichte der “Alan Kurdi” von Anfang an. (Foto: MOAS)

Inzwischen sind 17 Crewmitglieder seit 21 Tagen an Bord der “Alan Kurdi”. Seit mehr als 7 Tagen wird dem Schiff nach der Rettung von 64 Menschen ein sicherer Hafen in Europa verwehrt. “Italien und Malta verwiesen immer wieder auf die Zuständigkeit Libyens. Das ist das gleiche Land, dessen Hauptstadt seit Tagen von militärischen Truppen umstellt worden ist. Dort finden schwere Kämpfe statt,” sagt Gorden Isler, Vorstand von Sea-Eye e.V.

Nach dem erniedrigenden, aber erfolglosen Versuch der italienischen Regierung, vor Lampedusa zwei Familien von ihren Vätern zu trennen, was man als humanitäre Hilfe bezeichnete, wartet die “Alan Kurdi” nun vor Malta auf einen weiteren Hilfsgütertransport. Vor allem müssen die Wassertanks des Schiffes aufgefüllt werden, um den Schiffsbetrieb aufrecht zu erhalten.

Regina Catrambone hat weitere Hilfe in Aussicht gestellt. Sollte es erforderlich sein, würde man weitere Hilfsgüter senden. Sie wird sich aber vor allem selbst dafür einsetzen, dass diese Situation schnell endet.

“Wir sind unseren Freunden von MOAS wirklich sehr dankbar. Es ist mehr als ein Zeichen der Solidarität. Es ist genau das, was wir uns als Europäerinnen und Europäer wünschen. Echte Zusammenhalt und entschlossenes, humanitäres Handeln.” sagt Isler weiter.


 


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