Sea-Eye 2 sticht in See

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Es ist soweit. In der Nacht zum 25. November hat das deutsche Forschungsschiff “Professor Albrecht Penck” in Rostock abgelegt. Sie ist das Schiff, dass den Projekttitel Sea-Eye 2 seit nunmehr 5 Monaten trägt. Sie wurde dem Vorstand im Juli 2018 von Michael Buschheuer vorgeschlagen. Er stellte schließlich den Kontakt zur Eignerfamilie her. Jan Ribbeck und Gorden Isler besichtigten das Schiff bereits im August. Eine Probefahrt im September schaffte Sicherheit. Eine mündliche Einigung zwischen dem Gesamtvorstand und der Eignerfamilie folgte nur wenige Tage später. Das ist unser Schiff! Doch dann folgte eine 8 Wochen lange Geduldsprobe, für uns und für euch alle.

Ursprünglich wollte Sea-Eye e.V. das Schiff lediglich chartern. Den Besitzern war das damit verbundene Risiko jedoch viel zu hoch. In diesen Wochen bereiteten die Vorbesitzer den Verkauf vor, lösten das Schiff aus einem bestehenden Chartervertrag, aktualisierten die Papiere und bereiteten das Schiff auf die Übergabe vor. Im Oktober schließlich wurde der Kaufvertrag unterzeichnet. Seit 5 Wochen sind ehrenamtliche Helferinnen und Helfer an Bord. Sie investierten insgesamt mehr als 6.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden. Danke ihr Lieben! Es war bemerkenswert und inspirierend zu sehen, wieviel Wissen, Kraft und Ausdauer in den Mitgliedern unseres Vereins steckt.

Mehr als 400.000 € Spenden waren für den Kaufpreis, neue Funk- und Satellitentechnik, Rettungsmittel, die Bordapotheke und die erste Treibstoffrechnung nötig. Großspenderinnen und Großspender aus Baden-Württemberg und vor allem aus Bayern erbrachten mehr als 70 % dieser Kosten. Die EKD und das Mennonitische Hilfswerk förderten Sea-Eye 2 jeweils mit 10.000€. Mehr als 1.000 weitere Spenderinnen und Spender machten “den Deckel drauf”. Dafür ein herzliches Danke!

Nun ist das Schiff auf dem ersten Teil seiner Etappe und hält Kurs Richtung Nord-Ostsee Kanal. Als vergleichsweise kleine NGO stehen wir vor einer großen Herausforderung. Wir suchen dringend nach professioneller Schiffsbesatzung und ehrenamtlicher Einsatzcrew für die erste Mission, die am 15. Dezember starten soll.


 


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