“Zu europäischer Kultur gehört es Unmögliches möglich zu machen”

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In der Nacht zum Freitag erreicht die “Professor Albrecht Penck” die spanische Stadt Algeciras

Einsatzvorbereitungen begonnen: Die Sea-Eye 2 wurde erfolgreich überführt

Regensburg, Rostock, Cuxhaven, Algeciras Sea-Eye hat das deutsche Forschungsschiff Professor Albrecht Penck am 1. Dezember ins Mittelmeer entsandt. In der Nacht zum Freitag (14.12.2018) erreicht das Schiff seinen Zielort Algeciras.

  • “Professor Albrecht Penck” ist das erste Schiff einer zivilen Rettungsorganisation unter der Bundesflagge
  • die Überführung startete vor 2 Wochen in Rostock
  • Besatzungsmitglieder aus allen Teilen Deutschlands auf dem Weg nach Spanien
  • die Crew wird Weihnachten in den internationalen Gewässern vor Libyen wachen
  • hohe Förderungen durch Kirchen und Großspender
  • Unterstützung durch den Reeder der “Aquarius” mit professionellen Seeleuten

Der Einsatz des ersten deutschen Schiffes in den Händen einer zivilen Rettungsorganisation steht kurz bevor. In der Nacht zum Freitag durchquerte das Schiff die Strasse von Gibraltar und erreichte die spanische Stadt Algeciras.

Aus allen Teilen Deutschlands sind Seeleute, Menschenrechtsbeobachter und Rettungskräfte von Sea-Eye auf dem Weg nach Spanien. Der Hamburger Kapitän Klaus Merkle wird das erste NGO Schiff unter der Bundesflagge zu Beginn der neuen Woche in einen dreiwöchigen Beobachtungseinsatz führen. Die Familien der Besatzungsmitglieder entbehren ihre Mütter, Töchter, Väter und Söhne am Weihnachtsfest diesen Jahres.

Möglich wurde diese Mission vor allem durch die großzügige, finanzielle Unterstützung einzelner Personen, insbesondere aus Bayern und Baden-Württemberg. Das Hilfsprojekt von Sea-Eye wurde aber auch erstmalig von der Evangelischen Kirche (EKD) und wiederholt vom Mennonitischen Hilfswerk gefördert. Die Mennoniten fördern das Projekt darüber hinaus, indem sie dem Verein für drei Monate einen hauptamtlichen Mechaniker zur Seite stellten. Aufgrund des hohen Finanzbedarfs ist der Verein finanziell in unruhiges Fahrtwasser geraten. Die erste Mission ist finanziell abgesichert. Ob der Verein im neuen Jahr direkt in neue Einsätze starten kann, ist jedoch noch nicht sicher.

“Wir drohten mehr als einmal zu scheitern. Doch zu europäischer Kultur gehört es, Unmögliches zu denken und letztlich möglich zu machen. Am Projekt Sea-Eye 2 haben sehr viele Menschen und gesellschaftlichen Kräfte mitgewirkt, so dass jeder projektgefährdende Umstand ausgeräumt werden konnte. Wie es weitergeht, das liegt nicht allein in unserer Hand.” Gorden Isler – Sprecher Sea-Eye e.V.



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