Satzung

Satzung Sea-Eye e.V. Fassung 03.03.2018

 

  • 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr

(1) Der Verein trägt den Namen Sea- Eye  e.V.

(2) Er hat seinen Sitz in Regensburg

(3) Er ist in das Vereinsregister eingetragen .

(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

  • 2 Vereinszweck

(2) Zweck des Vereins ist die Rettung von Schiffbrüchigen und akute Unterstützungen von Flüchtlingen in Not.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch das gezielte Auffinden von Personen in Seenot und deren Rettung von See aus.

 

  • 3 Selbstlosigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke “ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

  • 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die seine Ziele unterstützt.

Fördermitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden. Fördermitglieder haben auf der Mitgliederversammlung Rederecht, aber kein Antragsrecht, kein Stimmrecht und kein aktives und passives Wahlrecht. Für den Erwerb der Fördermitgliedschaft gilt § 4 Abs. 2 bis 5 entsprechend.

Gruppen, Vereine und juristische Personen können sich dem Verein als korporative Mitglieder anschließen. Korporative Mitglieder haben auf der Mitgliederversammlung Rede- und Antragsrecht, aber kein Stimmrecht und kein aktives oder passives Wahlrecht. Für den Erwerb der korporativen Mitgliedschaft gilt § 4 Abs. 2 bis 5 entsprechend.

 

(2) Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand.

(3) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

(4) Der Austritt eines Mitgliedes ist  jederzeitmöglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstandohne  Frist .

(5) Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für 12 Monate im Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.

Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.

Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von 10 Tagen  nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

 

  • 5 Beiträge

Der Mitgliedsbeitrag wird mitzunächst  50,- Euro pro Jahr festgesetzt und ist auchfür das angebrochene Jahr zu entrichten. Eine anteilige Erstattung bei Austritt erfolgt nicht.

Eine Regelung zum Erlass des Beitrags in besonderen Fällen wird gegebenenfalls in der Geschäftsordnung getroffen.

Der Mitgliedsbeitrag wird per Lastschrift vom Schatzmeister im 1. Quartal des Jahres eingezogen.

 

  • 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. a) der Vorstand
  2. b) die Mitgliederversammlung

 

  • 7 Der Vorstand
  • Der Vorstand besteht aus 3 bis 5  Mitgliedern.

Dem 1. Vorsitzenden, einem Schatzmeister  und bis zu drei weiteren Vorständen.  Ein Mitglied  des Vorstandes wird ebenfalls von der Mitgliederversammlung zum Stellvertretenden des 1. Vorsitzenden gewählt.

Der Vorstandvertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

DieVorstandsmitglieder sind einzeln vertretungsberechtigt.

 

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr gewählt.

Eine  Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.

Alledrei Vorstände  werden  von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind.

Eine Nachwahl soll nicht erfolgen, solange der Vorstand mindestens drei Mitglieder hat.

(3) Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Der Vorstand erarbeitet, pflegt und ändert gegebenenfalls eine Geschäftsordnung, in der auch die Zuständigkeiten der einzelnen Vorstände geregelt werden. Diese Geschäftsordnung ist den Mitgliedern zugänglich zu machen. Er kann mit Mehrheit für die Geschäfte der laufenden Verwaltung einen Geschäftsführer bestellen. Dieser ist berechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teilzunehmen.

 

(4) Vorstandssitzungen finden mindestens einmaljährlich statt. Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt durch  Post  oder Email schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens  7 Tagen.

(5) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

(6) Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich per Post oder Email oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu unterzeichnen.

(7) Der Vorstand kann für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten.

 

  • 8 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von  1/10  der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.

(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch  Post oder Email unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens .einer Woche bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum der Absendung. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene Adresse bzw. Emailadresse gerichtet ist.

(4) Die Mitgliederversammlung als oberstesVereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht dem Vorstandübertragen wurden.

Ihr ist im Besonderen der Bericht des Schatzmeisters  sowie der Bericht der Kassenprüfung als Grundlage zur Entlastung des Vorstandes vorzulegen.

Sie bestellt zweiKassenprüfer  die  weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellter des Vereins sein dürfen.

Die Mitgliederversammlung entscheidet insbesondere  über

  1. b) Aufgaben des Vereins,
  2. c) An- und Verkauf sowie Belastung von Grundbesitz,
  3. d) Beteiligung an Gesellschaften,
  4. e) Aufnahme von Darlehen ab EUR 50.000,-
  5. g) Mitgliedsbeiträge,
  6. h) Satzungsänderungen,
  7. i) Auflösung des Vereins.

(5) Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme.

(6) Soweit keine anderen Mehrheiten gesetzlich oder in dieser Satzung vorgeschrieben

sind, genügt für die Beschlussfassung die einfache Mehrheit der abgegebenen

Stimmen. Stimmenenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimme. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Vollmachten oder Stimmboten sind nicht zugelassen.  Die Versammlung wird, soweit nichts abweichend beschlossen wird, von einem Mitglied des Vorstandes geleitet. Beschlussfassungen und Wahlen erfolgen offen. Die Mitgliederversammlung kann abweichende Verfahren beschließen.

  • 9 Aufwandsersatz

(1)Mitglieder haben soweit sie vom Vorstand beauftragt wurden und eine konkrete Vereinbarung zum Ersatz getroffen wurde  Anspruch auf Ersatz der Aufwendungen, die ihnen im Rahmen ihrer Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Dazu gehören insbesondere Reisekosten, Verpflegungsmehraufwendungen, Porto und Kommunikationskosten

(2)Vorstandsmitglieder haben einen Anspruch auf Ersatz der Aufwendungen, die ihnen im Rahmen ihrer Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Dazu gehören insbesondere Reisekosten, Verpflegungsmehraufwendungen, Porto und Kommunikationskosten.

(3) Der Nachweis erfolgt über entsprechende Einzelbelege und ist spätestens 6 Wochen nach Ende des jeweiligen Quartals geltend zu machen.

(4) Soweit für den Aufwandsersatz steuerliche Pauschalen und steuerfreie Höchstgrenzen bestehen, erfolgt ein Ersatz nur in dieser Höhe.

 

  • 10 Satzungsänderung

(1) Für Satzungsänderungen ist eine einfache Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Für Änderungen des Vereinszweckes ist eine Mehrheit von 2/3 der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.

(2) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

 

  • 11 Beurkundung von Beschlüssen

Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen erfassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu unterzeichnen.

 

  • 12 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

(1) Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine 3/4-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.

(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an:

 

 

Ärzte ohne Grenzen e. V.
Am Köllnischen Park 1
10179 Berlin

 

die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.


 


Hier können Sie unsere Datenschutzerklärung lesen. Hier geht es zum Impressum