Seenotrettung nicht mehr von Libyen bedroht?

Seenotrettung: Tripolis will Sperrzone aufheben

Eines der Ziele der Europäischen Union ist es, die Fluchtwege über das Mittelmeer möglichst abzuriegeln. Nachdem in den ersten Monaten des vergangenen Jahres so viele Menschen wie nie zuvor die gefährliche Überfahrt von Libyen nach Italien gewagt hatten, handelten die Italiener, in enger Kooperation mit der EU.


Auch die in Regensburg ansässigen Retter von Sea-Eye sind vorsichtig optimistisch. Ihre Schiffe sollen erst im März wieder zu Rettungseinsätzen auslaufen. Sie gingen aus Sicherheitsbedenken das Wagnis nicht ein, in die „Rettungszone“ hineinzufahren. „Wir beobachten natürlich sehr genau, was vor der libyschen Küste geschieht“, sagt Hans-Peter Buschheuer, Sprecher von Sea-Eye.