„Staatszeitung“: Sea-Eye macht weiter – trotz alledem

Mit einem Rettungskutter aus Regensburg

Nichts scheint so schnell vergessen wie das Elend der anderen. Zum Beispiel das von Flüchtlingen, die im Mittelmeer zu ertrinken drohen. Die Helfer von Sea-Eye können die Bilder von hilflos im Meer treibenden Menschen nicht verdrängen. In Regensburg erzählen sie während einer Rettungsübung von ihren Erlebnissen vor den Küsten Afrikas.


Die Schiffe von Sea-Eye überwintern gerade auf Gozo und werden dort für die Einsätze im Frühjahr instand gesetzt. Das kostet neben viel Zeit der ehrenamtlichen Helfer auch viel Geld. Aber der Wille, das Elend der anderen nicht zu vergessen, sei ungebrochen, bekräftigt Sea-Eye-Gründer Buschheuer. „Wir werden 2018 weiter Leben retten.“