Wenn ich gehen muss

Tuas neues Musikvideo für die ALAN KURDI

Gemeinsam mit Sea-Eye veröffentlicht der Rapper Tua sein neues Musikvideo zu „Wenn ich gehen muss“. Das Video wurde zusammen mit der Crew unseres Schiffs ALAN KURDI gedreht.

Tua möchte damit ein Zeichen für die zivile Seenotrettung setzen und zu Spenden aufrufen:

„Dass Menschen auf der Flucht im Mittelmeer sterben und Europa sich seit vier Jahren auf zivile Organisationen wie Sea-Eye verlässt, macht mich wütend. Wir lassen Menschen sterben, die Schutz suchen. Das ist völliger Wahnsinn. Ich wollte ein Musikvideo machen, das man fast nicht aushält – weil die aktuelle Situation nicht auszuhalten ist.“

Die Dramatik des Videos ist aber keine Übertreibung, sondern zeigt eine Situation, die auch die Crewmitglieder der ALAN KURDI schon selbst miterleben mussten.

„Unsere Crews an Bord haben oft genug erleben müssen, wie Menschen vor ihren Augen ertrinken und sie nichts mehr dagegen unternehmen konnten. Was man in dem Video sieht, ist keine Zuspitzung, sondern Realität. Als wir das Video zum ersten Mal gesehen haben, ging das vielen von uns sehr nahe.“

sagt Julian Pahlke von Sea Eye.

Tua spendet zudem alle Einnahmen aus dem Song an Sea Eye und unterstützt damit die lebensrettende Mission der ALAN KURDI.

Allein in diesem Jahr sind bereits 1091 Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Seit der Gründung im Jahr 2015 setzt sich Sea Eye dafür ein, dem Sterben an Europas tödlichster Außengrenze etwas entgegenzusetzen. Bisher konnte der Verein mehr als 14.000 Menschen lebensrettende Hilfe leisten, davon 344 mit dem aktuellen Rettungsschiff ALAN KURDI.

Zur Zeit laufen an Bord des Schiffes die Vorbereitungen für die nächste Rettungsmission, die in einigen Tagen starten soll.
Dann wird die ALAN KURDI wieder im zentralen Mittelmeer Leben retten.

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#dontforgetAlanKurdi

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Making off zu den Dreharbeiten an Bord der ALAN KURDI

Fotos: Max Threlfall