Uwe Koop (66): Meine Tage auf der Seefuchs

Ein Eichenauer wollte nicht mehr tatenlos zusehen, wie Flüchtlinge sterben

Noch immer sterben Flüchtlinge beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren. Uwe Koop (66) aus Eichenau wollte nicht mehr tatenlos zusehen. Zwei Wochen war er mit der Hilfsorganisation Sea-Eye vor der Küste Libyens unterwegs. – Der Funkspruch der Italiener kommt um 16.30 Uhr. „Schiff in Seenot“ – rund 30 Seemeilen von der Position der Seefuchs entfernt.


„Menschen dürfen nicht sinnlos sterben“, sagt der Vater dreier Kinder. Ein Beitrag im Fernsehen bringt den Eichenauer auf die Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye, die Helfer für ihre Missionen im Mittelmeer suchen.