Lebensrettung vor der küste afrikas

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Sea-Eye aktuell

Die neuesten Meldungen über Sea-Eye und von den Missionen

Von Sea-Eye gerettet (Stand: 27. März 2017): 6018 Menschen

Was wir tun

Wie wir die Menschen aus der tödlichen Gefahr retten
Menschen ertrinken zu lassen, bedeutet moralisches Versagen.

Sea-Eye will helfen, Schiffbrüchige und Ertrinkende auf ihrer lebensgefährlichen Überfahrt durchs Mittelmeer zu retten. Mit ihrem Schiff, einem umgebauten Fischkutter wird die Sea-Eye die Schiffbrüchigen vor der libyschen Küste finden. Wichtigste Rettungsmaßnahme ist dabei, SOS abzusetzen und eine professionelle Hilfe einzuleiten.

  • Schiffbrüchige finden

    In ihren Booten haben sie kaum eine Überlebenschance

  • Rettung einleiten

    Die Boote müssen gesichert, ein SOS abgesetzt werden

  • Verletzte versorgen

    Viele sind krank von den Strapazen der Flucht

  • Retten und evakuieren

    Die geretteten Menschen in Sicherheit bringen

Das Team

An Bord und an Land. Menschen für Sea-Eye. Hier sehen Sie vier von ihnen.
Michael Buschheuer
Michael Buschheuer
Gründer und Vorsitzender
“Ich bin passionierter Segler. Bei einem Törn im Mittelmeer wurde ich mir der perversen Situation bewusst: Ich entspanne hier, während wenige hundert Seemeilen entfernt Menschen ertrinken. Weil ihnen niemand hilft.”
Prof. Dr. Tilman Mischkowsky
Prof. Dr. Tilman Mischkowsky
Medizinischer Leiter.
Ich bin 74 Jahre alt, belastbar wie ein Esel und habe nur noch Zeit für wirklich wichtige Dinge. Mit anderen Worten: Ich habe nur noch Zeit für das Vortrefflichste.
Dr. Eva-Maria Deininger
Dr. Eva-Maria Deininger
Fundraising
Ich habe in der Regionalzeitung einen Bericht über die Sea-Eye gelesen. Mir war sofort klar, dass ich diese NGO unterstützen möchte mit Rat und Tat.
Hans-Peter Buschheuer
Hans-Peter Buschheuer
Presse und Öffentlichkeit
Vor 80 Jahren flohen Menschen vor Verfolgung aus Deutschland. Vielen wurde geholfen, aber viele verloren auf der Flucht ihr Leben, weil ihnen keine Aufnahme gewährt wurde. Das sollte uns Mahnung genug sein.

Prominente unterstützen Sea-Eye

Schauen Sie sich auf YouTube ihre Botschaften an

Sea-Eye benötigt für die Rettungsaktionen 500.000 Euro. Ihre Spende hilft dabei, dass wir unsere Mission fortsetzen können.

Mission Menschlichkeit

Wer wird sind, was wir tun. Diese acht (von 450) erklären, warum Sie sich bei Sea-Eye engagieren.
Die Archäologin

PD Dr. Ursula Putz (46):
„Das höchste Gut, das wir in Händen halten, ist unser Leben. Wer gibt uns das Recht zu bestimmen, wie und ob ein Mensch überleben darf? Ich kann dieses unsinnige Sterben im Mittelmeer nicht mehr ertragen und weigere mich entschieden, dies auch nur einen Augenblick hinzunehmen. Ein Menschenleben ist und bleibt ein Menschenleben!“

Der Mediziner

Wilfried Schnappauf:
„Ich bin in das Projekt eingestiegen, weil es hochgradig sozial, bezogen auf das Schiff handwerklich herausfordernd und seemännisch ist. Im Rahmen meiner Möglichkeiten möchte ich die Welt für meine Enkelin liebenswert erhalten. Ich bin 66 Jahre und meine drei Einsätze auf der Sea-Eye haben meine Motivation verstärkt.“

Der Arzt

Dr. Achim Stein (54):
„Als seit 22 Jahren tätiger Allgemeinarzt bin ich froh, bei diesem Einsatz medizinische Hilfe dort anzubieten, wo sie dringender von Nöten ist, als in einer satten, verwöhnten Dienstleistungsgesellschaft, in der ärztliche Behandlung allzu häufig zur Versorgung von „Luxuswehwehchen“ degeneriert“.

Die Krankenschwester

Renate Barnsteiner (58):
„Da es mir gut geht und ich das Elend der Flüchtlinge nicht mehr mit ansehen kann, habe ich mich entschlossen, bei einem Einsatz der Sea-Eye mitzuhelfen. Die Dankbarkeit, die ich empfinde, bei der ersten tatsächlichen Seenotrettung dabei gewesen zu sein, die ohne Tote oder Verletzte ablief, ist riesengroß.“

Der Skipper

Markus Neumann (46):
„Ich glaube, dass wir alle aus einer Quelle kommen, manche sagen dazu das Göttliche. Wie kann ich dann tatenlos zuschauen, wie meine Brüder und Schwestern ertrinken?“

Der Berater

Friedhold Ulonska (59):
„Alle Menschen sind gleich. Würden Sie ertrinken wollen? Deshalb helfe ich Sea-Eye. Freiheit darf nicht das Leben kosten. Nicht in Europa. Deshalb: Sea-Eye“.

Der Ingenieur

Udo Nuffer (52):
„In keiner Weise dürfen wir uns dazu bewegen lassen, die Stimme der Menschlichkeit in uns zum Schweigen zu bringen.“
Albert Schweitzer

Der Anwalt

Sebastian Frings-Neß (46):
„Die europäische Politik versagt aus Egoismus und Nationalismus in der Flüchtlingsfrage. Auf der Sea-Eye leben wir den europäischen Humanismus.“

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