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    Am 14. Mai 2024 ist die SEA-EYE 4 aus Tarent in den Einsatz aufgebrochen. Zuvor hatten die italienischen Behörden das Rettungsschiff für 60 Tage festgesetzt. Sea-Eye reichte dagegen Klage ein. Im laufenden Verfahren wurden die Vorwürfe zur Festsetzung als nicht erwiesen eingestuft.

    Das Gericht von Trapani ließ alle Anschuldigungen gegen die vier Seenotretter*innen, die im IUVENTA-Prozess angeklagt waren, fallen. Insgesamt zwei Jahre dauerte die Vorverhandlung, an deren Ende sogar die Staatsanwaltschaft aufgab und letztendlich beantragte, das Verfahren einzustellen.

    In der vergangenen Woche hat die italienische Regierung drei zivile Seenotrettungsschiffe auf Basis falscher Anschuldigungen festgesetzt: die Humanity 1, die Sea-Watch 5 und die SEA-EYE 4. Mit der SEA-EYE 4 blockiert die italienische Regierung erstmals ein Rettungsschiff für 60 Tage.

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