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Am Dienstagabend setzten italienische Behörden die ALAN KURDI im Hafen von Palermo fest. Die groteske Argumentation hierfür stößt nicht nur bei uns auf Unverständnis. Auch deutsche Behörden sehen keinen Grund für dieses Vorgehen.

Endlich! Nach 36 Tagen auf See darf die ALAN KURDI in Palermo anlegen. Bevor die Crew von Bord gehen kann, müssen aber noch einige Sicherheitsauflagen erfüllt werden. Wir fragen uns derweil, was passiert mit den Menschen, die wir gerettet haben?

Unser Menschenrechtsbeobachter, Stephen, sah in die Augen der Geretteten und sprach mit ihnen über ihre Flucht. Sie erzählten über ihre Beweggründe und die vielen erlebten Grausamkeiten. Um dies zu verarbeiten, hat Stephen seine eigene Technik.

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Reportagen

über eine bewegte Zeit

4 Jahre Seenotrettung
3 Rettungsschiffe
über 1000 Crewmitglieder
über 14.000 Leben gerettet
Vier Jahre Seenotrettung

Vier Jahre Seenotrettung

In spannenden Reportagen zeigen wir auf 80 Seiten vier Jahre Vereinsgeschichte. Unsere Crewmitglieder berichten von ihren Einsätzen auf See, über das Leid und den Tod, aber auch über die Hoffnung, der sie im Mittelmeer begegnet sind.

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Über Sea-Eye e. V.

Verein für die Rettung von Flüchtenden im zentralen Mittelmeer

Sea-Eye rettet Flüchtende aus seeuntüchtigen Booten im Mittelmeer. Wir suchen nach schutzlosen Menschen in Seenot und kämpfen gegen den täglichen Verlust von Menschenleben auf See. Unser Handeln ist eine Antwort auf die gescheiterte Migrationspolitik der Europäischen Union, die sich ihrer Verantwortung für die tausenden Todesfälle in ihrer direkten Nähe verweigert.

Mit unserem Schiff ALAN KURDI füllen wir eine Lücke in der Seenotrettung auf dem Mittelmeer, um möglichst viele Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Denn die europäischen Staaten haben sich aus dieser Aufgabe zurückgezogen. Sea-Eye schaut hin und schützt das Menschenrecht auf Leben.

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der politisch und religiös unabhängig ist und seine Arbeit ausschließlich aus Spenden finanziert.

 
Sea-Eye

Was wir tun

  • Leben retten
  • Menschenrechtsverletzungen beobachten und dokumentieren
  • In Seenot geratene Menschen mit Schwimmwesten versorgen und evakuieren
  • Verletzte an Bord in unserer Krankenstation behandeln
  • Gerettete in Sicherheit bringen
  • Internationale Regeln der Seenotrettung einhalten
  • Über die Lage im Mittelmeer informieren

Unterstützen Sie unseren Einsatz im Mittelmeer

Mit einer Spende für unsere Mission mitretten

Wir danken allen unseren Unterstützer*innen

Ein besonderer Dank gilt:

Bischöfin Kirsten Fehrs

Es ist ein Grundgebot der christlichen Seefahrt, Menschen aus Seenot zu retten. In Hamburg und Lübeck, den traditionsreichen Hafenstädten, ist das zum Glück noch Allgemeingut. Lasst es uns europaweit wieder zum Standard machen!

– Bischöfin Kirsten Fehrs –

Revolverheld

Nächstenliebe bedeutet für uns, dass wir Menschen, egal woher sie kommen, welche Herkunft sie haben, welche Hautfarbe sie haben, welcher Religion sie angehören, dass wir sie hier mit offenen Armen empfangen und nicht elendig im Mittelmeer verrecken lassen.

– Revolverheld –

Diözese Regensburg

Nordkirche Hamburg

Lippische Landeskirche

Mennonitisches Hilfswerk

Evangelische Kirche in Deutschland