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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Refugee Law Clinic Regensburg

Datum: 24. Februar. 2026
Uhrzeit: 18:30 bis 20:00 Uhr
Ort: Die Veranstaltung findet online statt. Teilnehmer*innen erhalten die Zugangsdaten vor der Veranstaltung per E-Mail.

Beschreibung:

In den letzten Jahren war die Thematik der Migration in der Politik nahezu omnipräsent. Entsprechend umfangreich waren auch die Versuche der letzten beiden Regierungen, Gesetze zu schaffen, um auf die beschworenen Herausforderungen zu reagieren. Im Rahmen des Vortrages sollen ebensolche Neuerungen des Asyl- und Migrationsrechts dargestellt und kritisch auf ihre Rechtmäßigkeit hin untersucht werden. Sie reihen sich ein in eine allgemeine Tendenz der Gesetzgebung in diesem Bereich. Ziel des Vortrages ist, diese darzustellen und einen Ausblick auf künftige Entwicklungen zu geben.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.

 

Referent*in:

Maximilian Gschwendner ist Jurist und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Regensburg. Er promoviert derzeit im Bereich des Asyl- und Migrationsrechts. Seit über fünf Jahren ist er zudem mit der Refugee Law Clinic Regensburg in der rechtlichen Beratung und Unterstützung von Geflüchteten tätig.

 

Teilnehmenden Gebühr:

Die Verantsaltung ist kostenlos.

Kontakt:

Bei weiteren Fragen kannst du uns gerne schreiben. E-Mail:

Anmeldung:

Bitte meldet euch hier per Registrierung für das Zoom-Meeting an.

Tipp:

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Wie lässt sich das komplexe Thema Flucht über das Mittelmeer sensibel, anschaulich und altersgerecht vermitteln?

Der Seenotrettungsfotograf und Autor Adrian Pourviseh hat 2023 den Comic „Das Schimmern der See“ veröffentlicht. Darin erzählt er die Geschichte eines besonders heiklen Seenotrettungseinsatzes der Sea-Watch 3 und macht die Gefahren der Flucht über das Mittelmeer eindrücklich nachvollziehbar. Gemeinsam mit der politischen Bildnerin Aygün Habibova wurden darauf aufbauend pädagogische Methoden entwickelt, um mit Jugendlichen mithilfe des Comics zu arbeiten.

In diesem dreistündigen Workshop lernt ihr praxisnahe Methoden kennen, wie der Comic in der politischen Bildungsarbeit eingesetzt werden kann – um für Fluchtursachen zu sensibilisieren, Empathie zu fördern und politische Zusammenhänge verständlich darzustellen. Die Inhalte sind so aufgebaut, dass ihr sie anschließend selbstständig mit Schulklassen oder Jugendgruppen anwenden könnt.

Was euch erwartet

  • Konkrete Methoden für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen
  • Praktisches Arbeiten mit dem Comic „Das Schimmern der See“
  • Austausch über Erfahrungen, Fragen und Einsatzmöglichkeiten

Für wen ist der Workshop geeignet?

  • Menschen mit Grundwissen zu Flucht und Seenotrettung
  • Personen, die Interesse haben, als Multiplikator*in aktiv zu werden und das Gelernte weiterzutragen

Organisatorisches

Datum: 21.03., 9:30–13:00 Uhr
Ort: Lausitzer Straße 10, 10999 Berlin
(U1/U3 Görlitzer Park)

Exemplare von „Das Schimmern der See“ stellen wir vor Ort zur Verfügung – ihr könnt direkt mit dem Material arbeiten.

Der Workshop wird gemeinsam von Sea-Eye und Sea-Watch organisiert.
Wir bitten um verbindliche Anmeldung.

Anmeldung bis zum 08.03.26 über das folgende Formular: https://cloud.sea-eye.org/apps/forms/s/KypEXH6rfkoPNpyJkHDn64tN

Wir freuen uns auf einen intensiven, praxisnahen Austausch mit euch!

Herzliche Grüße
Adrian, Aygün, Hanna & Lena

 

 

Participation Fee:

The event is for free.

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An interactive lecture with practical reflection, held in cooperation with Martina Čarija

Date: 29. January.2026
Time: 18 o’clock
Location: The event will take place online. Participants will receive the access data for the video conference by email prior to the event.

Desciption:

Humanitarian work in protracted crises places sustained emotional, psychological and ethical demands on those providing support. This interactive lecture offers an introduction to key risks to the mental wellbeing of humanitarian workers in long lasting crisis contexts, including chronic stress, emotional overload, moral distress and cumulative fatigue.
The session combines expert input with guided reflection. Participants will be invited, on a voluntary basis, to share observations and experiences from their own professional contexts. The focus is not on therapy, but on learning from lived experience, strengthening self awareness and recognising early signs of strain and individual support needs.
Due to the duration and format, this session is designed as an interactive lecture rather than a full workshop. It aims to provide a safe and respectful space for exchange, while offering practical impulses that participants can take into their daily work.
The event will be held in English.

 

BIO:

Martina Čarija is a psychologist, a Gestalt psychotherapist and a supervisor with multiple years of experience in providing support to helpers in the field. She worked for over fifteen years in the civil society sector providing psychosocial support to vulnerable groups of people such as women, children and people in forced migration. She believes that people who are supporting people in terrible situations are a resource that continuously needs to be supported and protected.

 

Participation Fee:

The event is for free.

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A Event with Seán Binder

Date: 09. December.2025
Time: 18:30 -20.00 Uhr
Location: The event will take place online. Participants will receive the access data for the video conference by email prior to the event.

Desciption:

The guest speaker is one of the 24 defendants in one of the largest cases of the criminalisation of humanitarian action in Europe. After over seven years since his initial arrest, the felony trial against him is finally set to begin on 4 December 2025 on Lesvos, Greece. He faces 20 years’ imprisonment if found guilty of the charges. In his presentation, he will speak about his search and rescue work in the context of the so-called migration crisis as well as the underlying policies that brought about his arrest and pre-trial detention. Prosecutions like this have made humanitarian activity more difficult and, therefore, made European borders more deadly. This talk is a cautionary tale at a time when the rule of law is eroding and human rights are being violated.

The event will be in English.

BIO:

Seán Binder is a criminal lawyer. In 2017/18, he was a search and rescue volunteer in Greece. He was arrested for his humanitarian work and spent 106 days in pre-trial detention. The charges against him include facilitation of illegal entry, money laundering, and being part of a criminal organisation. In December, he faces trial and a possible 20-year sentence. The Office of the High Commissioner of Human Rights has warned that “trials like this are deeply concerning because they criminalize life-saving work and set a dangerous precedent.”

 

Participation Fee:

The event is for free.

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Eine Veranstalltung mit RosaLinde Leipzig e.V.

Datum: 28. Oktober.2025
Uhrzeit: 18:30 -20.00 Uhr
Ort: Die Veranstaltung findet online statt. Teilnehmer*innen erhalten die Zugangsdaten zur Videokonferenz vor der Veranstaltung per E-Mail.

Beschreibung:

Die Einführung gibt einen Überblick über das Thema Flucht und Queerness: über Fluchtgründe und Herausforderungen, die weltweite Situation sowie die Lebensrealitäten queerer Geflüchteter in Deutschland. Dabei werden Besonderheiten im Asylverfahren, spezifische Schutzbedarfe und Diskriminierungsrisiken thematisiert. Außerdem wird gemeinsam erarbeitet, was Unterstützungsstrukturen berücksichtigen sollten, um sichere und empowernde Anlaufstellen für queere Geflüchtete zu schaffen.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.

Infos zu den Referent*innen:

Tanchik Kulbakina (er/sie)

Beratende Person im Queer Refugees Network (RosaLinde Leipzig e.V.).  Tanchik kommt aus Russland, war dort queer-politisch aktiv und lebt seit 2017 in Deutschland. Tanchik hat Psychologie studiert und bietet bei RosaLinde Leipzig e.V. Asylverfahrensbegleitung sowie psychosoziale Beratung für queere Geflüchtete im Asylverfahren an.

Teilnahmegebühr:

Die Teilnahme ist kostenlos.

Kontakt:

Bei Fragen zur Veranstaltung schreibt uns gerne. E-Mail:

Anmeldung:

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Die Neutralitätsforderung als Attacke gegen zivilgesellschaftliches Engagement

Datum: 16. September 2025
Uhrzeit: 18:30 -20.00 Uhr
Ort: Die Veranstaltung findet online statt. Teilnehmer*innen erhalten die Zugangsdaten zur Videokonferenz vor der Veranstaltung per E-Mail.

Beschreibung:

Vor einigen Jahren wurde behauptet, gemeinnützige Organisationen müssten unpolitisch sein, dürften nicht politisch handeln. Diese Behauptung hat unter anderem der Bundesfinanzhof abgeräumt. Ein neuer Versuch: Gemeinnütziges Handeln müsse neutral sein. Muss sich der Sportverein gegenüber allen Sportarten und Mannschaften neutral verhalten? Natürlich nicht.

In dieser Veranstaltung gibt es Fakten gegen Mythen und hilfreiche Hinweise zu tatsächlichen Grenzen der Gemeinnützigkeit. Damit zivilgesellschaftliches Handeln offen, vielfältig und selbstbestimmt bleiben kann.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.

Infos zu den Referent*innen:

Stefan Diefenbach-Trommer war von 2015 bis 2025 Vorstand der Allianz „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“, wo er sich insbesondere für gesetzliche Änderungen im Gemeinnützigkeitsrecht und den Schutz zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume (Civic Space) einsetzte. Er ist gelernter Journalist, studierter Arabist und seit über 20 Jahren in zivilgesellschaftlichen Organisationen tätig. Aktuell berät er Organisationen zu Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit, Strategie und Organisationsentwicklung.

Teilnahmegebühr:

Die Teilnahme ist kostenlos.

Kontakt:

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Online-Filmvorführung inkl. Fragerunde mit den Regisseuren

Datum: 24. Juni 2025 Uhrzeit: 18.30 -21.00 Uhr Ort: Die Veranstaltung findet online statt. Teilnehmer*innen erhalten die Zugangsdaten vor der Veranstaltung per E-Mail.

Beschreibung:

Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik und die Rolle Deutschlands in diesem Paradigmenwechsel.

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Mehr Informationen

Während sich Deutschlands Asyl- und Migrationspolitik zunehmend von humanitären Grundsätzen entfernt, eskaliert die Lage an den Außengrenzen der EU. Die Dokumentation “Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs, Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Durch exklusive Interviews mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und politischen Entscheidungsträger*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet? Ein Film über eine Krise, die weit mehr ist als eine Debatte über Grenzen – sondern eine über Menschlichkeit, Verantwortung und die Zukunft Europas. Die Umsetzung des Films wurde durch ein Förderbündnis ermöglicht, an dem folgende Organisationen beteiligt waren: Sea-Watch, United4Rescue, Pro Asyl, German Doctors, Mennonitisches Hilfswerk und Sea-Eye. Im Anschluss an den Film stehen die beiden Regisseure Maik Lüdemann und Max Ahrens sowie der Vorsitzende von Sea-Eye e.V., Gorden Isler, für Fragen zur Verfügung.

Infos zu den Referent*innen

Maik Lüdemann ist Regisseur, Kameramann und Geschäftsführer der Filmproduktion Nashorn Filmhaus. Im Rahmen der Dreharbeiten für seinen Dokumentarfilm „Minden Replying“ begab sich Maik 2016 auf einen Rettungseinsatz im Mittelmeer und erlebte das Ausmaß der humanitären Katastrophe an Europas Grenzen erstmals hautnah. Max Ahrens ist freischaffender Kulturwissenschaftler, Autor, Musiker und Regisseur. Von 2014 bis 2017 studierte er Film und Fernsehen in Hamburg und war seither in verschiedenen werblichen, fiktionalen und dokumentarischen Projekten als Autor, Filmmusiker und Regisseur tätig. Gorden Isler haben die Ungerechtigkeiten an Europas Außengrenzen seit seinem ersten Seenotrettungseinsatz im Mittelmeer nicht mehr losgelassen. Aktuell ist er seit vielen Jahren im Vorstand von Sea-Eye e.V. tätig.

Anmeldung

Bitte meldet euch hier per Registrierung für das Zoom-Meeting an.

Miteinander statt übereinander sprechen – Zeugen der Flucht

Datum: 16. April 2024
Uhrzeit: 19:00 -20.30 Uhr
Ort: Die Veranstaltung findet online statt. Teilnehmer*innen erhalten die Zugangsdaten zur Videokonferenz kurz vor der Veranstaltung per E-Mail.

Beschreibung:

In diesem interaktiven Workshop hinterfragen wir gemeinsam gängige Klischees über Geflüchtete und ihre Rolle in unserer Gesellschaft. Durch eine offene Diskussionsrunde und gezielte Fragen regen wir zum Nachdenken an und schaffen Raum für neue Perspektiven. Anschließend teilt eine der ehrenamtlichen Referentinnen mit Fluchthintergrund ihre persönliche Geschichte. Dadurch erhalten die Teilnehmenden einen direkten und authentischen Einblick in die Erfahrungen von Menschen auf der Flucht.

Unser Workshop richtet sich an alle, die sich mit dem Thema Flucht und Integration auseinandersetzen möchten. Die Teilnehmenden müssen kein Vorwissen mitbringen – nur Offenheit und Interesse an neuen Perspektiven. Durch den Workshop erhalten sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Vorurteile zu hinterfragen und sich aktiv mit dem Thema Migration auseinanderzusetzen.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.

Infos zu den Referent*innen:

>>

Felix Müller Lama Al Saoud, Anne Sacher & Niklas Dicks von „Zeugen der Flucht“

Im Verein „Zeugen der Flucht“ engagieren sich seit 2016 junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen. Damals wie heute sind die Debatten um Flucht und Migration oft geprägt von Vorurteilen, Ängsten und der verallgemeinernden Berichterstattung. Daher steht der Verein für “miteinander statt übereinander sprechen”.

Teilnahmegebühr:

Die Teilnahme ist kostenlos.

Kontakt:

Bei Fragen zur Veranstaltung schreibt uns gerne. E-Mail:

Anmeldung:

Bitte meldet euch hier bis zum 14. April 2025 über das Anmeldeformular an.

Tipp:

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Workshop with Women in Exile e.V.

Date: 27. March 2025
Time: 18:00 -19:30 h
Location: The event will take place online. Participants will receive the access data for the video conference by email shortly before the event. Please register here by March 25.

Description:

The politicians are changing the laws governing refugees at every possibility and make it more difficult for refugees and migrants to enter Europe. Most European politicians and leaders are blaming refugees for all the problems. It is not the refugees who are the problem, but the policy of exclusion, isolation and deportation.

Women in Exile is a self-organized initiative founded in Brandenburg in 2002 by refugee women* to fight for their rights. We decided to organize as a refugee women’s group because we have made the experience that refugee women* are doubly discriminated against not only by racist laws and discriminative refugee laws in general but also as women*.

To celebrate 20 years of Women in Exile, we’ve written a diverse book with stories of our peer-education, the dangerous journeys women* take to get to European countries, life in the camps and the fear of deportation. In our book, we wrote about the importance of networking, about how to open up political structures to refugee (women*), among other things, and about our manifesto.
In our joint workshop with Sea-Eye Academy, we will discuss the particular struggles women* face when migrating to and living in Germany based on our personal experiences, our book, and our work as Women in Exile.

Referee:

Doris Dede is an activist and a dedicated member of Women in Exile e.V, who has embarked on her career as a sociology student. She works as an empowerment trainer in the field of flight and asylum with a focus on women’s* specific topics, strengthening and networking for women* with refugee history.” As a migrant woman herself, she understands the challenges of displacement, integration, and access to resources. Passionate about social justice and human rights, she continues to fight for a society where all women*, regardless of their background, have the opportunity to thrive.

Registration:

Please register here using the registration form by March 25.

Language:

The event will be held in English.

Cost:

Participation is free.

Contact:

If you have any questions about the event, please send us an email.
email:

Recommendation:

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 Gemeinsam gegen Burn-out – Wissen, Prävention und Austausch

Datum: 16. Dezember 2024
Uhrzeit: 19:30 -21.30 Uhr
Ort: Die Veranstaltung findet online statt. Teilnehmer*innen erhalten die Zugangsdaten zur Videokonferenz kurz vor der Veranstaltung per E-Mail.

Beschreibung:

Aktivismus kann erfüllend, aber auch herausfordernd sein – oft bis an die Grenzen der Belastbarkeit. In diesem interaktiven Workshop widmen wir uns dem Thema Burn-out und entwickeln gemeinsam Strategien, um diesem vorzubeugen und entgegenzuwirken. Der Workshop bietet sowohl wertvolle Wissensvermittlung als auch Raum für Austausch und konkrete Lösungsansätze. Der Workshop hat das Ziel, individuelle Strategien mit strukturellen Ansätzen zu verbinden und so die Resilienz für die Herausforderungen des Aktivismus zu stärken. Wir freuen uns darauf, euch bei diesem Workshop willkommen zu heißen und gemeinsam an einem besseren Umgang mit Stress und Burn-out zu arbeiten!

Der Ablauf im Detail:

Teil 1: Einführung und erste Erkenntnisse

>> Psychoedukation: Grundlagenwissen zu Burn-out – Ursachen, Symptome und Auswirkungen.

>> Strategien im Alltag: Praktische Tipps zur persönlichen und beruflichen Stressbewältigung.

>> Maslach Burnout Inventory (MBI): Die Teilnehmenden füllen einen anonymisierten Fragebogen aus, um ihre Burn-out-Scores zu ermitteln. Der Fragebogen ist ein bewährtes Werkzeug, das uns hilft, die jeweilige Belastungssituation auf Gruppenebene besser zu verstehen.

>> Wir analysieren die Ergebnisse gemeinsam und vergleichen sie mit Durchschnittswerten aus anderen Berufsgruppen. So können wir erkennen, ob Aktivist*innen stärker belastet sind als Menschen in anderen Berufen – ein Einblick, der für uns und unsere Arbeit besonders relevant sein könnte.

>> Wichtig: Dieser Workshop dient nicht der Diagnose von Einzelpersonen, sondern der Untersuchung von gruppenbezogenen Unterschieden und dazu, mögliche Ansatzpunkte für Veränderungen zu identifizieren.

>> Taucht mit uns in diese Analyse ein und entdeckt, was eure Ergebnisse über eure persönliche und berufliche Situation verraten – und wie wir gemeinsam Lösungen entwickeln können!

Teil 2: Austausch und Lösungsansätze

>> Qualitative Ursachenanalyse: Die Teilnehmenden reflektieren in Kleingruppen die subjektiven Ursachen der Unterschiede der Burn- out-Scores.

>> Lösungsentwicklung: Gemeinsam diskutieren wir und sammeln Ideen zu strukturellen Ansätzen und Maßnahmen, die sowohl durch Führungsebenen als auch durch Basis-Initiativen angewendet werden können, um die identifizierten Belastungen zu reduzieren.

Referent:

Felix Müller ist Masterstudent der klinischen Psychologie und Psychotherapie und bei der Hilfsorganisation Cadus ehrenamtlich im Bereich Mental Health aktiv.

Teilnahmegebühr:

Die Teilnahme ist kostenlos.

Kontakt:

Bei Fragen zur Veranstaltung schreibt uns gerne. E-Mail:

Anmeldung:

Bitte meldet euch hier bis zum 15. Dezember 2024 über das Anmeldeformular an.

Tipp:

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