Einträge von Sea-Eye

SEA-EYE 4 bringt 129 Gerettete in Tarent in Sicherheit

Während die fünfte Rettungsmission in 2022 zu Ende geht, ist es ungewiss, wann die nächsten Einsätze starten können. Gestiegene Preise und ein Spendeneinbruch stellen Sea-Eye vor große Herausforderungen. Nun wird mit einer Spendenverdopplungsaktion geholfen.

„… aber das Wasser war stärker.“

An Bord der SEA-EYE 4 erzählte ein junger Mann aus Bangladesch unserem Crewmitglied Fiona, weshalb er sein Land verlassen hat und welche Gefahren ihm in Libyen begegnet sind.

«Das Kind verlieren wäre das Schlimmste»

Der deutsche Arzt Jakob Willenborg war Mitte Dezember 2021 Teil des «Medical Teams» an Bord des Rettungsschiffes «Sea-Eye 4» und behandelte im Bordhospital auch mehrere schwangere Frauen. In einem Interview mit der Journalistin Melanie Klimmer erzählt er von Frauen auf der Flucht und den emotional und medizinisch herausfordernden Situationen.

Frauen auf der Flucht

Mitte Mai 2022 waren nach Angaben des UNHCR weltweit mehr als 100 Mio. Menschen auf der Flucht. Mit dem Krieg in der Ukraine hat sich deren Zahl dramatisch erhöht. Ein Bericht über die erschütternde Situation an den Außengrenzen Europas zeigt, welch großen Risiken Frauen und insbesondere Schwangere auf der Flucht ausgesetzt sind.

Medizinische Notfälle auf der SEA-EYE 4 häufen sich

Aufgrund der hohen Anzahl von Menschen ist es für unser medizinisches Team schwierig, alle Personen angemessen zu versorgen. Der Gesundheitszustand von vier Patient*innen erforderte eine Evakuierung durch die italienische Küstenwache.

Sea-Eye Crew verhindert schweres Bootsunglück in der Nacht

Am Mittwochabend erreichte die SEA-EYE 4 ein Notruf. Ein Schlauchboot sei beschädigt, Wasser dränge ein und Menschen riefen um Hilfe. Als die schnellen Einsatzboote des Rettungsschiffes eintrafen, bot sich der Crew in der Dunkelheit eine dramatische Szene.