Einträge von Sea-Eye

Zu Hintergründen von Fluchtbewegungen

„Es gibt ein Verursacherprinzip. Das muss konsequent auch auf Verursacher von Fluchtbewegungen angewendet werden“, so der emeritierte Bischof Michael Wüstenberg. Während der Überfahrt der SEA-EYE 4 hat er seine Gedanken zu den Hintergründen von Fluchtbewegungen aufgeschrieben.

Sea-Watch fördert die SEA-EYE 4

Unter Bündnispartnern herrscht große Solidarität. Dies hat Sea-Watch ein weiteres Mal bewiesen und unterstützt tatkräftig, die SEA-EYE 4 in den Einsatz zu schicken.

Für eine menschenfreundliche Mentalität

Michael Wüstenberg, emeritierter Bischof, ist Teil der Crew, die die SEA-EYE 4 ins Mittelmeer überführt. An Bord denkt er viel über die Probleme und Ursachen, die zur humanitären Krise im Mittelmeer führen, nach. Sein Appell lautet: „Ändert Euer Denken!“

„Nein, daran werde ich mich nicht gewöhnen.“

Letzte Nacht sind wieder 130 Menschen im Mittelmeer gestorben. Auch diese Todesfälle hätten verhindert werden können. Unsere Sprecherin Sophie hat für uns einen emotionalen Text darüber geschrieben, wie es sich für sie anfühlt, zu sehen, wie die Zahl der Menschen, die an unseren Grenzen ertrinken, fast jeden Tag steigt. Aber es ist auch ein Plädoyer an Europa: Wir können und wir müssen es besser machen.

Rostock übernimmt Patenschaft für die Sea-Eye 4

Die Stadt Rostock weitet ihr Engagement für die Seenotrettung aus und unterstützt nun auch die SEA-EYE 4. „Menschen vor dem Ertrinken zu retten, ist ein Gebot der Menschlichkeit!“, erklären drei Fraktionen der Rostocker Bürgerschaft.

„Batho pele – Menschen zuerst!“

Die SEA-EYE 4 befindet sich gerade auf der Überfahrt von Rostock ins Mittelmeer. Mit an Bord ist auch Michael Wüstenberg, römisch-katholischer Theologe. Im Interview spricht er über die postkoloniale Verantwortung des Westens und warum der Spruch „Batho pele“ noch heute gilt.

Aufbruch ins Mittelmeer

Das Auslaufen der SEA-EYE 4 war für uns alle ein bewegender Moment, den wir mit Ihnen teilen möchten. Dafür haben wir das Ablegen und die ersten Meilen filmisch begleitet. Viel Freude beim Anschauen!

Wir schicken noch ein Schiff

Es ist endlich soweit! Die SEA-EYE 4 hat heute Vormittag den Werfthafen in Rostock verlassen. Die Überfahrt ins Mittelmeer beginnt. 6 Monate lang haben 250 ehrenamtliche Helfer*innen auf diesen Moment hingearbeitet.

DOCK INN Hostel unterstützt Sea-Eye

Schon lange engagiert sich das DOCK INN Hostel in Rostock für die Seenotrettung. Auch bei den Werftarbeiten zur SEA-EYE 4 war das Hostel aktiv. Nun gibt es im Hostel ein Sea-Eye Zimmer zu entdecken.

ALAN KURDI ist wieder frei

Nach sechs Monaten konnte Sea-Eye die ALAN KURDI auf Sardinien aus der Festsetzung der italienischen Behörden befreien. Die systematischen Angriffe Italiens auf Seenotrettungsorganisationen gehen indes weiter und Sea-Eye steht vor neuen Herausforderungen.