Nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) beteiligt sich an Hospitalfinanzierung

Sea-Eye befindet sich im größten Projekt seiner Vereinsgeschichte und erhält nun Unterstützung durch die UNO-Flüchtlingshilfe. Im September hatte Sea-Eye den Kaufvertrag für sein neues Rettungsschiff unterzeichnet. Derzeit wird das Schiff, das den Namen GHALIB KURDI tragen soll, für den Einsatz im Mittelmeer umgebaut. Die Ausrüstung eines Rettungsschiffs dieser Größe ist eine beträchtliche Aufgabe, bei der die UNO-Flüchtlingshilfe nun Sea-Eye mit einer Förderung in Höhe von 25.000 € zur Seite steht.

Die UNO-Flüchtlingshilfe beteiligt sich mit dieser Summe an der Einrichtung und Ausstattung des Bordhospitals der GHALIB KURDI. Im Einsatzfall benötigen die geretteten Menschen medizinische Erstversorgung, denn viele haben sich auf ihrer Flucht Verletzungen zugezogen, sind krank geworden oder mussten Folter erleiden. Auch schwangere Frauen wagen sich auf der Suche nach einem sicheren Ort für ihr ungeborenes Kind auf die gefährliche Route über das Mittelmeer und benötigen ärztliche Versorgung. Das neue Bordhospital wird die medizinische Behandlung der geretteten Menschen gewährleisten und auch auf mögliche Corona-Fälle an Bord vorbereitet sein.

Gorden Isler, Vorsitzender von Sea-Eye e. V.
Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe

Original-Foto von Peter Ruhenstroth-Bauer: ©Jim Rakete

Das neue Sea-Eye Schiff GHALIB KURDI wird derzeit zum Rettungsschiff umgebaut und soll in Zukunft die Einsätze der ALAN KURDI im Mittelmeer unterstützen. Sea-Eye will die GHALIB KURDI und die neuen Partnerorganisationen im November vorstellen.


Tipp:

Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe spricht bei Sea-Eye’s Info- und Crewtreffen

Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, wird bei Sea-Eye’s Info- und Crewtreffen am 21. November 2020 in Regensburg an der Podiumsdiskussion teilnehmen.

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