15.000 Euro für die SEA-EYE 4

Es ist eine Tragödie, dass seit Jahren fortdauernd Menschen auf ihrer Flucht über das Mittelmeer ertrinken. Schon viel zu lange fehlt es an effektiven, politischen Lösungen, um dies zu verhindern. Solange die Politik nicht handelt, können wir als Christen nicht tatenlos zusehen“, begründet der Limburger Generalvikar Wolfgang Rösch die Spende für das neue Rettungsschiff SEA-EYE 4.

Generalvikar Wolfgang Rösch

Das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband unterstützen die Rettungseinsätze von Sea-Eye mit 15.000 Euro. Die Spende kommt zur rechten Zeit, denn die Umbauarbeiten an der SEA-EYE 4 sind fast abgeschlossen, die Überführung ins Mittelmeer steht kurz bevor und die Vorbereitungen für den ersten Rettungseinsatz des neuen Schiffs sind im vollen Gange.

Unser großer Dank geht diese Woche nach Limburg. Wenn die EU-Staaten jegliche Motivation Menschenleben zu retten vermissen lassen, dann braucht es eine starke Zivilgesellschaft und starke Unterstützer*innen, um so viele Leben wie möglich zu retten“, sagt Gorden Isler, Vorsitzender von Sea-Eye e. V.

In seiner Pressemitteilung betont das Bistum Limburg, dass die Menschenwürde niemals verhandelbar ist:

Unabhängig von allen migrations- und integrationspolitischen Debatten, die wir in Deutschland führen oder zukünftig noch führen werden, ist eines für uns als Caritas niemals verhandelbar: Die Würde des einzelnen Menschen wie sie in Artikel 1 des Grundgesetzes prominent verankert ist“, erklärt Jörg Klärner, Diözesancaritasdirektor im Bistum Limburg.

Jörg Klärner

Den Geflüchteten, die im Mittelmeer in lebensgefährliche Not geraten, gilt aus unserem humanitären und nicht zuletzt aus unserem christlich geprägten Selbstverständnis heraus unsere uneingeschränkte Solidarität und unsere Fürsprache bei den politisch Verantwortlichen,“ so Klärner.

Dem ist außer einem herzlichen Dankeschön nichts mehr hinzuzufügen.