Seit über zwei Wochen blockiert das italienische Verkehrsministerium unser Rettungsschiff ALAN KURDI im Hafen von Palermo. Im selben Hafen wurde das Rettungsschiff AITA MARI der spanischen Organisation Salvamento Marítimo Humanitario (SMH) festgesetzt. Gleichzeitig sterben auf dem Mittelmeer immer noch Menschen, die verzweifelt nach Schutz suchen.

Die italienische Küstenwache begründete die Festsetzung mit Sicherheitsbedenken. Dieser Einschätzung widersprach unser deutscher Flaggenstaat entschieden und stellte fest, dass keine gravierenden Sicherheitsmängel vorliegen.

Italien geht restriktiv gegen zivile Rettungsschiffe vor und verhindert dadurch unsere humanitäre Arbeit. Unsere Mission im Juni wird durch dieses Vorgehen akut bedroht und damit Menschenleben gefährdet.

„An jedem Tag, an dem Rettungsschiffe an ihrer Arbeit gehindert werden, besteht die Gefahr, dass Menschenleben auf See verloren gehen“, sagt Gorden Isler, Vorsitzender von Sea-Eye.

Unterstützen Sie unsere Petition und setzen Sie ein Zeichen für Menschlichkeit.

#freeAlanKurdi