Große Solidarität unter Bündnispartnern Sea-Watch und Sea-Eye

Sea-Eye konnte den Umbau des neuen Rettungsschiffs SEA-EYE 4 kürzlich in Rostock abschließen und das Schiff ins Mittelmeer entsenden. Die durch die Corona-Pandemie verursachten Verzögerungen bei den Werftarbeiten führten im Zusammenspiel mit höheren Sicherheitsanforderungen zu steigenden Kosten für Sea-Eye. Nun zeigt die Seenotrettungsorganisation Sea-Watch große Solidarität und erklärte sich bereit, Sea-Eye bei den Fertigstellungskosten der SEA-EYE 4 und darüber hinaus bei der langfristigen und nachhaltigen Stärkung der Strukturen mit 550.000 Euro zu unterstützen.

Gerade in Krisenzeiten müssen wir zusammenhalten und zeigen, was praktische Solidarität wirklich bedeutet. Weil Europa Menschen weiterhin im Mittelmeer ertrinken lässt und zivile Rettungskräfte am Retten hindert, müssen wir dafür sorgen, alle Rettungskräfte im Mittelmeer zu mobilisieren. Mit der Sea-Eye 4 startet ein weiteres Schiff der Solidarität in den Einsatz. Wir freuen uns, dass wir mit unseren Unterstüzer*innen einen Teil beitragen können, den Kampf um Menschenrechte im Mittelmeer gemeinsam fortzusetzen,“ Marlene Lippmann, Leitung Fundraising Sea-Watch.

Durch die große Solidarität unseres Bündnispartners Sea-Watch ist Sea-Eye wieder auf Kurs. Nun arbeiten wir mit enormer Konzentration weiter daran, genügend Spenden für den ganzjährigen Rettungsbetrieb einzuwerben“, sagt Gorden Isler, Vorsitzender von Sea-Eye e. V.